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Wave XXL-Optionsscheine auf Nordex: Ziele für Geschäftsjahr 2014 nach oben geschraubt - Optionsscheineanalyse


23.05.2014
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT4F2J6/ WKN DT4F2J) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT4MT24/ WKN DT4MT2) der Deutschen Bank auf die Aktie von Nordex (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.

Nordex habe bereits im Geschäftsjahr 2013 von der sehr guten Auftragslage am Markt für Windenergieanlagen profitiert. Zudem hätten die Ergebnisse dank einigen Kostensenkungsmaßnahmen verbessert werden können. Dieser positive Trend habe sich auch im ersten Quartal 2014 fortgesetzt, sodass sogar die Ziele für das laufende Geschäftsjahr nach oben hätten geschraubt werden können. Allerdings dürften dem Unternehmen die kleiner werdenden Subventionen in Deutschland für Windenergieanlagen an Land noch einige Kopfzerbrechen bereiten und damit möglicherweise doch noch die Nordex-Aktie ausbremsen.

Laut Unternehmensangaben vom 14. Mai habe Nordex die zuletzt gute Auftragslage zwischen Januar und März in einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um stolze 64 Prozent auf 424,5 Mio. Euro ummünzen können. Zwar habe der TecDAX-Konzern in den Regionen Amerika und Asien überdurchschnittliche Wachstumsraten verbucht, allerdings hätten die Hamburger weiterhin den Großteil ihrer Erlöse in der Region EMEA (Europa und Afrika) erzielt. Das operative Ergebnis habe bei 21,1 Mio. Euro gelegen. Im Vorjahresquartal habe noch ein Minus von 0,7 Mio. Euro zu Buche geschlagen. Dabei hätten sich die jüngsten Kostensenkungsmaßnahmen und eine höhere Auslastung bemerkbar gemacht. Außerdem sei der Fokus auf profitable Aufträge gelegt worden, sodass ein Nettogewinn von 9,1 Mio. Euro nach minus 8,4 Mio. Euro im Vorjahr habe erzielt werden können.


Dank dem positiven Jahresauftakt habe man sich beim Management außerdem dazu entschlossen, die Ziele für das Gesamtjahr 2014 anzuheben. Bisher sei ein Umsatzanstieg von 1,4 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,4 Mrd. Euro bis 1,5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden. Nun sollten es 1,5 Mrd. Euro bis 1,6 Mrd. Euro sein. Die EBIT-Marge solle zwischen 4,0 Prozent und 5,0 Prozent liegen, nachdem zuvor ein Wert zwischen 3,5 Prozent und 4,5 Prozent prognostiziert worden sei. Neben weiteren Sparmaßnahmen wolle Nordex vor allem von der guten Auftragslage profitieren. Im ersten Quartal sei der Auftragseingang immerhin um 71 Prozent auf 562,0 Mio. Euro gestiegen.

Die positive Auftragsentwicklung habe sich zuletzt vor allem in Europa gezeigt. Allerdings würden die erwarteten Kürzungen der Subventionen bei der Windenergie an Land auf dem deutschen Heimatmarkt einige Unsicherheiten für die Zukunft bringen. In diesem Jahr rechne Nordex wegen einiger Vorzieheffekte im Zuge der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sogar noch mit positiven Auswirkungen. Allerdings werde dieses Bild nicht ewig anhalten, sodass die kleiner werdenden Subventionen die Nachfrage hierzulande belasten sollten. Zudem sei die Stimmung in Deutschland gegenüber der Energiewende angesichts steigender Strompreise oder eines stockenden Netzausbaus alles andere als euphorisch.

Nur gut, dass in Deutschland, als Vorreiter in Sachen Energiewende, sehr viele Windenergieanlagen stünden, die ausgetauscht werden müssten. Aus diesem Grund sehe man bei Nordex hierzulande das so genannte Repowering als einen wichtigen Wachstumsfaktor. Daher sei es besonders wichtig, dass dieser Bereich auch nicht mehr von den im Zuge der EEG-Reform angedachten Obergrenzen für den Ausbau der Windenergie betroffen sei. Es bleibe also abzuwarten, welcher Effekt am Ende überwiege.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse bei der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,76, die Knock-Out-Schwelle bei 10,45 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,06; Knock-Out-Schwelle bei 16,15 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (23.05.2014/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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