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Bayer Long: 59 Prozent Chance! Optionsscheineanalyse 16.12.2019
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000HZ47W68/ WKN HZ47W6) der UniCredit auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.
Der Kurs von Bayer habe im Juni 2019 einen Boden ausgebildet und sei seit diesem Zeitpunkt in einen steigenden Trendkanal eingeschwenkt. Bis dato hätten 38% gut gemacht werden können. Als nächster Schritt sollte der Widerstand bei 72,26 Euro getestet und überwunden werden. Als mittelfristiges Ziel sollte der Bereich um 76 Euro angesteuert werden.
Bayer habe vor dem Kauf von Monsanto zu den teuersten Aktien im DAX gezählt. Das Papier habe aufgrund der Erforschung neuer Medikamente enorme Kursfantasie entwickelt. Seit dem Kauf des Glyphosat-Produzenten Monsanto würden Gerichtsprozesse mit Kosten in schwer kalkulierbarer Milliardenhöhe auf dem Aktienkurs lasten. Blende man das Glyphosat-Desaster aus, erwirtschafte Bayer mit seinem Pharmageschäft und dem Pflanzenschutz gute Erträge.
Im laufenden Jahr könnte Bayer mit über 3 Milliarden Euro fast doppelt so viel Nettogewinn erwirtschaften wie noch 2018. Für das kommende Jahr würden Analysten schätzen, dass es einen weiteren Zugewinn von beinahe 50 Prozent geben könnte. Da wundere es nicht, dass optimistische Marktteilnehmer den Aktienkurs seit dem Rekordtief von 52 Euro im Juni um 38 Prozent nach oben geschickt hätten. Ein größer werdender Teil der Anleger spekuliere offenbar darauf, dass sich Bayer über die Anwälte mit den inzwischen 42 700 Glyphosat-Geschädigten vergleiche.
Das prognostizierte Gewinnwachstum bis 2021 drücke das erwartete KGV auf günstige 13. Des Weiteren verspreche Bayer ab 2018 über 4% Dividendenrendite.
Zum Chart: Der Aktienkurs habe im Juni 2019 einen Boden ausbilden können und habe sich seit dem sehr volatil nach oben entwickelt. Ein partielles Hoch um den 6. November bei 72,26 Euro sei dreimal getestet worden, ehe der Kurs Anfang Dezember auf 67,28 Euro konsolidiert habe. Seitdem sei das Papier wieder 6,5% im Plus.
Auf die Fristigkeit der nächsten drei bis fünf Wochen sollte das Papier den Widerstand bei 72,26 Euro überwinden können und das neue Level bei 75,91 Euro ansteuern. Halte die Unterstützung bei 67,28 Euro nicht, dann sei ein Rückschlag bis auf 61,64 möglich. Summa summarum liege der Vorteil auf der Long-Seite, weil immer mehr Marktteilnehmer das Glyphosat-Damokles-Schwert neu bewerten und sich auf die sonst sehr präsentablen Unternehmenszahlen fokussieren würden.
Eine steigende Zahl von Marktteilnehmer setze auf eine Entspannung im Glyphosat-Desaster, was den Kurs seit Juni 2019 um 38% habe ansteigen lassen.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN HZ47W6) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden-Kurs von Bayer erwarten würden, überproportional mit einem Hebel von 8,46 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere betrage dabei 11,6 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte im Basiswert bei 67,00 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 0,46 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis 1,3 zu 1. (16.12.2019/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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