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WAVE XXL-Optionsscheine auf Fresenius: Keine Angst vor der Zukunft - Optionsscheineanalyse


21.12.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen WAVE XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DS9LDV2/ WKN DS9LDV) sowie einen WAVE XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DS9Z1T0/ WKN DS9Z1T) der Deutschen Bank auf die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) vor.

Die Fresenius-Aktie sei zuletzt kräftig unter die Räder geraten. Und daran seien zur Abwechslung weder der Handelsstreit zwischen den USA und China noch das turbulente Börsenumfeld schuld gewesen. Allerdings sollte der Gesundheitskonzern in der Lage sein, diese Schwächephase abzuschütteln und zukünftig von einigen Megatrends zu profitieren.

Fresenius habe in den vergangenen Jahren zu den Stars am deutschen Aktienmarkt gehört. Mithilfe gezielter Übernahmen habe der Gesundheitskonzern ein beeindruckendes Wachstum hingelegt. Zudem habe sich der DAX-Konzern als attraktiver Dividendenwert einen Namen machen können. Das Unternehmen habe die Ausschüttung an seine Anteilseigner nun schon 25 Jahre in Folge angehoben. Allerdings sei seit einiger Zeit der Wurm drin.

Der Beginn der jüngsten Schwächeperiode falle zeitlich in etwa mit dem Abgang des langjährigen Konzernchefs Ulf Mark Schneider zusammen. Dieser leite seit Anfang 2017 als CEO die Geschicke beim Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Es wäre jedoch zu einfach, die jüngste Kursschwäche der Fresenius-Aktie an einer Personalie oder dem schwachen Börsenumfeld festzumachen.


Schließlich sollte Fresenius als ein so genannter defensiver Wert aus der Gesundheitsbranche im Vergleich zu anderen als etwas riskanter angesehenen Titeln besser abschneiden. Ausgerechnet jetzt habe das Unternehmen jedoch mit einigen Hiobsbotschaften aufgewartet. Am 6. Dezember habe Fresenius eine Gewinnwarnung herausgegeben und damit Anleger regelrecht geschockt. Den folgenden Handelstag habe die Fresenius-Aktie mit einem Kursminus von knapp 18 Prozent beendet. Das Management habe die Umsatz- und Ergebnisziele für 2020 einkassiert. Von Managementseite habe es geheißen, dass man nicht mehr damit rechnen würde, die anspruchsvollen Mittelfristziele für 2020 zu erreichen. 2019 solle wiederum eine Art Übergangsjahr werden, in dem kräftig investiert werden solle. Es bleibe abzuwarten, ob Anleger die nötige Geduld aufbringen würden.

Zumindest dürften sie sich während des Wartens über weitere Dividendensteigerungen freuen. 2019 sollten die Investitionen in Forschung & Entwicklung gegenüber den Jahren 2017 und 2018 gesteigert werden, um weiteres Wachstum zu generieren. Zudem würden Übernahmen ein Thema bleiben. Für einen Wachstumsschub solle außerdem das Erreichen des Break-even im Biosimilars-Geschäft der Konzernsparte Fresenius Kabi sorgen. Zudem seien es einige Megatrends, die im Fall von Fresenius für positive Aussichten sorgen dürften. Entsprechend könnte die jüngste Kursschwäche der Fresenius-Aktie sogar als günstige Einstiegsgelegenheit dienen.

Trends wie alternde Gesellschaften, der medizinische Fortschritt oder eine breitere Gesundheitsversorgung in den aufstrebenden Schwellenländern würden nicht von heute auf morgen verschwinden. Diese Trends seien es, die Gesundheitskonzerne wie Fresenius seit vielen Jahren positiv in die Zukunft blicken lassen würden. Entsprechend dürfte man sich auf Unternehmensseite von kurzfristigen Rückschlägen nicht allzu sehr aus der Bahn werfen lassen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Fresenius-Aktie erwarten würden, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,78, die Barriere bei 31,55 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,46, Barriere bei 50,30 Euro) auf fallende Kurse der Fresenius-Aktie setzen. (Stand vom 20.12.2018) (21.12.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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