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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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1. Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte 30
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 

Angehängte Grafik: co2_emissions_(2).jpg

1899. Du sagst es ja selbst
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 31.01.19 10:03

Zunächst einmal geht es hier nicht um die Helmholtz-Gemeinschaft selbst, das ist ein Riesending, sondern nur um die Gruppe der Epidemiologen in Sachen Luftschadstoffe. Davon abgesehen, sagt dein Link: "Das Gesamtbudget der Helmholtz-Gemeinschaft für 2018 umfasst 4,56 Milliarden Euro. Etwa 70 Prozent des Budgets tragen der Bund und die Länder im Verhältnis von circa 90 zu 10 Prozent, rund 30 Prozent werben die einzelnen Helmholtz-Zentren selbst als Drittmittel ein."

Die Studie zu NO2, um die es hier geht, wure vom Umweltbundesamt beauftragt, entweder über zusätzliche Drittmittel oder über laufende Budgetmittel. Das ist vollkommen egal. Die Mittel kommen von Politik und Behörden. Darunter ist sicher nicht der Herr Scheuer, der hier verantwortungsbedingt eine andere Position vertritt. Er steht sicher auch nicht für die Regierung, die Allianz aller Umweltminister, die genau diese Mittel verwalten schon eher. Die Motivation ist für beide Parteien dieselbe: Selbstlegitimation, Karriere und politischer Aktivismus. Da profitiert man gegenseitig von der erfundenen Gefahr. Welches Incentive haben dem gegenüber ein Köhler samt Ärztegefolgschaft, diesem offensichtlichen gemeinsamen Interesse an der Angst entgegenzutreten? Die haben nichts davon außer Ärger, weil sie ihren Kollegen die Suppe versalzen und öffentlich diffamiert werden. Dass sich mehr als 100 Ärzte das freiweillig antun, ist aller Ehren wert.

Natürlich hat Scheuer ausnahmsweise mal Recht, wenn er von Willkür und Pi X Daumen spricht. Ich würde es noch deutlicher nennen: Das ist Science Fiction. Die Position Köhlers ist auch keine Einzelmeinung, sie wurde nur nie artikuliert und sie ist die Minderheit, weil es bisher auch noch nie jemanden interessiert hat, was da passiert. Jetzt hat die Willkür aber Konsequenzen und da interessieren sich Menschen zurecht für die Hintergründe.

Der hilflose Kommentar des Deutschlandfunks ist auch nur ein Nachgeplapper der offiziellen Version und Flagge zeigen. Sachlich hat die Dame nichts beizutragenaußer falsche "Fakten". Diese sind nämlich, dass die WHO selbst zwar den Grenzwert von 40 µg weiterhin empfiehlt, aber seit über 20 Jahren dazusagt, dass es keine rechte wissenschaftliche Begründung dafür gibt. Wieso vergisst das die Deutschalndfunk-Dame? Wieso vergisst sie, dass die "Tausende von Studien" am umfassendsten (1.150 Seiten) und aktuellsten (2016) von der amerikanischen EPA durchleuchtet wurden und dabei herauskam, dass das Risiko wohl nicht so groß wäre? Deren Urteil zu diesen Studien: "Suggestiv, aber nicht ausreichend für eine Kausalität", weil die Ausgangsgröße (NO2 Exposition) nicht gemessen, die Confounder nicht ausreichend berücksichtigt wurden und weil gar kein medizinischer Wirkungspfad zwischen NO2 und den festgestellten Effekten da ist. Deshalb hält die EPA weiterhin einen Grenzwert von 100 µg für ausreichend. Das ist der wissenschaftliche Stand. Alle anderen Behauptungen einer direkten Gefahr durch NO2 bei kleineren Konzentrationen sind frei erfunden.

Das wissen auch die Extremisten in Deutschland und der EU und deshalb sind sie so hochgradig nervös.


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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
1900. Wo die Kritiker angreifbar sind
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 31.01.19 13:47
das sind die Gefahren durch Partikel. Ich pflichte ihnen da zwar auch etwas eingeschränkt bei, aber da hat man bei der wissenschaftlichen Begründung tatsächlich größere Schwierigkeiten, da man die EPA nicht auf seiner Seite hat.

Das ist auch der Grund, wieso der Elefant im Raum, die EPA, von beiden Seiten des Diskurses nicht gerne erwähnt wird. Die etablierten Wissenschaftler vermeiden den Bezug zur EPA, weil dann öffentlich bekannt und bestätigt wäre, dass ihre Position und die der WHO tatsächlich wissenschaftlich nicht gedeckt ist. Denn die EPA hatte die Position der WHO 2013 durchaus berücksichtigt und geprüft, aber wegen fehlender Evidenz verworfen.

Köhler & Co. vermeiden den Verweis auf die EPA, weil sie das Partikelproblem tatsächlich wissenschaftlich als belegt sieht. Erstens, weil größere und durchgängigere relative Risiken gefunden werden, zweitens, weil im Gegensatz zu NO2 theoretisch auch medizinische Wirkungspfade denkbar sind.

