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Call-Optionsschein auf Microsoft: 50 Prozent Chance - Optionsscheineanalyse


03.04.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000JM45VM7/ WKN JM45VM) von J.P. Morgan auf die Aktie von Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) vor.

Microsoft nehme durch kluge Unternehmenspolitik seit Jahrzehnten einen Spitzenplatz in der Softwareindustrie ein. Der Markt erfahre durch die Corona-Krise einen Technologieschub und Microsoft sei mit seinen Produkten für virtuelles Teamwork zur Stelle. So verwundere es nicht, dass das Papier nur ungerne aus den Portfolios geschmissen werde.

Der Anbieter des von aller Welt genutzten Softwarepaketes "Office" halte sich durch permanente Innovationen weiter an der Spitze. In den aktuell schwierigen Zeiten könne sich Microsoft wieder mit einem Produkt aus dem mittlerweile reichhaltigen Produktportfolio von der Konkurrenz absetzen. So boome das Geschäft mit den Chattools, die eine Umgebung für das virtuelle Teamwork kreieren würden. Bezeichnend werde die von Microsoft bereitgestellte Software "Teams" per Mitte März von rund 44 Millionen Nutzern weltweit eingesetzt. Es habe die Nutzerbasis alleine in der 2. Märzwoche um 12 Millionen erweitert werden können. Der Trend zum virtuellen Teamworking werde auch nach der Krise anhalten, wenn viele User gelernt hätten, dass sie produktiver geworden seien.


Die Marke bei 133 US-Dollar bilde die untere Begrenzung der aktuellen Konsolidierung im Februar und März 2020. Gleichzeitig fungiere sie als Auflagepunkt eines bis in das Jahr 2015 zurückreichenden Aufwärtstrends, dessen Steigung einer Jahresverzinsung von 31% entspreche. Der Aufwärtstrend des Jahres 2019 entspreche sogar einer Verzinsung von 74%.

Der darauf folgende Corona-Crash habe dem Papier nur 28% gekostet. Die Unterstützung bei 133 US-Dollar in der Seitwärtsbewegung wirke auch als partielles Tief nach dem Abverkauf weiter. Vom Tief bei 133 US-Dollar habe der Kurs wieder um 14% zugelegt und begrenze den "corona" - bedingten Verlust der Microsoft-Aktie auf 17%. Das Retracement bei 160 US-Dollar stelle aktuell den Widerstand für die Gegenbewegung dar. Nachdem Microsoft in der Softwarewelt breit aufgestellt sei und darüber hinaus ordentliche Finanzreserven habe, sollte auch eine erneute Panik den Microsoft-Kurs tendenziell verschonen. Es sei fraglich, ob die Unterstützung bei 133 US-Dollar erneut getestet werde.

Der ausgewählte Call (Basispreis 160 US-Dollar) mit der WKN JM45VM weise eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 38% auf. Hier würden die Marktakteure immer noch hohe Kursbewegungen im Underlying Microsoft erwarten.

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Microsoft-Aktie bis auf 175 US-Dollar ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 38% und dem Ziel bei 175 US-Dollar (2,53 Euro beim Optionsschein) bis zum 02.07.2020 sei eine Rendite von rund 50% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 141,00 US-Dollar, resultiere daraus ein Verlust von rund 32% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,55 zu 1, wenn bei 141,00 US-Dollar (1,15 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen werde. (03.04.2020/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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