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Endlos Turbo Short 28,041 Open End auf Nordex: Chancen nutzen mit Trendbestätigung - Optionsscheineanalyse 10.11.2016
DZ BANK
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt einen Endlos Turbo Short 28,041 Open End (ISIN DE000DGC76B0/ WKN DGC76B) auf die Nordex-Aktie (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.
In der vorherigen Ausgabe der Expertenlounge hätten die Analysten Trendwenden etwas näher beleuchtet. Doch man müsse nicht darauf warten, dass sich ein Trend umkehre, bevor man aktiv werde. Trendfortsetzungsformationen seien ein gutes Hilfsmittel, um in bestehende Trends einzusteigen.
Trendfortsetzungsformationen könnten nicht nur einen Hinweis auf die potenzielle Richtung der künftigen Kursentwicklung geben, sondern auch auf deren zu erwartendes Ausmaß. Sie würden oftmals auftreten, wenn die Kursnotierung nach einer längeren Trendbewegung in eine Konsolidierung oder Korrektur übergehe. In solchen Phasen würden vor allem kurzfristig orientierte Trader und mittelfristig orientierte Anleger Gewinne mitnehmen. Die Kursnotierung bewege sich dann häufig seitwärts oder entgegen der übergeordneten Trendrichtung und bilde Formationen wie Rechtecke, Dreiecke, Keile oder Flaggen aus. Dabei werde die überkaufte (Aufwärtstrend) bzw. überverkaufte (Abwärtstrend) Verfassung abgebaut, die in der Regel mit einer starken Trendbewegung einhergehe.
Rechtecke, Dreiecke, Keile oder Flaggen würden in der Regel auf eine Fortsetzung der übergeordneten Trends schließen lassen. Ansteigende und abfallende Dreiecke würden dabei den Vorteil besitzen, dass die jeweils höheren Tiefpunkte eines ansteigenden Dreiecks bzw. die jeweils tieferen Hochpunkte eines abfallenden Dreiecks eine bullische bzw. bearische Auflösung der Formation nahelegen würden. Dies gelte vor allem dann, wenn ein ansteigendes Dreieck in einem Aufwärtstrend auftrete bzw. ein abfallendes Dreieck im Rahmen eines Abwärtstrends.
Bei Formationen wie dem symmetrischen Dreieck und dem Rechteck lasse sich die Richtung eines möglichen Ausbruchs nicht sofort erkennen, da es hier zu einer Reihe fallender Hoch- und steigender Tiefpunkte komme (sym. Dreieck) oder sich mehrere Hochpunkte bzw. mehrere Tiefpunkte auf annähernd gleichem Kursniveau befinden würden (Rechteck). Da es sich aber auch bei diesen Formationen grundsätzlich um Trendfortsetzungsformationen handele, sei ebenfalls ein Ausbruch in Richtung der vorherigen Trendbewegung zu erwarten. Das Einbeziehen des Umsatzverhaltens sei hierbei ein wichtiger Punkt.
Grundsätzlich sollten die Umsätze immer in Richtung des übergeordneten Trends ansteigen und diesen bestätigen. Seien bei einem symmetrischen Dreieck oder einem Rechteck die Umsätze während der Aufwärtsswings höher als während der Abwärtsswings, sei dies ein bullisches Zeichen und indiziere eine Auflösung am oberen Rand der Formation. Umgekehrt würden höhere Umsätze während der Abwärtsswings für eine bearische Auflösung der Formation sprechen. Beim Ausbruch aus der Fortsetzungsformation sollten die Umsätze signifikant ansteigen, denn ein sprunghaft gestiegenes Kauf- bzw. Verkaufsinteresse bilde die Grundlage für eine Fortsetzung der übergeordneten Trendbewegung.
Ein aktuelles Beispiel für eine Trendbestätigung würden die Analysten bei der Aktie von Nordex sehen. Nach einer Bodenbildung im Jahr 2012 bei 2,62/2,57 Euro, die im Januar 2013 vollendet worden sei, hätten die Analysten eine langfristige Aufwärtsbewegung gesehen, die die Nordex-Aktie bis Dezember 2015 auf ein Hoch bei 33,90 Euro geführt habe. Allerdings sei es der Nordex-Aktie nicht gelungen, dieses Kursniveau zu behaupten. Im Zuge des schwächeren Gesamtmarktes zu Beginn des laufenden Jahres habe auch die Aktie von Nordex an Wert verloren und sei auf 22,03 Euro zurückgefallen. Anschließend habe sich die Notierung in einer Spanne zwischen 22,03/21,67 und 28,00/28,45 Euro seitwärts bewegt und dabei ein Rechteck ausgebildet.
Aus dem charttechnischen Blickwinkel habe nach Einschätzung der Analysten eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür bestanden, dass dieses nach unten aufgelöst werde. Dafür habe gesprochen, dass Rechtecke oftmals relativ früh in einem sich etablierenden Abwärtstrend auftauchen würden. Zudem sei die Nordex-Aktie Anfang Februar 2016 unter die 200-Tage-Linie gefallen. Der langfristige gleitende Durchschnitt habe sich in der Folge bereits dreimal als Widerstand erwiesen, an dem die Kursnotierung nach unten abgeprallt sei.
Inzwischen sei die Nordex-Aktie unter 22,03/21,67 Euro zurückgefallen und habe das Rechteck bearisch aufgelöst. Die vorangegangene Abwärtsbewegung gelte damit als bestätigt, sodass die Analysten eine Fortsetzung derselben als sehr wahrscheinlich erachten würden. Ein potenzielles Ziel bilde das 50%-Retracement der Aufwärtsbewegung von November 2012 bis Dezember 2015 bei 18,24 Euro. Aus der Breite der Rechteckformation lasse sich darüber hinaus ein Kursziel bis in den Bereich um 16,00 Euro ableiten.
Aus fundamentaler Sicht werde es am 10. November Neuigkeiten geben. Dann lege Nordex die Zahlen für die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2016 vor. Als Stop für Short-Positionen biete sich nach Erachten der Analysten das jüngste Zwischenhoch bei 23,19 Euro an.
Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Short auf Nordex eine negative, aber auch eine positive Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 28,043 Euro) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 09.11.2016) (10.11.2016/oc/a/t) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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