Ich denke, die meisten Aussagen der Partikelstudien sind aus den gleichen Gründen nicht zulässig wie bei NO2 (Exposition nicht gemessen, Unsicherheit durch Confounder, signifikante Ergebnisse oft nur durch Modeltuning). Daraus würde sich zwangsläufig eine Ablehnung vieler Studien ergeben, die die EPA aber zulässt, weil sie vorher das CARB bereits als Grundlage für die Gesetzgebung verwendet hat. Würde man die jetzt torpedieren, würde man ein großes Fass aufmachen und auch dort eine Korruption aufdecken, um zu dieseer gewünschten Gefahr zu kommen.

http://wmbriggs.com/post/4587/

http://wmbriggs.com/post/3702/

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
1901. Deutschland schafft seine Exportschlager ab! 5
14971 Postings, 5066 Tage quantas , 31.01.19 18:04
Ist zum Kotzen was da abgeht.

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"Wir leben Zürich und Bangkok"
1902. Wissenschaftlich wasserdicht
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 31.01.19 21:54
Klickt man sich durch die Beiträge des Deutschlandfunks zu dem Thema "Wissenschaftliche Zweifel am NO2-Grenzwert" der letzten Tage findet man tatsächlich sieben Artikel. Schon beachtlich für ein Thema, bei dem man unisono beschlossen hat, dass es keins ist und bei dem es seit Anfang der Woche auch keine Neuigkeiten mehr gab. Dann fällt auf, dass da nicht nur ein Journalist sondern deren Sechs schreiben. Das suggeriert großen Konsens.

In keinem der Artikel findet man einen Hinweis auf den Elefanten im Raum, die EPA. In jedem Artikel tut man so, als ob hier eine kleine Gruppe zweifelhafter Ärzte, aufgestachelt von einem noch zweifelhafteren Quertreiber, die Gefährdung durch NO2 anzweifelt. Schließlich, so der mediale Konsens bestätigen das Gefahrenpotenzial von NO2 die deutschen Epidemiologen und die WHO wasserdicht.

Ist das wirklich so? Weder die EPA, noch die WHO, ja noch nicht einmal die deutschen Epidemiologen gestehen dem NO2 direkt und wissenschaftlich wasserdicht ein Gefahrenpotenzial zu. Gerade der bei Anne Will lautstark als Kontrahent Köhlers in Szene gesetzte Helmholtz Epidemiologe, Erich Wichmann, hat erst jüngst zusammen mit anderen Größen der Epidemiologie und Pneumologie ein Diskussionspapier zum Stand der Wissenschaft bzgl. NO2 und PM2,5 veröffentlicht. Darin werden die EPA und die WHO ausgiebig referenziert. Darin steht auch eindeutig, dass die WHO die Datenlage zur Sterblichkeit bei Langzeitexpositionen als unsicher bezeichnet und Abschätzungen auf der Basis nur für Sensitivitätsanalysen benutzt werden sollen, da man nicht sagen könne, ob die festgestellten Effekte nicht auf einen anderen Gefahrenstoff zurückzuführen wären, z.B. PM2,5.

Zusammenfassend wird bei Langzeitexpositionen lediglich die „wahrscheinliche“ Gefahr der Asthmabildung genannt. Ansonsten verweist man nur auf die Proxyfunktion von No2. Damit ist die Stellvertreterfunktion von NO2 für andere Luftschadstoffe (wahrsch. Partikel) gemeint. Wenn NO2 jedoch nur Stellvertreter ist, dann bringt dessen Regulierung gar nichts bzgl. Der wahren Ursachen. Wenn die wahre Ursache der festgestellten vagen Effekte tatsächlich Partikel sind, dann wäre bereits alles erledigt, da die ja bereits so gut wie eliminiert sind. Das Gleiche gilt für Ruß, wo man heute bei den Dieseln zumindest weit unter den Grenzwerten liegt.

Wo also ist da bitte die wissenschaftlich wasserdichte Gefahr durch Langzeitexposition von Kleinstkonzentrationen NO2, wenn selbst die Befürworter sie nicht finden?

Die Tabelle zeigt das und im Text dazu steht auch ausführlich, wie die WHO als einziger Fingerzeig in Richtung Gefahr um die unsichere Datenlage herumkurvt. Und all das sind Statements von extrem sensitiven Organisationen, die eher über- als untertreiben. Wenigstens ist man so ehrlich, den Stand zusammenzufassen und alle Expertengremien zum Thema zu zitieren, u.a. auch diese hier:

„In der Publikation „Global Burden of Disease“ wird von einem wissenschaftlichen Expertengremium eine quantitative Abschätzung der Auswirkungen von 79 Risikofaktoren für die Krankheitsentstehung durchgeführt. Dabei wird eine Synthese der Datenlage für die Exposition gegenüber diesen Risikofaktoren vorgenommen und abgeschätzt, welche Krankheitslast diesen Faktoren zuzuschreiben ist. Weltweit die größten Beiträge zur Mortalität leisten dabei (1) Bluthochdruck und (2) Rauchen. Der Feinstaub (PM2,5) liegt als Risikofaktor weltweit an 6. Stelle, bezogen auf Deutschland an 9. Stelle. Mortalitätseffekte von NO2 wurden nicht betrachtet und nicht erwähnt (GBD 2016).“

Wir regulieren also etwas mit irrsinnigem Aufwand, bei dem die Wissenschaft unter 200 Mikrogramm/cbm keinen nennenswerten Effekt nachweisen kann und das folgerichtig noch nicht einmal unter den Top 80 der Risikofaktoren gelistet ist. Gleichzeitig kann man die Nr. 2 dieser Liste, also den Beelzebub schlechthin, legal an jedem Automaten um die Ecke ziehen.

