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BNP Paribas-Optionsscheine auf Fresenius: Eine äußerst gesunde Performance - Optionsscheineanalyse


11.09.2015
BNP Paribas

Paris (www.optionsscheinecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" einen Unlimited Long-Optionsschein (ISIN DE000PS8U896/ WKN PS8U89) und einen MINI Short-Optionsschein (ISIN DE000PS8YKV8/ WKN PS8YKV) auf die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) vor.

Chinas Konjunktur habe erst kürzlich die Börsen durcheinander gewirbelt. Die Aktien deutscher Exporteure seien auf Talfahrt gegangen. Davon unbeeindruckt habe sich die Fresenius-Aktie gezeigt. Das Papier des Medizin-Konzerns habe im laufenden Jahr um fast 50 Prozent zugelegt. Ein Grund für die Stärke der Fresenius-Aktie sei die geringe Abhängigkeit von China - nur zehn Prozent des Umsatzes würden in Asien erwirtschaftet. Der Rest komme aus Europa und den USA.


Das DAX-Unternehmen habe zudem bei seiner neuesten Quartalsbilanz geglänzt und in Aussicht gestellt, sein Ziel für 2017 - ein Ergebnis von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro - schon in diesem Jahr zu erreichen, also zwei Jahre früher als zunächst prognostiziert. Fresenius habe neue Medikamente früher auf den Markt bringen können als erwartet und auch von Lieferengpässen bei der Konkurrenz profitiert. Die Bad Homburger hätten zudem eine Überraschung für ihre Aktionäre parat gehabt und angekündigt, die Dividende um mehr als 20 Prozent zu steigern; im Vorjahr habe sie 44 Cent betragen. Den Aktionären habe das besonders gut geschmeckt: Die Aktie sei um mehr als sechs Prozent nach oben geschossen.

Die Aktie sei in der Vergangenheit so gut gelaufen, dass sie nun in die erste europäische Börsenliga aufsteige und in den EURO STOXX 50 aufgenommen werde. Fresenius verdränge damit die RWE-Aktie, die in den vergangenen Monaten kräftig Federn habe lassen müssen. Die Fresenius-Erfolgsstory könnte damit weiter geschrieben werden. Das Management gehe jedenfalls davon aus und Fresenius-Chef Ulf Schneider prognostiziere für 2016 ein "ebenfalls sehr positives Jahr". Die geringe Abhängigkeit von China und die anziehende Wirtschaft in den USA und Europa könnten ihm recht geben.

Die Fresenius-Aktie habe sich zuletzt deutlich besser entwickelt als der DAX. Von ihrem Allzeithoch bei 66,56 Euro habe sie sich nicht allzu weit entfernt. Bei einem Überschreiten wäre zunächst Platz bis zur oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei etwa 68 Euro. Werde die 38-Tage-Linie bei 63,08 Euro unterschritten, könnte die untere Begrenzung des Trendkanals bei etwa 59,70 Euro angesteuert werden. (Ausgabe 37/2015) (11.09.2015/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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