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Wave XXL-Optionsscheine auf SAP: Das Rennen ist eröffnet - Optionsscheineanalyse


29.05.2015
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM14K82/ WKN XM14K8) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM2CUR0/ WKN XM2CUR) der Deutschen Bank auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) vor.

SAP-Konkurrent Salesforce.com habe zuletzt mit starken Quartalsergebnissen und Übernahmegerüchten für Schlagzeilen gesorgt. Doch auch das DAX-Unternehmen habe im Kampf um die Vorherrschaft im weltweiten Cloud-Geschäft ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Bei Europas größtem Softwarekonzern und der weltweiten Nummer vier hinter den US-Größen Microsoft, Oracle und IBM drehe sich derzeit fast alles um das Wachstum im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft. Zu diesem Zweck seien in den vergangenen Jahren einige milliardenschwere Übernahmen gestemmt worden. Gleichzeitig habe Konzernchef Bill McDermott die mittelfristigen Ergebnisziele einkassieren müssen, da erst einmal das Wachstum Vorrang habe. Dabei müssten die Walldorfer auch ein enormes Tempo an den Tag legen, da es sich viele Unternehmen wie Microsoft, Oracle oder Salesforce.com auf die Fahnen geschrieben hätten, eine marktbeherrschende Stellung am Zukunftsmarkt mit den Daten aus der Wolke zu ergattern.

McDermott sei es bei den Anteileignern für Zustimmung zu sorgen gelungen, da die Wachstumsraten im Cloud-Geschäft zuletzt überzeugend ausgefallen seien. Laut Unternehmensangaben vom 21. April sei die Sparte im ersten Quartal 2015 um 129 Prozent auf 503 Mio. Euro gewachsen. Währungsbereinigt habe der Zuwachs bei 95 Prozent gelegen.


Angesichts eines konzernweiten Umsatzes im März-Quartal von knapp 4,5 Mrd. Euro (plus 22 Prozent; währungsbereinigt plus 10 Prozent) bleibe der Geschäftsbereich noch relativ klein. Dies solle sich jedoch in den kommenden Jahren ändern. Bereits in diesem Jahr möchte SAP im Bereich Cloud-Subskriptionen und -Support Umsatzerlöse in Höhe von 1,95 bis 2,05 Mrd. Euro erlösen, was in der Spitze einem währungsbereinigten Plus von 86 Prozent entsprechen würde.

Trotz der Konzentration auf das Wachstum in der Cloud habe SAP seinen Anteilseignern für das Geschäftsjahr 2014 eine um 10 Prozent auf 1,10 Euro je Aktie gesteigerte Dividende präsentieren können. Darüber hinaus seien die jüngsten Quartalsergebnisse des Konkurrenten Salesforce.com ein Indiz dafür, dass man trotz starken Wachstumsraten im Cloud-Geschäft auch profitabel arbeiten könne. Laut Unternehmensangaben vom 20. Mai habe es Salesforce zwischen Februar und April (erstes Quartal 2015/16) nach sieben Verlustquartalen in Folge zurück in die Gewinnzone geschafft.

Auf der SAP-Hauptversammlung am 20. Mai 2015 habe es sich trotz einiger weniger Kritikstimmen gezeigt, dass Konzernchef McDermott das Anlegervertrauen für seine Wachstumsstrategie genieße. Allerdings dürften sich Investoren die Ergebnisbelastungen durch die jüngsten Übernahmen und hohen Investitionen nicht lange ruhig anschauen, wenn das Wachstum des Cloud-Geschäfts enttäuschen sollte.

In diesem Zusammenhang komme dem Unternehmen derzeit jedoch die Entwicklung der Wechselkurse zugute. Insbesondere die in den USA erzielten Umsätze und Gewinne würden dabei bei der Umrechnung in Euro höher ausfallen und so dafür sorgen, dass die Zeit besser überbrückt werde, bis sich die erwarteten Skaleneffekte in den Wachstumsbereichen letztlich auch auf der Ergebnisseite positiv bemerkbar machen würden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der SAP-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,44, die Knock-Out-Schwelle bei 50,90 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,22; Knock-Out-Schwelle bei 84,15 Euro) auf fallende Kurse der SAP-Aktie setzen. (Stand vom 27.05.2015) (29.05.2015/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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