Der Kaiser ist nackt und jeder versucht ihm jetzt noch ein Handtuch vorzuhalten. So schaut’s aus!

Was haben sich also die 7 Journalisten gedacht, als sie schrieben, das sei wissenschaftlich wasserdicht, zweifelsfrei etc. belegt? Hat man überhaupt recherchiert? Ziemlich sicher nicht! Man plappert halt das nach, was der Spezialist, der zum eigenen Aberglauben passt, gerade so hinausposaunt. Grund genug, Andersdenkende zu diffamieren. Pappnasen!

https://www.ecomed-umweltmedizin.de/leseproben/...d-23-nr-2-2018-.pdf

https://www.deutschlandfunk.de/....720.de.html?dram:article_id=439531

https://www.deutschlandfunk.de/...1766.de.html?dram:article_id=439209

https://www.deutschlandfunk.de/....720.de.html?dram:article_id=439382

https://www.deutschlandfunk.de/....676.de.html?dram:article_id=439257

https://www.deutschlandfunk.de/...3415.de.html?dram:article_id=439250

https://www.deutschlandfunk.de/....676.de.html?dram:article_id=439363

https://www.deutschlandfunk.de/....720.de.html?dram:article_id=439143


*Hinweis zur Tabelle: Bei den Abschätzungen für NO2 kann eine Verzerrung wegen der Korrelation mit Partikeln bestehen

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Angehängte Grafik: stand-science-no2.jpg

1903. yepp, quantas
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 31.01.19 22:08
das ist nennt man Hexenjagd oder Lust am Suizid.

Wenn ich die Talfahrt der Aufträge in der Automobilindustrie seit letztem Quartal betrachte, wird das nicht nur eine Wirtschaftsdelle, die da auf uns zurollt.

Mal sehen, was passiert, wenn die Steuereinnahmen wieder einbrechen. Vielleicht kürzt ja mal einer die Budgets im Märchen- und Aberglaubenressort. Noch besser wäre, es komplett dicht zu machen.

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
1904. It's our fucking future, #FridaysForFuture
514 Postings, 3315 Tage iBroker , 01.02.19 17:00

..da aktuell scheinbar auch Kinder für bestimmte Zwecke genutzt werden, hier ein paar Gedanken, falls neugierige Interessenten von gewissen "Protestmärschen" sich auch hierher verlaufen. Protestaktion: "Youth for Climate", "Schulstreik fürs Klima", "Freitage für die Zukunft", "Klimaschutz", "Klimaproteste", "R20 Austrian World Summit", #FridaysForFuture, #COP24

Via ORF: "It's our fucking future" - Tausende Schüler streiken für Klimaschutz -> Link

Also, falls dich hierher verlaufen hast, hier was du vorerst auch wissen solltest:
Bei der ganzen Diskussion "Klimawandel" geht es nicht um "Leugnung", oder geschweige von Ablehnungen die Welt zu einem saubereren Ort zu machen, sondern man vertraut in erster Linie nicht den "Nachrichten" von Al Gore oder Ocasio-Cortez (aktuelle Sozi-Heldin), welche aktuell prophezeit die Welt wird in 12 Jahren enden, um es einfacher auszudrücken.

Warum man dem "Krise-Geschrei-Brüllaffen-Zirkus" kritisch gegenübersteht ist auch einfach:

  • Habitus: wenn das Wetter ungewöhnlich heiß ist, gib C02 die Schuld, wenn es ungewöhnlich kalt ist, wird eifrig erklärt, warum Wetter und Klima unterschiedlich sind.

  • Beweislage: da ist noch das "Climategate", wo gewisse "wissenschaftlichen" Schwindler aufgeflogen sind, als sie Daten manipuliert haben.

    Diese sogenannten "wissenschaftlichen Messergebnisse" haben sie hemmungslos mit der Argumentation "Man muss Kirschen pflücken, wenn man Kirschkuchen machen will" begründet. Die gleichen "Klimawissenschaftler" wiederum, bezeichnen Skeptiker als "Wissenschaftsleugner", weil die Wahrheit ihrer eigenen Position schwieriger zu argumentieren ist.

    Ebenso die interne Email-Kommunikation hat nicht nur Absprachen, sondern auch die intern herrschende  Erpressungspolitik um "bestimmte" Ergebnisse zu liefern aufgezeigt.

    Des Weiteren, Auditierungen der laufenden Daten werden nach wie vor mit Ausreden begründet wie "Vertraulichkeitsvereinbarungen" mit den Ländern zu haben, welche ihnen die Verbreitung dieser Informationen "untersagen". Falls Interesse: #840, #850 #FakeScienceSucks


Abgesehen davon, Fakt ist, dass man sich in der Klimaforschung uneinig ist, wie hoch der menschliche Anteil an der Klimaerwärmung ist. Alleine die Erkenntnisse zum Thema "Gletscher" vermitteln den Schwierigkeitsgrad der Verhältnisse/Umstände:


Da gibt es in gleichem Maße noch weitere berechtigten Bedenken - kritisch wird es, wenn der "Unsinn" zum "Wahnsinn" wird:


Ironischer wird es, wenn diese Luftnummer alle in der eigenen Tasche zu spüren bekommen, eben wann der "Kollektivjäger" zum "Kollektivopfer" wird. #Don'tBeASheep

Natürlich man könnte auch mit der Energieerzeugung ggf. Erklärungen fortfahren, z.B. warum man sich den Hintern heutzutage nicht abfriert, allerdings das wäre schon zu gut gemeint für heute.

