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Discount Call-Optionsschein auf Manz: Die Hoffnung stirbt zuletzt - Optionsscheineanalyse


19.01.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" nehmen in ihrer aktuellen Ausgabe den Discount Call-Optionsschein (ISIN DE000DG9MDX0/ WKN DG9MDX) der DZ BANK auf die Manz-Aktie (ISIN DE000A0JQ5U3/ WKN A0JQ5U) unter die Lupe.

Manz gehöre schon lange zu den Sorgenkindern am deutschen Aktienmarkt. Aufgrund von Auftragsverschiebungen in den Geschäftsbereichen Energy Storage und Electronics habe der Maschinenbauer 2015 mehrmals die Umsatz- und Gewinnprognose senken müssen. Am Ende des Geschäftsjahres habe ein horrender operativer Verlust von 58,2 Mio. Euro in den Büchern gestanden. 2016 sei es zunächst nicht viel besser gelaufen: Anfang Juni habe ein wichtiger Kunde überraschend ein Großprojekt im Geschäftsbereich Energy Storage gestoppt. Im weiteren Jahresverlauf hätten sich die Deutschen mit dem Kunden wenigstens insoweit einigen können, dass für Manz keine weiteren negativen Ergebniseffekte entstünden. Allerdings würden dadurch auch erwartete Folgeaufträge und damit entsprechende Umsätze und Erträge entfallen.


Für etwas Entspannung habe die Nachricht vom Einstieg der chinesischen Shanghai Electric Group gesorgt. Die Chinesen hätten sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu 34,74 Euro je Aktie mit 19,67 Prozent an Manz beteiligt. Da Firmengründer Dieter Manz seine Anteile mit denen der Chinesen gepoolt habe, könnte es früher oder später zu einem Pflichtangebot in gleicher Höhe kommen.

Ein weiterer Grund für den zuletzt stabilen Aktienkurs: Der Maschinenbauer habe einen Rahmenvertrag zur strategischen Zusammenarbeit in der CIGS-Dünnschicht-Solartechnologie unterzeichnet. "Wir sind zuversichtlich, dass wir bis zum Jahresende die finalen Verträge unterschreiben können", habe Vorstandschef Dieter Manz im November auf dem Eigenkapitalforum gesagt. Die dadurch erwarteten Aufträge im dreistelligen Millionenbereich würden die mit Abstand größte Auftragserteilung der Firmengeschichte darstellen. Zudem würden die künftigen Kooperationspartner ab sofort die Kosten für den operativen Betrieb des CIGS-Forschungsstandorts in Schwäbisch Hall übernehmen, wodurch jährliche Kosten im unteren zweistelligen Millionenbereich entfallen würden. "In Kombination mit Umsatzbeiträgen aus den CIGS-Aufträgen wird das ausreichen, um wieder profitabel zu sein", so Manz.

Zwar habe es mit der Auftragserteilung bis Ende 2016 nicht mehr geklappt, eine Verschiebung auf 2017 sei jedoch kein Beinbruch. Jüngsten Medienberichten in China zufolge schreite die Kooperation planmäßig voran, die Auftragserteilung sei nur eine Frage der Zeit. Daher bleibt der Capped Call der DZ BANK aus ZJ 47/2016 kaufenswert, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Um die Maximalrendite von 47,1 Prozent zu erzielen, müsse die Aktie am 16. Juni 2017 mindestens bei 35 Euro notieren. Das wäre nur ein kleiner Aufschlag gegenüber der aktuellen Notiz. (Ausgabe 02/2017) (19.01.2017/oc/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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