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Inline-Optionsschein auf Deutsche Post: Chance von 121 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse 04.06.2019
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Bald dürfte die Post das Briefporto erhöhen. Um das schwache Briefgeschäft zu stützen. Im Logistikgeschäft ist die Post weltweit eine Hausnummer. Mit einem Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR1KEL4/ WKN SR1KEL) der Société Générale auf die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) kann man eine hohe Seitwärtsrendite erzielen, so Frank Sterzbach von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.
Gestern habe die Deutsche Post nach eigenen Angaben die Genehmigung für eine Erhöhung des Briefportos bei der zuständigen Bundesnetzagentur beantragt. Nach erfolgter Genehmigung, welche die Post noch im Juni erwarte, sollten die neuen Portopreise schon ab dem 1. Juli 2019 in Kraft treten. Ein Standardbrief beispielsweise solle dann 80 Cent kosten. Damit wolle die Post das schwache Briefgeschäft stützen. Welches unter einer zunehmenden Kommunikation über digitale Kanäle leide. Das dicke Geld aber verdiene die Post mittlerweile ohnehin im Logistikgeschäft. In diesem spiele DHL weltweit eine starke Rolle. Allerdings sei Logistik ein ziemlich zyklisches Geschäft. Und somit relativ stark abhängig von der konjunkturellen Großwetterlage.
Aktuell würden die Aktienmärkte einen Einbruch der Weltwirtschaft fürchten - dies vor dem Hintergrund eines verschärften Handelskonfliktes zwischen den USA und China. Dem entsprechend sei die Post nicht abgegangen am Aktienmarkt in den zurückliegenden Handelstagen. Wenngleich schon ein Stück weit an negativen Szenarien eingepreist scheine. So liege das aktuell geschätzte Gewinnvielfache für 2020 bei moderaten 10,7. Zum Chart. Bei etwa 24,30 Euro bewege sich der seit 2011 bestehende Aufwärtstrend der Post-Aktie. Bei 23,36 Euro befinde sich zudem ein Mehrjahrestief. Somit scheine der DAX-Titel gut unterstützt. Nach oben hin gelte das aktuelle Jahreshoch bei 31,34 Euro als Widerstandsmarke.
Mit einem Inline-Optionsschein auf Deutsche Post könnten risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 28 Prozent oder 121 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Post-Aktie bis einschließlich 20.09.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 23 und 32 Euro bewege. Nach unten hätten die Notierungen aktuell einen Abstand von 12 Prozent. Nach oben seien es 22 Prozent. Falls die Post-Aktie unter das Mehrjahrestief bei 23,36 Euro falle oder das aktuelle Jahreshoch bei 31,34 Euro überwinden könne, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. (04.06.2019/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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