Der Punkt ist: es ist einfach absurd, wenn man mit der "Pariser Klimaabkommen Hirngespinst-Illusion-Subversion" die Natur quasi bekämpfen möchte. Umso absurder ist es die enthaltenen "Hirngespinste" zu verteidigen. #OrganizedBrainWashing

Falls es doch bis zu dieser Zeile geschafft hast, hoffe du konntest was Neues erfahren und "you can now thoroughly (re)think about your fucking future". And of course, please also tell your friends. In case you are a student, please share all of this new cool stuff with your mentor. In case your are a mentor, get a life. #FakeMentorsSuck :)

@Klimagipfel, Arnold Schwarzenegger
R20 Austrian World Summit: "Zähl auf mich. Hasta la vista, baby!"

 

Angehängte Grafik: _fridaysforfuture__it___s_our_fucking_future.jpg

1905. It's our fucking future, #FridaysForFuture (II)
514 Postings, 3315 Tage iBroker , 01.02.19 18:25

BTW: wenn du bei einer Umweltkampagne teilnehmen möchtest, lasst dich sinvoller inspirieren:

Link: Indien pflanzt 66 Millionen Bäume in 12 Stunden als Teil einer rekordverdächtigen Umweltkampagne

 
1906. Fahrverbote wegen Rechenfehler in München
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 04.02.19 00:03
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-luft-stickoxid-1.4309304

Die Rechenmodelle sind übrigens die LUR Modelle, die die Epidemiologen in ihren Studien für die Berechnung der Pseudobelastung ihrer Probanden verwenden. Da stimmt natürlich alles, todsicher!

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Angehängte Grafik: m__nchen-diskrepanz-rechnung-messung-werte.jpg

1907. Nachgeschaut
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 04.02.19 00:19
Wie kann es sein, dass Asthma bei Kindern, die einzige „wahrscheinlich“ dem NO2 zuweisbare Folge der Epidemiologie, seit 20 Jahren zunimmt, wo doch die NO2 Konzentration im selben Zeitraum fällt?

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...ten-in-deutschland/

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Angehängte Grafik: asthma.jpg

1908. Nachgedacht
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 04.02.19 01:09
Wie kann es sein, dass man einem Stoff in Minikonzentrationen eine Ursache zuweisen kann, wenn man die medizinischen Ursachen der Krankheit gar nicht genau kennt? Was bisher bekannt ist: Asthma scheint zu einem Teil vererbbar, zu einem Teil psychisch bedingt, zu einem Teil geteacht (früher Kontakt mit Allergenen) zu sein. Hat man all diese Faktoren, die man gar nicht genau kennt, betrachtet? Nein, denn das ist gar nicht möglich, zumindest für die psychische Komponente und den frühkindlichen Kontakt mit Allergenen.

Zudem rechnen 5 der 6 Studien, die dem NO2 beim EPA assessment Asthma andichten wollen, mit LUR Modellen, messen also gar nicht die Belastung der Kinder durch NO2.

Das Ding kann man genauso knicken wie das restliche Gefahrengeschwafel bei Kleinstkonzentrationen von NO2.

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1909. Winds of Change, Part XII
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 04.02.19 20:27
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...nd-Gelbwesten-4296732.html

Ein Teil der Regierung opponiert dem anderen Teil und den früheren Regierungen aus Angst vor dem Volkeszorn. Lang, lang ist’s her, dass das ein Politiker in D fürchten musste. Der gehirnmaputierte grüne Mob tobt natürlich.  

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1910. Ich hätte da mal ne Frage
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 06.02.19 00:19
Im Wettbewerb um die dümmsten epidemiologischen Studien geben sich die letztjährige UBA Studie und die der europäischen Umweltagentur (EEA) aus dem Jahr 2016 die Klinke in die Hand. Die UBA lässt 6.000 statistische Zombies durch Deutschland wandern, die EEA (ausgiebig von Greenpeace durch die Gassen gepeitscht) setzt noch einen drauf und findet 10.610 NO2-Leichen in good old Germany vergraben. Gleichzeitig sagt die EEA, dass 2.500 deutsche Seelen ihren letzten Gang antreten, weil sie das fiese Ozon erwürgt hat.

Jetzt ist es dummerweise so, dass das NOx, das die pöhsen Autttos emittieren im Wesentlichen aus NO (60%) und NO2 (30%) besteht. NO ist vollkommen ungefährlich, aber bildet über die Reaktion mit Ozon (O3) wiederum O2 und NO2, das dann natürlich auch wieder ungemein tödlich wird. Dafür reduziert sich aber das Ozon und zwar nicht gerade wenig. ca. 1/3 des Ozons wird in verkehrsreichen Gebieten durch die pöhsen Diesel eliminiert. Kann man da nicht wenigstens einen Leichenbonus für die Diesel einfordern? 800 Leben statistisch gerettet klingt doch besser als 10.610 auf nimmer Wiedersehen ausgelöscht, oder?

