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Discount Put-Optionsschein auf Tesla: Elektroautobauer hat die Erwartungen übertroffen - Optionsscheineanalyse 09.01.2020
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Put-Optionsschein (ISIN DE000HZ5FPL4/ WKN HZ5FPL) der HypoVereinsbank/UniCredit auf die Tesla-Aktie (ISIN US88160R1014/ WKN A1CX3T) vor.
Die Anteilscheine von Tesla hätten im Schlussquartal 2019 zu den großen Gewinnern gehört. Zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember habe sich der Titel fast verdoppelt und mit gut 435 Dollar ein Allzeithoch markiert. Im neuen Jahr sei es bis auf fast 500 Dollar nach oben gegangen. Zuletzt habe der Kurs von mehreren guten Nachrichten profitiert. Der US-Elektroautobauer habe in den drei Monaten bis Ende Dezember weltweit 112.000 Autos an die Kundschaft gebracht. Im gesamten abgelaufenen Jahr habe das Unternehmen rund 367.500 Fahrzeuge ausgeliefert. Damit sei Tesla nicht nur ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr gelungen, sondern habe dank des starken Endspurts auch die 2019er-Zielspanne von 360.000 bis 400.000 Autos erreicht. Analysten hätten mit deutlich weniger gerechnet.
Große Hoffnungen setze Tesla auf China: Weniger als ein Jahr nach Baubeginn habe das Unternehmen die ersten Fahrzeuge aus seinem neuen Werk in Shanghai ausgeliefert. Es solle am Ende eine Kapazität von jährlich 500.000 Autos haben. Ein ähnlicher Wert geistere nun für die bei Berlin geplante Gigafactory umher. Die Experten würden diese Zahlen für äußerst ambitioniert halten, da die Wettbewerber immer stärker in die Gänge kommen würden. Beispielsweise habe der Elektroautohersteller Byton inzwischen 60.000 Reservierungen für seinen SUV M-Byte bekommen.
Während der Wagen schon 2020 in China auf den Markt kommen solle, sei für 2021 der Start in den USA und Europa geplant. Daher und weil die Tesla-Aktie reichlich teuer sei, würden die Experten den Discount Put von HVB empfehlen, der einen Ertrag von 115 Prozent abwerfe, wenn die Aktie im Juni dieses Jahres auf oder unter 450 Dollar stehe, also rund 8,6 Prozent tiefer als heute. Der Strike sei bei 470 Dollar eingezogen worden. (Ausgabe 01/2020) (09.01.2020/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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