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Datum/Zeit |
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46,14 € |
-0,58 € |
-1,26 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0D6554 |
A0D655 |
- € |
- € |
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Wave XXL-Optionsscheine auf Nordex: Subventionen zweitrangig? - Optionsscheineanalyse 11.04.2014
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT21T65 / WKN DT21T6) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT3DPW3 / WKN DT3DPW) der Deutschen Bank auf die Aktie von Nordex (ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655) vor.
Vielen Anlegern dürfte in Bezug auf die Nordex-Aktie am 2. April ein großer Stein vom Herzen gefallen sein. Immerhin hätten sich Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei ihrem Treffen mit den Länderchefs eine Abmilderung der geplanten Kürzungen bei der Förderung der Windkraft an Land abringen lassen. Allerdings seien anhaltend hohe Subventionen keine Garantie, dass der Hamburger Windenergieanlagenbauer seine Erholung unbeirrt fortsetzen könne. Die gute Auftragslage und die jüngsten Ergebnisverbesserungen könnten schon eher dazu dienen.
Sigmar Gabriel habe in seinem ursprünglichen Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Fördermaßnahmen für die Windenergie an Land deutlich zusammenstreichen wollen, wovon auch Nordex wahrscheinlich in negativer Weise stark betroffen gewesen wäre. Gegen diese Pläne hätten sich jedoch insbesondere die Ministerpräsidenten der nördlichen Bundesländer gestellt. Insgesamt habe es allerdings eine ganze Weile gedauert, bis sich die Nordex-Aktie von den Turbulenzen aus dem Vorjahr habe erholen können.
Dank der guten Auftragslage des Unternehmens, den jüngsten Erfolgen bei den Sparbemühungen und der Rettung weiterer Subventionen hätten die negativen Auswirkungen der letztjährigen Kapitalerhöhung und der zunächst angedachten Förderkürzungen für die Nordex-Aktie doch noch wettgemacht werden können. Trotzdem sei es damit noch nicht sicher, dass das im TecDAX gelistete Papier einen ähnlich steilen Kursanstieg auf das Börsenparkett zaubern könne, wie ihn die Anleger 2013 vor der zwischenzeitlichen Korrektur erlebt hätten.
Auf Anlegerseite sei der Diskussion um die Onshore-Förderung in Deutschland zuletzt sehr viel Bedeutung beigemessen worden. Im Gegensatz dazu habe Nordex zuletzt immer wieder versucht, die Wichtigkeit des Themas angesichts des relativ geringen Anteils der Umsätze an den konzernweiten Erlösen, die auf dem Heimatmarkt erzielt würden, herunterzuspielen. Dank der positiven Auftragslage habe das Unternehmen laut Angaben vom 24. März im Geschäftsjahr 2013 die Umsatzerlöse gegenüber 2012 um etwa 33 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro steigern können. Gleichzeitig habe ein Nettogewinn von 10,3 Mio. Euro zu Buche gestanden, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 94,4 Mio. Euro ausgewiesen worden sei. Zu dem Erfolg auf der Ergebnisseite hätten das jüngste Kostensenkungsprogramm und die Konzentration auf profitablere Aufträge mit neuen Produkten beigetragen.
Für das laufende Geschäftsjahr rechne Nordex mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses. Die Umsätze sollten auf bis zu 1,5 Mrd. Euro ansteigen, während der Auftragseingang bei 1,6 Mrd. Euro liegen solle. Im Vorjahr sei es bei den neuen Aufträgen um 19 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro nach oben gegangen. Ein noch größerer Fokus solle in diesem Jahr jedoch auf der Ergebnisseite liegen. Die EBIT-Marge solle unter anderem dank weiteren Kostensenkungen noch einmal von 3,0 Prozent auf 3,5 Prozent bis 4,5 Prozent ansteigen.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse bei der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,64, die Knock-Out-Schwelle bei 9,40 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,80; Knock-Out-Schwelle bei 14,35 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (11.04.2014/oc/a/t) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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