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Angehängte Grafik: ozonabbau-ifeu.jpg

1911. Eine lustige Folge des Ozonabbaus durch NO
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 06.02.19 00:40
ist, dass die Konzentration im ländlichen Raum (nicht nur aber auch) deswegen größer ist als in der Stadt. Hier der UBA Vergleich dazu. Was das UBA auch geflissentlich vergisst zu erwähnen, ist, dass die direkten NO2 Emissionen der Autos das Hauptproblem für die Emissionen ist. Der luftchemische Anteil (über Ozon) ist nicht so riesig. Seit Euro 5 fällt der Anteil an direktem NO2 wieder. Obwohl die NOx Emissionen der Diesel größer als der offizielle Grenzwert ist und bei Euro5 sogar größer als bei Euro4, fallen seit Euro5 die Konzentrationen in der Luft, eben weil die Diesel weniger direktes NO2 emittieren. D.h. das übrige NOx tut eigentlich gute Dienste, weil es das Ozon reduziert, wenn man an die ganze Saga glaubt. Wie sonst hätten die NO2 Konzentrationen in D beständig fallen können, wenn die Diesel angeblich immer mehr emittieren?

Dumm nur, dass der Gesetzgeber vergessen hat, NO2 bei den Autos zu regulieren, noch dümmer, dass er nur NO2 bei den Luftkonzentrationen reguliert.

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Angehängte Grafik: ozon.png

1912. nennt man Hexenjagd oder Lust am Suizid
37464 Postings, 3909 Tage Fillorkill , 06.02.19 09:23
Andererseits ist es auch so, dass Autoverkäufe (mit Ausnahme von E-Mobilen) mittlerweile weltweit erodieren. Ford und GM entlassen im grossen Stil und motten so manche Fabrik ein. Im global grössten Markt, in China, sieht es kaum besser aus. Eigentlich kaum vorstellbar, dass der lange Arm der grünlinken Klimastalinisten in der Bundesregierung und der Maoisten vom WDR soweit reichen soll.

After we previously reported that UK car registrations just fell at their sharpest rate since the financial crisis, the sharp plunge of auto sales in China has also continued: retail sales of passenger vehicles - which include sedans, MPVs, mini-vans and SUVs - in China fell a whopping 19% in 2018 to 2.26 million units:

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seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes

Angehängte Grafik: cpv_0.png

1913. Da täuschst du dich gewaltig
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 06.02.19 14:52

In China behängen sie die Absatzmasten schon seit 2016 mit Trauerflaggen. 2018 war fast durch die Bank ein negatives Jahr in China.
Aber nicht so für die drei deutschen Premiumhersteller! Die haben ausnahmslos auch 2018 in China zugelegt. Und überall zeigte sich das gleiche Muster. China Top mit Absatzsteigerungen bis zu 11%, Rest of World, v.a. Europa, Stagnation bzw. Katastrophe. Audi bricht sogar 14% in Europa ein, während man in China um 11% wächst. Aber sollte China weiterfallen, wird es vermutlich auch die Deutschen irgendwann treffen.

Die Umstellung auf WLTP hat ziemliche Bremsspuren hinterlassen. Anders als es die unterbelichteten Schreiberlinge darstellen, ist das nur sekundär das Bier der Hersteller. Denn die hatten die Politik während der Verhandlungen zu den Änderungen der Norm bereits darauf hingewiesen, dass so viele Prüfläufe in so kurzer Zeit über den gesamten Markt zwangsläufig zu Engpässen und Verkaufsstopps führen werden. Nein, die Politik wollte ein Zeichen des Schwachsinns setzen und das hat sie getan. Die Verunsicherung durch Fahrverbote tun jetzt ihr Übriges. Denn während die Dieselkapazitäten fast ungenutzt rumstehen, konnte man bei Benzinern die Nachfrage phasenweise kaum erfüllen.

Das Problem der deutschen Hersteller ist sehr speziell. Man hat die etwas kaufkräftigere Kundschaft im Visier. Die Margen sind da deutlich höher. Genau dort sind auch die ersten Abwanderer Richtung e-Mobility zu verorten. Denn die Klientel kann sich den Spaß noch am ehesten leisten. Da diese Autos auch tendenziell größer sind, lassen sich dort auch größere Batterien verbauen. D.h. ab jetzt und in den nächsten Jahren wird der Hauptumschwung im Mittel- und Oberklassesegment stattfinden. Die Absätze konventioneller Fahrzeuge mit den höchsten Margen brechen wegen der Verunsicherung weg und die Stückzahlen und Margen der E-Mobile werden das nicht kompensieren können.

Dieser Umbruch wäre so oder so irgendwann gekommen, aber die Schlagartigkeit, mit der die Klima-, Umwelt- und Gesundheitsstalinisten (die sprachliche Anregung nehme ich gerne auf) ihn forcieren, wird die Branche vor erhebliche Probleme stellen. Denn der Plan war, dass der Weiterverkauf der konventionellen Fahrzeuge die E-Sause und (Flaute) finanziert. Das ist aber aufgrund der Hexenjagd und den damit verbundenen Preisnachlässen wegen der Verunsicherung nicht zu schaffen.

