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Turbo Optionsschein auf OHB: Nächste Stufe gezündet - Optionsscheineanalyse


02.11.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Open End Turbo Optionsschein (ISIN DE000DD2FY30/ WKN DD2FY3) der DZ BANK auf die Aktie von OHB (ISIN DE0005936124/ WKN 593612) vor.

Fast drei Jahre lang - von Mitte 2014 bis zum Frühling dieses Jahres - habe es mit der OHB-Aktie nichts zu verdienen gegeben. Doch dann habe sich das Blatt komplett gewendet. Seit dem Jahrestief bei gut 18 Euro sei es mit den Papieren des Luft- und Raumfahrtkonzerns in der Spitze um mehr als 160 Prozent nach oben gegangen. Urplötzlich sei die Aktie in aller Munde.


Kurstreiber gebe es etliche. In erster Linie sorge das boomende Satellitengeschäft für eine hohe Schlagzahl. Im ersten Halbjahr sei der Umsatz von OHB um 14,4 Prozent auf 333 Mio. Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei trotz leicht erhöhter Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf 19,3 Mio. Euro geklettert. Am 14. November werde sich mit Vorlage der Neunmonatszahlen zeigen, ob der positive Trend auch im jüngsten Quartal angehalten habe.

Der mit 2,2 Mrd. Euro per Ende Juni ohnehin schon hohe Auftragsbestand sei auf jeden Fall schon mal weiter angestiegen. Denn die Europäische Kommission habe entschieden, eine der vertraglich vereinbarten Optionen zu ziehen und OHB mit weiteren vier Satelliten für das Navigationssystem Galileo beauftragt. Dieser Vertrag habe ein Volumen von 157,75 Mio. Euro. Fertigung und Tests der Navigationssatelliten würden sich unmittelbar an die Fertigstellung der bereits beauftragten acht Satelliten der dritten Ausschreibung anschließen. Inklusive der jetzt durch die Option bestellten vier Satelliten sei OHB bisher mit 34 Galileo-Satelliten beauftragt worden, von denen sich bereits 14 im Weltraum befänden.

Richtig Schwung sei in die Aktie gekommen, als der aktivistische Investor Guy Wyser-Pratte im August eine Diskussion über die künftige Strategie des Familienunternehmens gefordert habe. Börsianer würden hoffen, dass dadurch Werte gehoben würden. Welches Potenzial in den Aktien des Sektors stecke, zeige die jüngste Übernahme des Raketenbauers Orbital ATK durch den Rüstungskonzern Northrop Grumman für 7,8 Mrd. US-Dollar. Mit anderen Worten: Es stecke reichlich Fantasie in der OHB-Aktie, die Anleger mit einem Turbo der DZ BANK heben könnten. Der Hebel betrage 3,74. (Ausgabe 43/2017) (02.11.2017/oc/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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