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Wave XXL-Optionsscheine auf Nordex: Vom eigenen Wachstumstempo überrascht - Optionsscheineanalyse


27.03.2015
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM0ETS0/ WKN XM0ETS) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM1Q6N2/ WKN XM1Q6N) der Deutschen Bank auf die Aktie von Nordex (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.

Für 2014 werde Nordex noch keine Dividende ausschütten. Doch im kommenden Jahr könnte es beim Hamburger Windturbinenhersteller dank des jüngsten Wachstumskurses möglicherweise zum ersten Mal in der Firmengeschichte so weit sein.

Im Zuge der jüngsten Bilanzpressekonferenz und der Präsentation der endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014 am 23. März habe Finanzchef Bernard Schäferbarthold den Anteileignern versprochen, dass man Anfang 2016 eine Ausschüttung prüfen werde. Gleichzeitig würden die Dividendenzahlungen ein Stück wahrscheinlicher, da sich Nordex selbst in Bezug auf die mittelfristigen Ziele optimistischer als noch im Herbst 2014 gezeigt habe.

Bei der Vorstellung der mittelfristigen Ziele am 24. September habe sich Nordex vorgenommen, im Jahr 2017 mehr als 2 Mrd. Euro umzusetzen und die EBIT-Marge auf 7 bis 8 Prozent zu steigern. Doch schon für 2015 gehe das Management um Vorstandschef Jürgen Zeschky von konzernweiten Erlösen von 1,9 bis 2,1 Mrd. Euro aus. Die EBIT-Marge solle wiederum auf 5 bis 6 Prozent ansteigen. Daher solle die Mittelfristplanung laut Zeschky im Laufe dieses Jahres aktualisiert werden.


2014 habe Nordex die Umsätze im Vorjahresvergleich noch um 21 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich um 76 Prozent auf 78,0 Mio. Euro verbessert, während der Konzerngewinn auf 39,0 Mio. Euro nahezu habe vervierfacht werden können. Außerdem habe es Nordex geschafft, im Vorjahr den Auftragseingang um knapp 17 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro und damit leicht über den eigenen Erwartungen zu steigern. Schließlich erhöhe sich durch die anhaltend positive "Book-to-bill"-Quote der fest finanzierte Auftragsbestand zum Bilanzstichtag weiter auf 1,46 Mrd. Euro.

Während sich Nordex nun schon seit einiger Zeit über eine gute Auftragsentwicklung freuen könne, sei es zu Beginn dieses Jahres nahtlos weiter gegangen. Auf Unternehmensseite habe man sich zuletzt ganz besonders über die weiter zunehmende Nachfrage für die Schwachwindturbine N131/3000 der Generation Delta in den ersten Wochen dieses Jahres gefreut. Laut Konzernangaben vom 20. März hätten Kunden aus Finnland und Deutschland feste Bestellungen über insgesamt 26 Anlagen und damit 78 MW Gesamtleistung des jüngsten Produkts platziert.

Allerdings habe es bei Nordex zuletzt nicht immer so rosig ausgesehen. Das Unternehmen habe sich mittlerweile von den eigenen Problemen erholt. Dabei habe man sich mit dem Ausbau des Geschäfts in den USA und China sowie mit Plänen für Offshore-Windturbinen zu übernehmen gedroht. Gleichzeitig habe unter anderem die Bundesregierung einige Ziele beim Ausbau Erneuerbarer Energien gesenkt und damit für Unsicherheiten in Sachen Förderung der Windkraft gesorgt.

Auch wenn Nordex die Krise nun hinter sich gelassen habe und optimistisch in die Zukunft blicke, bleibe es abzuwarten, wie viel Kurspotenzial die im TecDAX notierte Aktie tatsächlich noch mitbringe, nachdem es in den vergangenen rund zwei Jahren steil nach oben gegangen sei und die Bewertung dabei deutlich angestiegen sei.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,21, die Knock-Out-Schwelle bei 14,35 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,95; Knock-Out-Schwelle bei 22,45 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (Stand vom 23.03.2015) (27.03.2015/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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