Hier die Zitate mit den Absatzzahlen:

AUDI:

Bei Audi rauschten die Verkaufszahlen in Europa, wo rund 40 Prozent aller Autos mit den vier Ringen auf der Motorhaube abgesetzt werden, in den Keller: Das Minus auf dem Heimatkontinent beläuft sich auf fast 14 Prozent. Im Dezember ging es für Audi in China um 5,2 Prozent nach unten, in den USA um 15,6 Prozent und in Europa sogar um 20,9 Prozent. In China, dem weltgrößten Automarkt, legte der Audi-Absatz um knapp elf Prozent zu.
Die Ingolstädter hatten die Umstellung auf den schärferen Abgasprüfzyklus WLTP weitgehend in den Sand gesetzt.

BMW:

Der weltweite Absatz des Konzerns, zu dem auch die Marken Mini und Rolls-Royce gehören, stieg auf 2,49 Millionen Fahrzeuge, wie Vorstandschef Harald Krüger am Dienstag auf Twitter mitteilte. Das ist ein Zuwachs von rund einem Prozent oder ca. 30.000 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr, das alleine aus China kommt. Im Rest der Welt stagnierte der Absatz oder ging leicht zurück.

DAIMLER:

Im vergangenen Jahr kam die Pkw-Sparte der Daimler AG auf insgesamt über 2,4 Mio. verkaufte Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart (+0,6%). Mit einer Steigerung von über 11% war China erneut der am absolut stärksten wachsende und der größte Einzelmarkt von Mercedes-Benz.




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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Angehängte Grafik: dieselanteil-d-2015-2018.jpg

1914. Freie Fahrt für gelbe Westen
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 09.02.19 22:52
So nennt die Zeit ihren Blick nach Italien, Frankreich und Spanien in Sachen Grenzwerte und Fahrverbote.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-02/...erte-eu-vorgaben-einhaltung

Der Beitrag bestätigt meinen Eindruck. Dieser ausgemachte Schwachsinn juckt das Ausland nicht die Bohne. Im Gegenteil, selbst zaghafteste Ansätze werden dort mit Androhungen von Aufständen beantwortet. Die Menschen dort wissen einfach noch, Leben und Bürokratie zu unterscheiden. Man lässt den Bürokraten ihre Spielwiese und ignoriert sie einfach.

Ich bin jetzt seit 25 Jahren international unterwegs, mein Fazit: Es gibt keinen angestrengteren, besserwissenderen (wenn es diese Steigerungsform gibt) und belehrenderen Charakter als den des Michels. Egal aus welcher politischen Ecke die Vorschriften und Dogmen kommen, sobald ein Stempel drauf ist, der eine bessere Welt verspricht, geht Michel ab wie Schmidts Katze. Wahrscheinlich findet er die Welt einfach immer besch....

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
1915. Die Auto-Wette
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 11.02.19 12:58
Zur Einleitung eine kleine Ergänzung zu #1913: Der erste Artikel (unten) auf N-TV bestätigt den Sondererfolg der deutschen Autobauer in China, den ich oben bereits erwähnt hatte.  Viel wichtiger ist jedoch der zweite, ein Gastbeitrag eines tatsächlichen Automobilexperten, Helmut Becker. Er ergänzt die Schwierigkeiten, die die Hersteller in den nächsten Jahren zu erwarten haben und rechnet mit den EU-Vorgaben für CO2 ab. Das ist nichts anderes als eine Automobilsteuer, die die Kafka-Anhänger in den Technokratenstuben und Zentralkommittees als Versagen der Autohersteller weiterreichen können.

Den Menschen muss klar sein, dass das eine erzwungene Elektrifizierung bedeutet und eine erhebliche Kostensteigerung für alle PKWs. Einmal durch die Elektrifizierung für die der Ober- und Mittelklasse sowie für wenige Zweitfahrzeuge der zahlungskräftigen Kundschaft und einmal für die der unteren Klasse durch Umlage der Strafzahlungen. Die günstigen Verbrenner der unteren Klassen werden nämlich aus Kostengründen nach wie vor größtenteils konventionell bleiben, aber am Ende wird man die Strafzahlungen auf deren Kaufpreis umlegen müssen. Welches Unternehmen kann schon dauerhaft Miese schreiben, auch wenn diese Vorstellung in den Schreibstuben durchaus viele Anhänger findet? Damit macht die Politik Mobilität zur Klassenfrage, will aber die Verantowrtung dafür nicht übernehmen, sondern sie an die Hersteller weiterreichen. Ein genialer Schachzug, der bereits beim Dieselskandal erfolgreich Punkte einfuhr. Nicht auszuschließen, dass der Staat am Ende wieder einspringt und die Strafzahlungen, die er selbst beschlossen hat, per Subventionen wieder glattbügelt. Kafkaeske Zustände sind schließlich fast immer postfaktische Realitäten in der Postmoderne.

Die Strategie, der Industrie alle Fehler und Versäumnisse der Politik und alle fiktiven Wehwehchen der Gesellschaft anzulasten, beherrscht seit dem Dieselskandal die öffentliche Darstellung in Politik und Medien. Kein Tag vergeht, an dem den Herstellern nicht Körperverletzung, Betrug oder Planetenmord zu Gunsten ihres Gewinns und natürlich zu Lasten der armen Wählerschäfchen unterstellt wird. Diese Hexenjagd ist zum Einen der Jahrzehnte anhaltenden grünen Propaganda geschuldet, in der vollkommen vernunftfreien Maßlosigkeit aber nur mit einem gestörten, emotionalen Grundsetting vieler Menschen erklärbar.

