Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

WAVE XXL-Optionsscheine: Evotec will sich dieses Mal nicht aufhalten lassen - Optionsscheineanalyse


01.06.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen WAVE XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS4A1G1/ WKN DS4A1G) sowie einen WAVE XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM8UYN4/ WKN DM8UYN) der Deutschen Bank auf die Aktie von Evotec (ISIN DE0005664809/ WKN 566480) vor.

Nach einer Erfolgsmeldung habe die Evotec-Aktie endlich wieder mehr Schwung an den Tag legen können. Allerdings würden die allgemeinen Marktunsicherheiten und die steigenden Kosten beim Hamburger Biotechnologieunternehmen die Erholungsrally gefährden.

Evotec berichte regelmäßig über neue Kooperationen oder Forschungserfolge. Einige dieser Meldungen würden von den Marktteilnehmern relativ unbeachtet bleiben, andere könnten eine Euphoriewelle rund um die im TecDAX gelistete Evotec-Aktie auslösen. Die am 21. Mai 2018 vermeldete Partnerschaft mit dem US-Biotech-Konzern Celgene scheine zur zweiten Kategorie zu gehören. Schließlich habe die Evotec-Aktie kurz nach der Meldung einen steilen Anstieg hinlegen können, nachdem das Papier in diesem Jahr eher geschwächelt habe und nicht an die starke Vorjahresperformance herangekommen sei. Allerdings hätten die allgemeinen Marktturbulenzen in Zusammenhang mit den politischen Krisen in Italien und Spanien dafür gesorgt, dass dieser Anstieg jäh gestoppt worden sei.


Trotzdem solle sich die langfristige strategische Wirkstoffforschungs- und -entwicklungspartnerschaft mit Celgene auszahlen. Gemeinsam wollten die beiden Unternehmen Therapeutika im Bereich Onkologie identifizieren. Evotec habe sich bereits über eine Vorabzahlung in Höhe von 65 Mio. US-Dollar freuen dürfen. Außerdem würden Meilensteinzahlungen sowie gestaffelte Umsatzbeteiligungen an jedem lizenzierten Projekt winken. Dabei werfe Evotec vor allem eine der umfangreichsten und innovativsten präklinischen Forschungs- und Entwicklungsplattformen der Branche in die Waagschale. Neben früheren Partnerschaften hätten zuletzt vor allem Übernahmen die Evotec-Ergebnisse angekurbelt.

Laut Unternehmensangaben vom 9. Mai seien die Umsatzerlöse im ersten Quartal auf diese Weise um 55 Prozent auf 79,0 Mio. Euro gesteigert worden. Gleichzeitig hätten auf der Ergebnisseite jedoch einige Enttäuschungen verkraftet werden müssen. Das bereinigte EBITDA sei lediglich um 4 Prozent auf 14,0 Mio. Euro geklettert, während der Nettogewinn von 7,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 3,5 Mio. Euro gefallen sei. Als Gründe habe das Management Abschreibungen, ungünstige Wechselkurseffekte und fehlende Meilensteinzahlungen angeführt. Für das laufende Geschäftsjahr stelle die Geschäftsführung einen Umsatzanstieg um mehr als 30 Prozent in Aussicht, nach 257,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA solle um etwa 30 Prozent (2017: 58,0 Mio. Euro) ansteigen. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen würden zwischen 20 und 30 Mio. Euro (Vorjahr: 17,6 Mio. Euro) gesehen.

Es seien unter anderem die steigenden Kosten, die Anleger in Bezug auf die Kursaussichten der Evotec-Aktie immer wieder zweifeln lassen und für Kurskapriolen sorgen würden. Auch deshalb müssten sich Anleger im Fall des TecDAX-Papiers auf teilweise heftige Kursausschläge gefasst machen. Beispielsweise habe die jüngste Celgene-Meldung die Evotec-Aktie an nur einem Tag um mehr als 10 Prozent in die Höhe schießen lassen. Bei Negativmeldungen könne es schon einmal in ähnlicher Weise nach unten gehen. Das habe die Vergangenheit gezeigt. Dabei würden die positiven Wachstumsaussichten in der Biotechnologiebranche für einiges an Kurspotenzial sorgen, während der hohe finanzielle Einsatz die Gefahr erhöhe, bei enttäuschenden Forschungsergebnissen die Anteilsscheine des Biotech-Unternehmens zu belasten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Evotec-Aktie erwarten würden, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,48, die Barriere bei 12,15 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,44; Barriere bei 16,80 Euro) auf fallende Kurse der Evotec-Aktie setzen. (Stand vom 30.05.2018) (01.06.2018/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
07.11.2024, Börse Stuttgart
Knock-out-Call auf Evotec rege gehandelt - Optionsscheinenews
04.11.2024, Börse Stuttgart
Knock-out-Call auf Evotec wird verkauft - Optionsscheinenews
08.10.2024, Börse Stuttgart
Call-Optionsschein auf Evotec ist gefragt - Optionsscheinenews
20.07.2023, ZertifikateJournal
Discount Call auf Evotec: Spannend! Optionsscheinenews
05.07.2023, Börse Stuttgart
Knock-out-Call auf Evotec steht bei Derivateanlegern auf der Einkaufsliste - Optionsscheinenews
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG