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Die wichtigsten Unterschiede zwischen Aktien und Bitcoin


06.03.2020
optionsscheinecheck.de



Bad Marienberg (www.optionsscheinecheck.de) - Die von der Europäischen Zentralbank - kurz: EZB - verfolgte Nullzinspolitik ist der wahre Grund, warum sich immer mehr private Sparer, die sich auch selbst als sicherheitsorientiert bezeichnen würden, nach Alternativen zum Sparbuch, Tages- wie Festgeld Ausschau halten. Denn das klassische Sparen, das man noch vor wenigen Jahren empfohlen hat, bringt keinen Gewinn mehr.

Natürlich spielt bei den klassischen Produkten die Sicherheit eine wesentliche Rolle. Denn wer ein Sparbuch eröffnet, der geht überhaupt kein Risiko ein. Jedoch bekommt man hier auch keine Rendite. Im Gegenteil. Das Geld, das hier geparkt wird, verliert an Wert.

Alternativen sind Aktien für eher sicherheitsorientierte und Kryptowährungen für besonders risikoaffine Anleger.

Der Aktienmarkt


Die Unterschiede zwischen Aktien wie Kryptowährungen, so beispielsweise dem Bitcoin, sind enorm. Denn hier wird eine völlig andere Systematik verfolgt.

Wer Aktien von einer Aktiengesellschaft gekauft, der erwirbt in weiterer Folge einen Anteil an dem Unternehmen. Durch die Beteiligung erhält man dann die entsprechende Gewinnbeteiligung (Dividende) - sofern es einen Gewinn gibt. Des Weiteren darf man sich, sofern die Projekte wie Pläne der Aktiengesellschaft die gewünschten Erfolge bringen, über einen steigenden Aktienkurs freuen. Steigt der Preis pro Aktie von 85 Euro auf 100 Euro, so gibt es - pro Aktie - einen Gewinn von 15 Euro. Fällt der Kurs von 85 Euro auf 80 Euro, so muss ein Verlust von 5 Euro je Aktie akzeptiert werden.


Da es aber immer zu Kursschwankungen kommt, sind Gewinne wie Verluste zu jeder Zeit möglich. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, langfristig in Aktien zu investieren. Dabei ist vor allem auf die Diversifikation zu achten. Man investiert also in mehrere Aktiengesellschaften, die sich in unterschiedlichen Branchen und Ländern befinden.

Mitunter ist es auch ratsam, in Fonds zu investieren. Denn hier achtet der dahinter agierende Fondsmanager auf die entsprechende Diversifikation. Zu beachten ist, dass aktiv gemanagte Fonds aber Renditefresser sein können. Günstiger sind börsengehandelte Indexfonds. Hier wird am Ende ein bestimmter Index - beispielsweise der DAX - nachgebildet. Mit einem Sparplan, sodass man Monat für Monat eine gewisse Summe einbezahlt, entsteht sodann der Cost Average-Effekt, da immer dieselbe Summe investiert wird, jedoch nie derselbe Preis besteht.

Der Handel mit der Kryptowährung Bitcoin




Befasst man sich mit der Kryptowährung Bitcoin, so wird man recht bald zu dem Ergebnis kommen, dass es sich hier um eine ganz andere Welt handelt. Der Bitcoin erinnert hier in erster Linie an den klassischen Devisenmarkt. Jedoch gibt es den Bitcoin nicht physisch - hier handelt es sich um eine rein virtuelle Währung. Das Prinzip des Bitcoin kann aber sehr wohl mit dem US Dollar oder Euro verglichen werden.

Denn auch beim Devisenhandel wird eine Währung gegen eine andere Währung getauscht - etwa der US Dollar gegen den Euro oder Schweizer Franken. Investiert man in den Bitcoin, so wird ebenfalls eine andere Währung eingetauscht. Das heißt, 10.000 Euro werden in digitale Coins gewechselt. Steigt der Kurs des Bitcoin, so kann man diesen wieder gegen den Euro zurücktauschen und sich über einen Gewinn freuen. Fällt der Kurs des Bitcoin, so muss man in weiterer Folge einen Verlust verbuchen.

Bevor man sein Geld über eine Plattform, so etwa Bitcoin Profit, investiert, ist es ratsam, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das heißt, sich mit Test- und Erfahrungsberichten zu befassen, sodass man von Anfang an betrügerischere Absichten des Anbieters ausschließen kann. Denn der Kryptomarkt lockt nicht nur Spekulanten an, sondern leider auch "schwarze Schafe", die betrügerische Machenschaften verfolgen.

Die Volatilität des Kryptomarkts ist keinesfalls zu unterschätzen. So kann der Bitcoin am Morgen um 200 US Dollar steigen, am Abend aber wieder um 400 US Dollar gefallen sein. Wer hier investiert, der benötigt nicht nur frei verfügbares Kapital, das in der Theorie verloren bzw. weniger werden darf, sondern auch ausgesprochen starke Nerven. Und man muss sich von Anfang an die Frage stellen, zu welchem Preisniveau dann wieder verkauft werden soll. Denn beim Bitcoin geht es immer um den richtigen Zeitpunkt, wann gekauft bzw. wieder verkauft wird. (06.03.2020/oc/n/w)





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