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WAVE XXL-Optionsscheine auf Nordex: Wann kommt die Begeisterung? Optionsscheineanalyse


05.08.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen WAVE XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DL25VS1/ WKN DL25VS) und einen WAVE XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DL6HX87/ WKN DL6HX8) der Deutschen Bank auf die Nordex-Aktie (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.

Der Hamburger Windturbinenhersteller Nordex habe einige sehr ereignisreiche Tage hinter sich gebracht. Zwischen zwei Großaufträgen habe das Unternehmen seine Halbjahreszahlen präsentiert und dabei sogar die 2016er Jahresziele angehoben. Richtig begeistert hätten sich Investoren trotzdem nicht gezeigt. Die Begeisterung könne aber noch kommen.

Den Anlegern sei unter anderem der operative Cashflow ein Dorn im Auge gewesen. Laut Unternehmensangaben vom 28. Juli sei dieser von der sogenannten Anarbeitung kurzfristig zu liefernder Windparks belastet gewesen. Zudem hätten unterschiedliche Zahlungskonditionen in einzelnen Entwicklungsmärkten zu einer überdurchschnittlichen Kapitalbindung geführt. In diesem Punkt habe Nordex jedoch Besserung versprochen. Die Kapitalbindung solle durch ein stringentes Cash-Management in Zukunft wieder reduziert werden.


Abgesehen davon habe es nicht viele Gründe auf Anlegerseite gegeben, sich über die neuesten Nordex-Zahlen und die weiteren Geschäftsaussichten zu beschweren. Dank der Übernahme der spanischen Acciona Windpower (AWP) habe das TecDAX-Unternehmen seine Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 34,9 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro steigern können. Aus eigener Kraft sei Nordex um 18,6 Prozent gewachsen und damit ebenfalls sehr beachtlich.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei überproportional um 55,4 Prozent auf 136,6 Mio. Euro gestiegen. Das entspreche einer EBITDA-Marge von 9,2 Prozent. Grundlage für diese positive Entwicklung seien ein verbessertes Qualitätsmanagement und effizientere Prozesse in der Projektabwicklung gewesen. Der Konzerngewinn habe sich um 38,2 Prozent auf 51,0 Mio. Euro erhöht. Dank der positiven Entwicklung auf der Ergebnisseite rechne Nordex für das Gesamtjahr 2016 nun mit einer EBITDA-Marge von 8,3 bis 8,7 Prozent, nachdem zuvor ein Wert von mehr als 7,5 Prozent in Aussicht gestellt worden sei.

Neben den deutlichen Umsatzsteigerungen habe Nordex zuletzt auch in anderer Hinsicht von der AWP-Übernahme profitieren können. Aus Unternehmenssicht komme diese Nordex in den USA in besonderer Weise zugute, da mithilfe eines erweiterten Produktangebots der Bedarf an Windturbinen für unterschiedliche Windregime und Regionen abdeckt werden könne. Somit habe Nordex bereits am 27. Juli verkünden können, dass man für einen Windpark in Texas 81 Turbinen vom Typ AW125/3000 liefern werde. Dies sei umso wichtiger, da Nordex die USA zu den wichtigsten Windmärkten der Welt zähle.

Während Nordex zuletzt einige interessante Aufträge habe einfahren, gute Halbjahresergebnisse präsentieren und sogar die 2016er Ergebnisprognose anheben können, bleibe es fraglich, ob der Wachstumskurs der vergangenen Jahre unbeirrt fortgesetzt werden könne. Die AWP-Übernahme helfe zwar bei der internationalen Expansion, allerdings würden in Europa die Fördergelder für die Erneuerbare Energien und damit auch für den Bereich Wind zurückgefahren, sodass es sich erst noch herausstellen müsse, ob Nordex auch mit einer veränderten Marktsituation zurechtkommen könne.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,56; die Knock-Out-Schwelle bei 16,65 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,19; Knock-Out-Schwelle bei 27,00 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (Stand vom 05.08.2016) (05.08.2016/oc/a/t)



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