Die gleiche Ursache liegt der beliebten Verleumdung zugrunde, die deutschen Autobauer hätten die Elektrooffensive verschlafen. Das ist eine unendlich dumme Lüge, anders kann man es nicht nennen. Was hat man denn verschlafen? Die paar Hunderttausend Stromer, die weltweit abgesetzt wurden? Selbst das stimmt nicht. Denn man hatte ja etwas im Angebot, nur eben nicht in der Oberklasse. Und dieses Angebot wurde einfach nicht nachgefragt. Wie kommt man also auf die Idee, man hätte etwas verschlafen? Weil ein paar Ober- und Mittelklasse Teslas haupts. an wenige, zahlungskräftige US Amerikaner abgesetzt wurden? Geschenkt! Kann man locker aufholen, bevor der Massenhype kommt.  Ich bin am Wochenende einen Audi etron gefahren. Coole Kiste. Kann alles so gut wie ein Tesla, ist nur größer und sieht deutlich besser aus als das Model X. Fährt aber noch nicht autonom. Aber wer tut das heute schon mit gutem Gewissen? Die Teslas mit der Halbautomatik und den entspr. Unfällen legen hier noch deutliche Entwicklungsarbeit nahe. Außerdem ist das Gebiet gesetzlich vollkommen ungeregelt. Wer weist hier wie welche Ursache für einen Schaden nach? Welche Zulassungsbedingungen müssen erfüllt werden, damit man autonom, auf welchen Straßen fahren darf? Da, wo der Gesetzgeber ran müsste, tut er nichts. Aber wo er lieber die Füße still halten sollte, berserkert er durchs Land, als gäbe es kein Mogen mehr.

Ob der E-Mobility-Markt tatsächlich heute schon so riesig ist, wie der überbewertete Erfolg Teslas es andeutet, bleibt abzuwarten. Bis vor einigen Jahren sah man das in den Vorstandsetagen der Hersteller zurecht nicht so. Denn eine Reichweite von gut 300 km im Winter und das bei einem Tankstopp von 20 Min. bis zu mehreren Stunden, wenn man Glück hat (!), ist einfach immer noch unterirdisch. Die purzelnden Wartezeiten bei Tesla und der erste Personalabbau dort deuten bereits ein stärker limitiertes Interesse der Kundschaft an, als das die Glorifizierungen der Presse, Politik und grünen NGOs vermuten lassen. Wie es in 2 Jahren aussehen wird, wenn Tesla ernst zu nehmende Konkurrenz haben wird, dürfte überaus spannend werden.

Trotzdem wurden die Hersteller über die Hetze des Dieselskandals und nicht zuletzt gesetzlich über die unsinnigen CO2 Vorgaben mit Gewalt in diese Falle gejagt. Und dann glauben die Journalisten, dass innerhalb von Tagen, auch Autos vom Band rollen müssten. Das ist an Dummheit nicht zu überbieten. Was glaubt man denn, wie eine Autoentwicklung abläuft? Man drückt auf einen Knopf und schwupps, läuft ein Stromer vom Band? Man verkennt, dass hier Zehntausende von Ingeniueren und technisches Equipment im Wert von Abermilliarden an der einen Stelle obsolet und an der anderen notwendig wird. Tatsächlich ist es auch bereits seit geraumer Zeit und schlagartig ruhig in der Motorenentwicklung geworden, Neuprojekte für Verbrennungsmotoren in der Entwicklung sucht man mit der Lupe.

Es dauert normalerweise mindestens 5 Jahre, bis ein Auto mit so einem Gefährdungspotenzial wie bei einem Stromer, entwickelt und serienreif ist. Dass bereits 2019 die ersten namhaften Modelle der Premiumanbieter vom Band rollen, bedeutet, dass man sich noch einer Krücke  bediente. Batteriemodule mussten inkl. Know How zugekauft werden und die Fahrzeugplattformen teilen sich diese Fahrzeuge noch überwiegend mit Verbrennungsautos. Das wird sich sukzessive ändern. Die Branche hat bereits ein Investitionspaket von mehr als 100 Milliarden Euro verabschiedet und ist bereits seit Jahren an der Umsetzung.

Das ist eine riskante Wette, zu der man in Zeiten der ideolgisch-abergläubisch-grün verordneten  Wenden und Transformationen gezwungen wurde. Geht sie nicht auf, dürfte es einigen Herstellern und Lieferanten das Genick brechen. Das wird dann sicher auch die Schuld der Hersteller gewesen sein.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...chsen-in-China-article20851285.html
https://www.n-tv.de/wirtschaft/...mobilindustrie-article20826978.html
https://www.novo-argumente.com/artikel/...ment_gegen_die_grosse_stadt

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
1916. Kein gutes Omen
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 12.02.19 12:28
Tesla reduziert die Produktion von Model X und Model S, baut aktuell nach Juni 2018 wieder Personal ab und senkt die Presie für das Model S in den USA. Und das alles, ohne dass schon nennenswert Konkurrenz da wäre. Wie stark und profitabel wird also der herbeigebetete Boom werden, der uns hier heimsuchen wird, wenn sich plötzlich 10 statt 1 Hersteller um diesen Kuchen streiten?

