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Wave XXL-Optionsscheine auf Nordex: Zunehmend positives Geschäftsumfeld? Optionsscheineanalyse 24.11.2016
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL25VS1/ WKN DL25VS) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DL8THM4/ WKN DL8THM) der Deutschen Bank auf die Nordex-Aktie (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.
Die Nordex-Aktie habe Anlegern 2015 viel Freude bereitet. Der Wert des TecDAX-Papiers habe sich auf Gesamtjahressicht mehr als verdoppelt. 2016 sehe es anders aus. Nach einem anfänglichen Kurssturz schien sich die Aktie des Windturbinenherstellers im Sommer und Herbst stabilisiert zu haben, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Zuletzt hätten Investoren jedoch erneut deutliche Kursverluste mitansehen müssen.
Ein wichtiger Grund für die kurzfristige Kursschwäche könne in dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen vom 8. November gesehen werden. Schließlich seien die Rollen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in einem Punkt klar verteilt gewesen. Während die Kandidatin der Demokratischen Partei, Clinton, für eine anhaltende Förderung der Erneuerbaren Energien gestanden habe, wolle Donald Trump die Kohleenergie fördern. Das seien nicht gerade Töne, die im Lager der Wind- und Solarenergieunternehmen gerne gehört würden.
Während es noch eine ganze Weile dauern werde, bis die Auswirkungen einer Trump-Präsidentschaft auf die Geschäftsergebnisse und den Aktienkurs bei Nordex sichtbar sein würden, habe sich das Unternehmen selbst nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2016 am 10. November habe es geheißen, dass der verspätete Eingang einiger Aufträge und der damit verbundene spätere Baubeginn der entsprechenden Projekte eine Verschiebung in der Umsatzrealisierung zur Folge hätte. Daher rechne das Management damit, für das Gesamtjahr lediglich das untere Ende der in Aussicht gestellten Zielspannen für Umsatz und die Profitabilität zu erreichen. Nordex gehe von einem Geschäftsvolumen in Höhe von rund 3,35 Mrd. Euro (bisher: 3,35 und 3,45 Mrd. Euro) und von einer EBITDA-Marge von rund 8,3 Prozent (8,3 bis 8,7 Prozent) aus.
Nach neun Monaten habe die EBITDA-Marge bei 8,7 Prozent gelegen, während die Umsatzerlöse auch dank der Übernahme von Acciona Windpower (AWP) um 31 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro gesteigert worden seien. Das organische Wachstum habe dabei 10,6 Prozent betragen. Der Konzerngewinn sei um 42 Prozent auf 64,4 Mio. Euro geschossen. Auf der Ergebnisseite habe Nordex ein weiteres Mal mit einer gesteigerten Produktivität und einer besseren Projektabwicklung punkten können. Zudem habe das Management einen starken Jahresendspurt in Aussicht gestellt.
Laut Konzernchef Lars Bondo Krogsgaard werde der 2016er Auftragseingang weiterhin bei 3,4 Mrd. Euro gesehen. Außerdem könnten die Sorgen in Richtung Erneuerbare Energien in den USA angesichts eines Präsidenten Donald Trump übertrieben sein. Schließlich sei auch in der größten Volkswirtschaft der Welt eine Lawine losgetreten worden in Richtung Ökostrom, die sich nicht so einfach aufhalten lassen dürfte. Außerdem sei das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft getreten. Die dort festgehaltene Dekarbonisierung des Energiesektors dürfte laut Krogsgaard ein zunehmend positives Geschäftsumfeld für Windkraft, insbesondere für Wind an Land als kostengünstige Energiequelle, bedeuten.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 6,15; die Knock-Out-Schwelle bei 16,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank, aktueller Hebel 1,73; Knock-Out-Schwelle bei 25,15 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (Stand vom 22.11.2016) (24.11.2016/oc/a/t)
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