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Turbo-Optionsschein auf Evotec: Kursturbulenzen voraus - Optionsscheineanalyse


28.05.2015
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo-Optionsschein (Open End) (ISIN DE000TB54Z85/ WKN TB54Z8) von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die Aktie von Evotec (ISIN DE0005664809/ WKN 566480) vor.

In ZJ Ausgabe 09.2015 hätten die Experten die Evotec-Aktie unter die Lupe genommen. Der empfohlene Turbo (ISIN DE000DG2P1C0/ WKN DG2P1C) von der DZ BANK habe seitdem um rund acht Prozent zugelegt. Ausschlaggebend für den jüngsten Anstieg seien starke Quartalszahlen gewesen: Der Biotechnologiedienstleister habe wegen des Deals mit dem Pharmakonzern Sanofi sein 2015er-Umsatzziel nach oben geschraubt. Evotec erwarte nun ein Plus von mehr als 35 Prozent statt 20 Prozent. "Es zeichnet sich also deutlich ab, dass das Unternehmen bereits im laufenden Geschäftsjahr einen weit größeren Anteil an dem mit Sanofi vereinbarten Gesamtpaket von über 250 Mio. Euro als Umsatz wird vereinnahmen können, als noch im März angenommen", würden die Analysten von Montega erklären.

Im ersten Quartal seien die Zahlen der Zusammenarbeit noch nicht enthalten gewesen. Dennoch sei der Umsatz im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 21,5 Mio. Euro geklettert. Maßgeblich sei jedoch der Kauf des britischen Unternehmens Euprotec gewesen. Ohne diesen hätte das Plus nur bei sieben Prozent gelegen. Der bereinigte operative Verlust habe sich um 75 Prozent auf minus 0,33 Mio. Euro verringert.


Die Partnerschaft mit Sanofi verspreche langfristig großes Potenzial. Daher würden Aktie und Turbo grundsätzlich aussichtsreich bleiben. Jedoch könnte es kurzfristig ungemütlich werden. Denn die Daten aus der Phase-IIb-Studie des Medikamentenkandidaten Sembragilin zur Behandlung moderater Formen von Alzheimer stünden an: Evotec rechne Ende Juni mit der Veröffentlichung der Studienergebnisse und werde eine eigene Pressemitteilung dazu herausgeben. Derzeit gebe es keine wirksame Behandlung für die circa 44 Mio. Alzheimerpatienten weltweit. Das Marktvolumen sei mit rund acht bis zehn Mrd. Dollar enorm.

Die Studie unter der Leitung von Roche sei weltweit eine der wenigen spätphasigen Studien in dieser Indikation und werte die Daten von 495 Patienten aus. "Die Resultate sind unmittelbar bewertungsrelevant, da sie die Marktchancen und damit den Pipelinewert neu taxieren", so die Montega-Experten. Die erste Meilensteinzahlung von rund 30 Mio. Euro würde mit Beginn der nachfolgenden Phase III voraussichtlich im ersten Halbjahr 2016 fällig. Insgesamt könnten Roches Zahlungen im Zusammenhang mit dem Alzheimerkandidaten Evotecs Umsätze sogar "in neue, nicht gekannte Höhen treiben", so Montega. Die Lizenzvereinbarung mit Roche sehe bei positiver Entwicklung Meilensteine von bis zu 820 Mio. Dollar und eine Erlösbeteiligung von zehn bis zwölf Prozent vor.

Der Haken: Alle neuen Behandlungsansätze bei Alzheimer seien bislang gescheitert. "Daher sollten die Chancen für einen positiven Ausgang der Studie mit EVT302 als eher gering erachtet werden", so Montega. Die Analysten hätten die Erfolgschance in einer früheren Analyse mit 15 Prozent beziffert. In dem wahrscheinlicheren Worst Case wäre ein Rücksetzer der Aktie die logische Folge, wobei ein Kurseinbruch locker zwischen 20 und 30 Prozent liegen könnte.

Daher raten die Experten vom "ZertifikateJournal" investierten Anlegern, beim Turbo von der DZ BANK vorerst Kasse zu machen - und erst wieder einzusteigen, wenn die Alzheimer-Daten veröffentlicht worden sind. Je nach Kursreaktion könne es dann auch Sinn machen, ein Papier mit niedrigerem K.o. zu wählen, zum Beispiel den Turbo (WKN 566480) von HSBC. (Ausgabe 20/2015) (28.05.2015/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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