Die Vermögensverwalter fliehen schon aus der Tesla Aktie.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...esla-anteil/23975678.html

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1917. Stickoxide retten Leben!
462 Postings, 512 Tage Nansen , 13.02.19 08:13
1918. Tesla
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 13.02.19 17:12

Das sieht nicht so rosig aus. Vor allem der anscheinend ausbleibende Hype beim Model 3. Kein Wunder bei den Preisen. Gleichzeitig scheint sich der Diesel wieder zu fangen.

Ich bin auf die nächsten 2 Jahre gespannt, wenn ernsthafte Konkurrenz für Tesla kommt und die Subventionen alle weg sind. Ich tippe mal, man wird die Subventionen wieder einführen müssen, sonst kriegt man die Dinger nicht in den Markt.


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1919. Meine Meinung
462 Postings, 512 Tage Nansen , 13.02.19 17:59
Tesla besteht im Grunde genommen nur aus einem Durchgeknallten (Visionär), dessen einziges Talent, das der Selbstvermarktung ist. Eine dieser Nummern, die in diesen Dimensionen nur an den Aktienmärkten funktionieren und über kurz oder lang ihr gerechtes Ende finden werden.  
1920. #1919
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 13.02.19 22:57
ja, dieses Ende sehe ich für Tesla auch als wahrscheinlich an. Musk ist aber mehr als nur durchgeknallt. Solche Größenwahnsinnige Ausnahmetalente braucht es, um Wenden einzuleiten. Das hat er geschafft, auch wenn die mobile Zukunft langfristig wahrscheinlich nicht in Batterieautos liegen wird. Die liegt eher in der Luft und das ohne Batterien.  

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1921. Kaum einer will sie
462 Postings, 512 Tage Nansen , 15.02.19 14:33
1922. #1921
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 19.02.19 00:30
Ja, das wird noch einige Zeit so bleiben. Und was jetzt Neues kommt, dürfte zunächst überwiegend über der Fördergrenze von 60.000 € bleiben. Wir werden noch einige Zeit die Förderprämie sehen, bis der Topf leer ist.

An dem verlinkten Artikel fiel mir aber folgendes auf: „Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise gab es ab 2009 beim Neuwagenkauf 2500 Euro vom Bund – mit der sogenannten „Abwrackprämie“ wollte die Politik Arbeitsplätze bei den Autobauern schützen. Sie kam bei den Kunden gut an.“

Soso, Arbeitsplätze wollte man da sichern, deshalb ließ man also Autos verschrotten und belohnte den Kauf ausländischer Fabrikate überproportional. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Umweltprämie

Hätte man tatsächlich eine Arbeitsplatzsicheeung gewollt, hätte man ja einfach den Neuwagenkauf deutscher Fahrzeuge fördern können, so wie heute den E-Mobil-Kauf. Da wird ja auch nichts verschrottet, oder?

Die Wahrheit ist ein kleines Rädchen im Getriebe des tatsächlichen Dieselskandals. Denn tatsächlich hieß die Prämie „Umweltprämie“ und nicht „Abwrackprämie“. Sie kam zustande, weil die Politik 2007 schnallte, dass der Grenzwert für NO2 bis 2020 nicht zu halten sein wird. Deshalb wollte man die alten Schinken loswerden und durch neue Autos ab Euro 4 ersetzen. Das Umweltministerium ist sogar nach Wolfsburg gepilgert, um den Herstellern die Prämie schmackhaft zu machen. Was auch kaum bekannt sein dürfte: das BMU bat die Hersteller, doch EU5 und EU6 Fahrzeuge vorzuziehen, also noch vor dem Inkrafttreten der entspr. EU-Emissionstufen. Die Hersteller haben das auch getan, wo es möglich war. Am Ende half es nichts, das NO2 in den Straßen wollte einfach nicht sinken. Den Herstellern hat das nur Ärger gebracht. Die ersten EU6-Autos wurden mit motorfernen NOX Kats gebaut, weil es damals eben nicht anders ging. Voila, der Dieselskandal war da. Und das BMU wollte schon 6 Jahre nach der Aktion nichts mehr davon wissen.

Hier der Bittstellerantrag des BMU beim VDA zur „Abwrackprämie“, bei dem es ausschließlich darum ging, das Staatsversagen auf ganzer Linie irgendwie, koste es, was es wolle, zu übertünchen. Grenzwert sinnlos und zu schnell eingeführt, Emissionenen nicht auf Immissionen abgestimmt, Messtechnik falsch, NOx statt NO2 bei den Emissionen reguliert, NO2/NOx Verhältnis übersehen, Messstandorte falsch, ...

http://www.bzl.info/de/sites/default/files/lahl_vda2009_ppt.pdf





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1923. Der Bittsteller von damals
9694 Postings, 5379 Tage lumpensamml. , 19.02.19 00:52
sitzt heute als Ministerialdirektor im grünen Verkehrsministerium zu Stuttgart und will sich gar nicht damit abfinden, dass man am Neckartor vielleicht zu übereifrig misst. Wehren sollte man sich natürlich auch nicht gegen Fahrverbote. Nein, diese politische Suppe sollen doch bitte die bösen Dieselfahrer auslöffeln.

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/...ektor-dr-uwe-lahl/

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