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DE0005785604 578560 -   € -   €
 
 
 

Turbo Call-Optionsschein auf Fresenius Investmentidee: Fresenius sieht weltweite Wachstumschancen


02.07.2012
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlageoptionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

Die Fresenius SE & Co KGaA sei ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern, der auf dem Gebiet der Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, die ambulante medizinische Versorgung von Patienten und den privaten Betrieb von Krankenhäusern tätig sei. Das Unternehmen mit Sitz im hessischen Bad Homburg beschäftige weltweit rund 140.000 Mitarbeiter und zähle unter anderem Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi und Fresenius Helios zu seinen bedeutsamen Tochterunternehmen. Im Jahre 2011 habe der Konzern Fresenius SE & Co. KGaA insgesamt einen Umsatz von 16,5 Mrd. und ein Ergebnis von 3,24 Mrd. EUR erwirtschaftet.

In 2012 könnte der Erlös laut Bloomberg-Schätzungen um etwa 15% auf 19,1 Mrd. EUR steigen. Die bei Bloomberg registrierten Analysten würden ebenfalls einen Anstieg des EBITDA um rund 16% auf 3,75 Mrd. EUR prognostizieren. Gegenüber dem Vorjahresquartal habe Fresenius ferner im 1. Quartal 2012 eine Steigerung des Erlöses um 11,5% und des EBITDA um 13,7% erreichen können.

Die Fresenius-Tochter Kabi, welche zum Konzerngewinn 2011 zu einem beachtlichen Teil von 45% beigetragen habe, profitiere zurzeit besonders in den USA vom Absatz von generisch intravenösen Arzneimitteln, unter anderem des Narkosemittels Propofol. Medienberichten zufolge würden die amerikanischen Kontrahenten nämlich unter Lieferengpässen leiden, die voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2012 reichen würden. Laut Unternehmensangaben erfülle Kabis Geschäftsmodell im Bereich der klinischen Ernährung und der Infusionstherapie internationale Anforderungen.

Ihre Tätigkeit im Geschäft mit Generika habe zudem ebenfalls gute Zukunftsaussichten: In den USA wachse der Markt für die qualitativ hochwertigen, aber dennoch preisgünstigen Arzneimittel. Fresenius Kabi komme weiterhin zugute, dass in den nächsten Jahren viele Patente für umsatzstarke Arzneimittel ablaufen würden, was die eigenen Umsatzchancen in diesem Bereich somit erhöhe.

Insgesamt könnte der Fresenius-Konzern in Zukunft von höheren Gesundheitsausgaben in den Schwellenländern profitieren, sowie dem Eintritt in das Ernährungsgeschäft in den USA und ins Nicht-Ernährungsgeschäft in Asien. Die zunehmende Marktkonsolidierung stelle das Unternehmen zudem weiterhin auf eine breite Basis. Betrachte man den Kursverlauf im Vergleich zum DAX 30 Index, so stelle man fest, dass Fresenius in den letzten fünf Jahren eine deutliche Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt generiert habe.


Wie in den vergangenen Tagen des Öfteren in Medien berichtet worden sei, habe sich Fresenius in Verhandlungen mit dem Krankenhausbetreiber RHÖN-KLINIKUM AG zu dessen Übernahme befunden. Bis zuletzt sei jedoch unklar gewesen, ob die Übernahme erfolgreich sein werde. Mehrere Investoren hätten in den vergangenen Wochen versucht, Anteile zu erwerben, um entweder den Aufkauf durch Fresenius zu verhindern oder eine Steigerung des Preises zu erzwingen. Freitagabend sei seitens Fresenius kommuniziert worden, dass nur 84,3% der Aktien angedient worden seien. 90% plus 1 Aktie hätte Fresenius für eine erfolgreiche Übernahme benötigt. Somit sei dieser Übernahmeversuch erstmal gescheitert. Es bleibe abzuwarten, welche Strategien sich die beteiligten Akteure einfallen lassen würden.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Fresenius von vielen Einflussfaktoren abhängig sei. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Der Markteintritt neuer Arzneimittel und patentgeschützter Medikamente könne sich negativ auf den Umsatz auswirken und würde somit auch einen weiteren Anstieg des Aktienkurses verhindern. Zusätzlich müsse beachtet werden, dass eine mögliche erfolgreiche Übernahme der RHÖN-KLINIKUM AG sich zwar positiv auf Umsatz- und Gewinnaussichten auswirken könnte, allerdings stiege durch den Kauf des Unternehmens der Verschuldungsgrad von Fresenius, was sich negativ auf das Bonitätsrating auswirken könne.

Bei einem aktuellen Kurs von 81,00 EUR würden derzeit 19 Analysten bei Bloomberg die Fresenius-Aktie mit "kaufen" und 8 Analysten mit "halten" bewerten. 2 Analysten setzen Fresenius auf "verkaufen". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liege bei 88,26 EUR.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VT5C7G5 / WKN VT5C7G) auf die Fresenius-Aktie mit einer Laufzeit bis 21.12.2012. Dieser sei mit einem Hebel von 5,32 und einem Basispreis von 67,00 EUR ausgestattet. Der aktuelle Kaufpreis betrage 1,45 EUR und der Abstand zu Knock-Out-Barriere 17,31%.

Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten zudem beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handle. (02.07.2012/oc/a/d)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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