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Wave XXL-Optionsscheine auf Bayer: Dünnere Luft? Optionsscheineanalyse


07.11.2014
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT6JHB4/ WKN DT6JHB) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT62HS6/ WKN DT62HS) der Deutschen Bank auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer habe zuletzt gleich in mehrfacher Hinsicht für positive Schlagzeilen sorgen können. Dabei würden die Abspaltungspläne für die MaterialScience-Sparte sowie die Wachstumsaussichten im Pharma- und Agrargeschäfte auch für die Zukunft einen erfreulichen Nachrichtenfluss versprechen. Allerdings bleibe die Frage, inwieweit der Kurs der Bayer-Aktie die positiven Erwartungen bereits widerspiegele.

Schon mit der Ankündigung vom 18. September, wonach man das MaterialScience-Geschäft abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen möchte, hätten die Leverkusener an den Märkten für Begeisterung gesorgt. Nun habe das Unternehmen im Zuge der Veröffentlichung der Ergebnisse zum dritten Quartal 2014 am 30. Oktober die Prognose für das Gesamtjahr anheben und damit die schon gute Stimmung rund um die Bayer-Aktie weiter befeuern können. Dabei habe sich Bayer nicht nur dank der Erfolge im Pharma- und Agrargeschäft optimistischer gezeigt, sondern auch wegen der geringer gewordenen Wechselkursbelastungen und der positiven Auswirkungen der Einbeziehung der vom US-Pharmakonzern Merck & Co. übernommenen Sparte für rezeptfreie Medikamente.


Bis zuletzt habe Bayer noch für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 41 Mrd. Euro Aussicht gestellt. Nun sollten es 42 Mrd. Euro werden. Das bereinigte EBITDA solle wiederum im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen, nachdem zuvor ein Anstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt worden sei. Zwischen Juli und September habe der Konzernumsatz noch bei 10,2 Mrd. Euro und damit um 5,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum gelegen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sei um 1,4 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro gestiegen, während es beim Nettogewinn sogar um 12,7 Prozent auf 826 Mio. Euro nach oben gegangen sei.

Dabei habe das Unternehmen einmal mehr in der HealthCare-Sparte von neuen Pharma-Produkten und dem Wachstum in den Schwellenländern profitiert. Das Agrargeschäft sei wiederum in allen Bereichen und Regionen gewachsen. Aber auch in dem zuletzt etwas schwächelnden und zur Abspaltung stehenden MaterialScience-Bereich habe man sich über steigende Absatzmengen freuen können. Trotzdem dürften es die Marktteilnehmer weiterhin positiv aufnehmen, dass man sich bei Bayer zukünftig auf die stark wachsenden und weniger konjunkturanfälligen Life-Science-Geschäfte konzentrieren möchte. Dabei würden insbesondere die vielversprechenden Pharmaprodukte wie das Schlaganfall- und Thrombosemittel Xeralto, das Augenmittel Eylea oder die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo Mut machen.

Allerdings könnte Bayer ausgerechnet dort neuer Gegenwind erwarten. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" habe am 13. Oktober darüber berichtet, dass in den USA bereits eine massive Schadenersatzkampagne gegen den Gewinnbringer Xarelto laufen würde. Dabei könnte es für Bayer möglicherweise richtig teuer werden, da US-Anwälte laut dem Bericht bereits kräftig die Werbetrommel zur Gewinnung von Klienten rühren würden. Gleichzeitig kenne die Bayer-Aktie nun schon seit geraumer Zeit kaum ein Halten, sodass die positiven Aussichten des Unternehmens möglicherweise bereits eingepreist seien und die Luft für den DAX-Wert daher inzwischen deutlich dünner geworden sein könnte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Bayer-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,39, die Knock-Out-Schwelle bei 83,45 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,18; Knock-Out-Schwelle bei 140,10 Euro) auf fallende Kurse der Bayer-Aktie setzen. (Stand vom 06.11.2014) (07.11.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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