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Discount Call auf Bayer: Vor dem Befreiungsschlag? Optionsscheineanalyse 08.08.2019
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Call-Optionsschein (ISIN DE000PZ8G318/ WKN PZ8G31) der BNP Paribas auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.
Ausgehend vom Mehrjahrestief bei 51,80 Euro sei es für die Bayer-Aktie in der Spitze bis auf 62,30 Euro nach oben gegangen. Dann habe die Erholung vorerst geendet. Für den jüngsten Rücksetzer sei der schwache Gesamtmarkt verantwortlich gewesen. Hinzugekommen seien hausgemachte Probleme bei dem Agrarchemie- und Pharmakonzern: Schlechtes Wetter in weiten Teilen des stark landwirtschaftlich genutzten Mittleren Westens der USA mit viel Regen und Überschwemmungen habe die Farmer im zweiten Quartal bei ihrer Arbeit behindert, was auf die Nachfrage nach dem für die Bayer-Tochter Monsanto wichtigen Soja- und Maissaatgut gedrückt habe. Ein starkes Wachstum des Pharmageschäfts habe das nicht vollständig kompensieren können. Der Konzern peile für 2019 zwar weiterhin einen Umsatzanstieg auf 46 Mrd. Euro sowie einen Zuwachs beim operativen Ergebnis (EBITDA) auf 12,2 Mrd. Euro an, habe das Ziel aber als "zunehmend ambitioniert" bezeichnet.
Zugleich werde die Glyphosat-Klagewelle immer größer. Bis zum 11. Juli seien in den USA im Zusammenhang mit angeblichen Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter 18.400 Klagen eingegangen. Das seien noch einmal 5.000 mehr als im April. Weil Bayer bereits drei Glyphosat-Prozessschlappen in den USA habe hinnehmen müssen, würden Investoren das Management auf einen Vergleich drängen. Nun stemme sich anscheinend auch CEO Werner Baumann nicht mehr vollends dagegen. Auch wenn ein Vergleich nach Schätzungen von Analysten bis zu 20 Mrd. Euro kosten würde, könnte es damit zu einem Befreiungsschlag für den Aktienkurs kommen. Bis es soweit sei, sollten Anleger auf der Long-Seite weiter mit Vorsicht agieren, etwa mit dem Discount Call von BNP. (Ausgabe 31/2019) (08.08.2019/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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