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Put Turbo-Optionsschein Open End auf SAP: Short-Chance von 64,7 Prozent - Optionsscheineanalyse


01.04.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Put Turbo-Optionsschein Open End (ISIN DE000VF64D40/ WKN VF64D4) von Vontobel auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) vor.

Bislang habe SAP noch nicht mitgeteilt, ob und in wie weit das Unternehmen durch die Pandemie Einschränkungen bei Umsatz und Gewinn erwarte. Eigentlich wäre die Software-Branche da auch eine der wenigen, die relativ glimpflich davon kommen könnte. Aber sei dieser Aspekt nicht mit der kräftigen Gegenbewegung der vergangenen zwei Wochen bereits eingepreist? Und könnte der Aktie nicht von anderer Seite erneut Abgabedruck drohen? SAP könnte zumindest das letzte Tief noch einmal testen … ein Szenario, für das die Experten Anlegern heute den Put Turbo-Optionsschein Open End vorstellen würden.

In drei Wochen melde SAP die Ergebnisse für das erste Quartal. Spätestens dann müsse sich die Softwareschmiede äußern, wie sich Lage und Perspektive für die kommenden Monate darstellen würden. Ein Vorteil sei: Die Software-Lösungen des Unternehmens könnten zwar eine Zeitlang deutlich weniger nachgefragt werden, denn viele potenzielle Kunden hätten momentan ganz andere Sorgen. Aber Innovation könne nachgeholt werden, eine "Umsatzdelle" ließe sich also mittelfristig ausbeulen. Und die Lizenzeinnahmen ebenso wie der wichtige Cloud-Bereich dürften weiter gut laufen.

Dementsprechend würden sich die Kursziel-Senkungen der Analysten bislang in Grenzen halten. Doch sei das wirklich eine Basis, um SAP zu einer Long-Chance zu erklären? Zwei Aspekte würden derzeit dagegen sprechen. Zum einen habe die Aktie bereits fast 50 Prozent des vorherigen Kurseinbruchs korrigiert - eine typische Größenordnung für eine Bärenmarkt-Rally. Zum anderen sei die SAP-Aktie als Mitglied des DAX-Index anfällig, mit gedrückt zu werden, wenn der Gesamtmarkt falle, denn:


In den letzten Jahren hätten Investments über Index-Fonds und vor allem über ETFs deutlich zugenommen. Diese Produkte würden den DAX engmaschig abbilden und dabei, um die Performance korrekt nachzubilden, keine oder nur sehr geringe Barreserven halten. Da die Nachrichtenlage kurzfristig wohl kaum positiv werde, bestehe die Möglichkeit, dass die derzeitige, kräftige Erholung des DAX nur begrenzte Reichweite und Dauer haben werde. Käme es so, würden auch wieder massiv DAX-Fondsanteile und DAX-ETFs verkauft. Und die Fonds und ETFs wären dann wegen der fehlenden Barreserven, die als Puffer dienen könnten, gezwungen, DAX-Aktien entsprechend ihrer Gewichtung im Index zu verkaufen. SAP als eines der Schwergewichte im Index würde quasi automatisch unter Druck geraten. Aber auch ohne diesen Faktor würde es für die Bullen jetzt SAP kniffliger.

Denn erst jetzt habe diese Gegenbewegung erste, nennenswerte charttechnische Widerstände erreicht, wie man in dem Chart der Experten auf Wochenbasis sehe. Beginnend bei 103,06 Euro (das Tief des Oktobers 2019) würden diese Hürden bis hinauf zur aktuell bei 114,94 Euro verlaufenden, mittlerweile nach unten gedrehten 200-Tage-Linie reichen.

Nach einer Rally von in der Spitze 27 Prozent wäre es keineswegs eine Überraschung, wenn die Aktie alleine auf Basis von Gewinnmitnahmen kurzfristiger, bullischer Trader und ersten, wieder einsetzenden Attacken der Bären erneut nach unten drehen würde. Ob das letzte Tief, bei dem die Aktie auf den Tiefs von Anfang 2018 aufgesetzt habe, erneut getestet werde oder sich der Kurs etwas oberhalb fangen könne, sei im Vorfeld nicht zu prognostizieren. Ein Test dieses bisherigen Jahrestiefs (82,13 Euro) wäre aber in jedem Fall ein mögliches Szenario.

Risikofreudige Anleger könnten von diesem Szenario durch den Put Turbo-Optionsschein Open End mit einem Hebel von 3,25 profitieren. Würde die SAP-Aktie das potenzielle mittelfristige Kursziel bei 82 Euro touchieren, würde dieser Put Turbo-Optionsschein einen Kurs von etwa 5,09 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 64,7 Prozent entsprechen würde, basierend auf dem Kurs des Optionsscheins am 31. März um 17:30 Uhr.

Um im Fall einer gegenläufigen Entwicklung unnötig hohe Verluste zu vermeiden, würde es sich anbieten, die Position zu schließen, wenn die Aktie die mittelfristig entscheidende Widerstandszone mit Schlusskursen über 115 Euro überwinden sollte. Dieses Niveau würde etwa einem Kurs von 1,80 Euro im Put Turbo-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 1,55:1 ergebe. (01.04.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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