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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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10,08 € |
+0,56 € |
+5,56 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006305006 |
630500 |
- € |
- € |
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DEUTZ-Call hochspekulativ 28.03.2008
OC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von OC Research hält einen Call (ISIN DE000DB76AH2 / WKN DB76AH) der Deutschen Bank auf die Aktien von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) für ein hochspekulatives, aber interessantes Investment.
Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen 2007 den Absatz um 20,8% auf 285.861 verkaufte Motoren steigern können. Der Konzernumsatz habe sich gleichzeitig um 28,8% auf 1,5242 Milliarden Euro erhöht. Der Auftragseingang habe mit 1,5845 Milliarden Euro um 22,2% über dem Vorjahreswert gelegen. Das EBIT habe sich um 43,4% auf 95,5 Millionen Euro verbessert. Die EBIT-Marge sei somit um 0,7 Prozentpunkte auf 6,3% gestiegen. Der Konzerngewinn habe sich von 61,5 Millionen Euro auf nunmehr 183,3 Millionen Euro annähernd verdreifacht.
Die vorgelegten Zahlen im Wesentlichen den bereits zuvor bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen entsprochen und somit keine Überraschung mehr dargestellt. Der deutlich überproportionale Anstieg des Nachsteuergewinns sei auf den Gewinn aus der Veräußerung und das laufende Ergebnis von DEUTZ Power Systems zum 30. September 2007 in Höhe von 123,9 Millionen Euro zurückzuführen gewesen. Bereinigt um diesen Effekt habe sich das Konzernergebnis der fortgeführten Aktivitäten aber trotzdem um 54,3% auf 59,4 Millionen Euro erhöht. Dabei habe die Gesellschaft vor allem von einer dynamischen Nachfrageentwicklung im Bereich Kompaktmotoren profitiert. Zudem habe sich auch das internationale Geschäft sehr gut entwickelt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechne die Konzernleitung mit einem Anstieg bei Auftragseingang und Umsatz von 10 bis 15%. Gleichzeitig werde eine EBIT-Marge von rund 7% angepeilt. In Anbetracht des hohen Auftragseingangs und noch hoher Wachstumspotenziale vor allem in Asien erscheine die Umsatzzielvorgabe erreichbar. Für zusätzliche Wachstumsimpulse werde dabei auch das chinesische Joint Venture DEUTZ Dalian sorgen. Vor dem Hintergrund wahrscheinlich weiter steigender Rohstoff- und Energiepreise erscheine die anvisierte EBIT-Marge allerdings ambitioniert.
Beim aktuellen Aktienkurs von 7,23 Euro (9:55 Uhr) erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von rund 11 weiterhin relativ moderat bewertet. Als positiv werte man es, dass der Konzern neben einer regulären Dividende von 0,20 Euro je Aktie auch eine Sonderdividende in Höhe von 0,20 Euro je Aktie aus dem Veräußerungsgewinn von DEUTZ Power Systems zahlen wolle. Insgesamt ergebe sich damit eine Gesamtdividende von 0,40 Euro je Aktie. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses liege die Dividendenrendite damit bei attraktiven 5,5%. Dies werde die weitere Kursentwicklung voraussichtlich ebenfalls stützen. Als Risikofaktor für die weitere Geschäftsentwicklung sehe man eine wahrscheinliche Eintrübung des konjunkturellen Umfeldes.
Die Analysten von OC Research halten daher den unten beschriebenen Call der Deutschen Bank auf die Aktien von DEUTZ für ein hochspekulatives, aber interessantes Investment. Der Schein habe noch eine Laufzeit bis zum 2. Juni 2009 und notiere bei einem Basispreis von 7,50 Euro derzeit aus dem Geld.(28.03.2008/oc/a/d)
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