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Turbo Call auf S&T: Prognose angehoben - Optionsscheineanalyse 24.08.2017
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo-Optionsschein (ISIN DE000DGW5VF5/ WKN DGW5VF) der DZ BANK auf die Aktie von S&T (ISIN AT0000A0E9W5/ WKN A0X9EJ) vor.
S&T, das einzige österreichische Unternehmen, das im deutschen Tech-Index TecDAX gelistet sei, bleibe weiterhin auf der Überholspur. Dank der Übernahme des deutschen Computerbauers Kontron habe das IT-Unternehmen Umsatz und operatives Ergebnis im ersten Halbjahr annähernd verdoppeln können. Nach 196,4 Mio. Euro im Vorjahr habe S&T in den ersten sechs Monaten der laufenden Periode 381,4 Mio. Euro umgesetzt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von 13,1 Mio. auf 27,2 Mio. Euro in die Höhe geschnellt. Unter dem Strich habe das Konzernergebnis um rund 40 Prozent auf 9,2 Mio. Euro zugelegt.
Die Restrukturierung bei Kontron sei auf gutem Weg, habe Vorstandschef Hannes Niederhauser gesagt. Synergien in der Verwaltung und der IT sollten zu weiteren Einsparungen von mehr als 8 Mio. Euro pro Jahr führen. 2017 wolle S&T weiterhin 860 bis 890 Mio. Euro Umsatz und mehr als 50 Mio. Euro EBITDA erzielen. Nach der Zahlenvorlage sei die Aktie auf ein Allzeithoch gesprungen. Allein in den vergangenen zwölf Monaten sei es um fast 80 Prozent nach oben gegangen.
Gehe es nach den Analysten von Kepler Cheuvreux dürfte es mit dem Kurs weiter nach oben gehen. Die Experten hätten das Kursziel von 14 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "buy" belassen. Der IT-Dienstleister habe die Erwartungen im zweiten Quartal übertroffen, habe Analyst Baptiste de Leudeville in einer Studie geschrieben. Die Österreicher stünden vor einer starken Wachstumsphase, die den Umsatz bis 2018 über die Milliardenmarke treiben könnte. Und dieses Wachstum sei profitabel, habe der Experte hervorgehoben. Er halte die S&T-Papiere für eine grundsolide Anlageidee. Sogar Potenzial bis 18,50 Euro sehe Hauck & Aufhäuser. Deren Analyst Tim Wunderlich halte die Jahresziele des IT-Dienstleisters für zu konservativ.
Um an dem Potenzial zu partizipieren, sollten Anleger den Turbo (ISIN DE000DGJ1C52/ WKN DGJ1C5), bei dem inzwischen Gewinne von stattlichen 430 Prozent aufgelaufen seien, in ein marktfrisches Papier tauschen. Ein entsprechendes Zertifikat der DZ BANK auf S&T verfüge über einen Hebel von 3,4. (Ausgabe 33/2017) (24.08.2017/oc/a/t) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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