|
 |
Deutsche Post: Hochvolatil, aber trendlos - Eine Inliner-Chance! Optionsscheineanalyse 25.02.2020
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Als Logistikunternehmen bekommt die Deutsche Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) das vor allem in Europa versiegende Wachstum ebenso zu spüren wie die Auswirkungen der Virus-Epidemie. Aber der Kurs reagierte auch schon entsprechend, notiert derzeit weit unter dem im Dezember markierten Rekordhoch. Damit dürfte der Weg nach unten jetzt begrenzt, nach oben vorerst "gedeckelt" sein. Hohe Volatilität, vorerst kein Trend: Das ist eine interessante Basis, um von dieser Situation mit einem Inline-Optionsschein überproportional zu profitieren, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung zum Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR50C97/ WKN SR50C9) der Société Générale.
Die Nachrichtenlage sei derzeit nicht gerade erfreulich: DHL habe die Preiserhöhung für Privatkunden-Pakete und -Päckchen zurückgenommen, die Beschwerden über mangelhafte Postdienstleistungen seien im abgelaufenen Jahr deutlich gestiegen und derzeit verliere das Unternehmen Umsatz, weil keine Pakete nach China oder Hongkong angenommen würden. Wobei die Regionen, in denen der Logistikverkehr vorerst eingestellt werde, noch zunehmen könnten.
Aber noch sei offen, wie sich diese Aspekte in der Bilanz auswirken würden. Die Bilanz des wichtigen vierten Quartals stehe erst für den 10. März im Terminkalender. Dann werde sich auch weisen, wie das Unternehmen die derzeitige Lage und ihre Auswirkungen im laufenden Quartal beurteile. Man dürfe vermuten, dass die Reaktion der Aktie dann markant ausfalle, ebenso, dass sich der Kurs bis dahin sehr volatil präsentieren werde. Aber zu einem klaren Trend dürfte es momentan aufgrund der sehr emotionalen Phase am Gesamtmarkt eher nicht kommen. Da dürften sich starke Verkaufsimpulse und scharfe Gegenbewegungen die Klinke in die Hand geben. Für eine zielgerichtete Positionierung auf der Long- oder Short-Seite sei das ein schwieriges Umfeld, aber:
Für einen besonnen ausgewählten Inline-Optionsschein hingegen sei diese Gemengelage wie prädestiniert. Der Chart zeige, dass der jüngste Abgabedruck den Kurs der "Aktie Gelb" recht genau in die Mitte einer breiten Handelsspanne zwischen 26 und 35 Euro und in den Bereich der mittelfristigen Trendlinie und der 200-Tage-Linie gedrückt habe. Unterhalb dieser oberen, durch das bisherige Rekordhoch definierten Begrenzung der Spanne fänden sich mehrere potenzielle Hürden, oberhalb der unteren Begrenzung zwei untere Wendepunkte aus der zweiten Jahreshälfte 2019, die als Support dienen könnten. Platziere man die KO-Levels des Inline-Optionsscheins knapp außerhalb der Handelsspanne und wähle eine kurze Restlaufzeit, sei dadurch eine per annum gerechnet äußerst lukrative Rendite zu erzielen.
Mit einem Inline-Optionsschein (WKN SR50C9) auf die Deutsche Post-Aktie könnten risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 3,95 Prozent oder 57,2 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 20.03.2020 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 25,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 36,00 Euro bewege. Zur Vermeidung eines Knockouts sollte der vorzeitige Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls die Deutsche Post-Aktie die derzeitige Handelsspanne zwischen 26,07 und 35,00 Euro verlassen sollte. (25.02.2020/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|