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Turbo auf Grammer: Die Übernahme von Grammer durch Ningbo Jifeng ist gelungen - Optionsscheineanalyse


26.07.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo (Open End) (ISIN DE000TR2WML9/ WKN TR2WML) von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG auf die Aktie von Grammer (ISIN DE0005895403/ WKN 589540) vor.

Bei der geplanten Komplettübernahme von Grammer durch Ningbo Jifeng gehe es allmählich in die heiße Phase. Zur Erinnerung: Der chinesische Großaktionär habe 60 Euro je Aktie geboten und die Übernahme unter die Bedingung einer Annahmequote von 50 Prozent der Stimmrechte plus eine Aktie gestellt. Anfänglich sei die Offerte auf wenig Gegenliebe gestoßen. Drei Wochen nach Beginn der Annahmefrist hätten so wenige Aktionäre ihre Anteilscheine angedient, dass die Übernahme zu scheitern gedroht habe.


Um die Übernahme doch noch zum Erfolg zu bringen, habe Ningbo Jifeng die Quote daher auf 36 Prozent plus eine Aktie gesenkt. Zudem sei die Annahmefrist um zwei Wochen, bis zum 6. August, verlängert worden. Diese Aktion habe den gewünschten Erfolg: Laut der neuesten "Wasserstandsmeldung" gebracht, die am 23. Juli veröffentlicht worden sei, seien Ningbo Jifeng bis dato 1.529.754 Grammer-Aktien angedient worden. Inklusive der bereits vor Start der Übernahmeofferte gehaltenen Papiere könnten die Chinesen nun 38,71 Prozent der Stimmrechte auf sich vereinen. Damit sei die Mindestannahmequote von 36 Prozent plus eine Aktie erreicht.

In Erwartung dieses Erfolgs hätten die Analysten der Baader Bank die Grammer-Aktie schon vor wenigen Tagen von "buy" auf "hold" herabgestuft und das Kursziel von 66 auf 60 Euro gesenkt. In der Tat sei eine Anhebung der Übernahmeofferte, auf die die Experten spekuliert hätten, deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Kurzfristig orientierte Anleger können den Turbo von HSBC Trinkaus & Burkhardt aus ZJ 22/2018 daher nun verkaufen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Wer etwas Geduld habe, bleibe vorerst dabei. Denn nach wie vor sei unklar, was der zweite Großaktionär Hastor mit seinem gut 19-prozentigen Paket machen werde. (Ausgabe 29/2018) (26.07.2018/oc/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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