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Börsen in Europa am Mittag: Uneinheitlich, Zahlenausweise im Blick


13.02.2013
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices zeigen sich im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit wenig verändert. Im Blickfeld der Investoren stehen dabei vor allem diverse Zahlenausweise. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) steigt derzeit um 0,17 Prozent auf 2.653,40 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verschlechtert sich um 0,23 Prozent auf 2.624,36 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich grüne Vorzeichen aus.

Die Industrieproduktion ist in der Eurozone im saisonbereinigten Monatsvergleich im Dezember um 0,7 Prozent geklettert. Erwartet worden war ein Anstieg um 0,2 Prozent. Im Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um 0,7 Prozent (revidiert von -0,3 Prozent) gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 2,4 Prozent abgenommen nach zuvor -4,0 Prozent. Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichten Rückgang von 3,7 Prozent nach unten revidiert.

An den US-Börsen zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,11 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future rückt um 0,15 Prozent vor, während der S&P-Future um 0,12 Prozent steigt. Aus den USA werden heute die wöchentlichen Hypothekenanträge, der Einzelhandelsumsatz, die Lagerbestände sowie die Aus- und Einfuhrpreise gemeldet.


Die französische Bank Société Générale (ISIN FR0000130809 / WKN 873403) weist vor dem Hintergrund der Schwäche in der Eurozone im vierten Quartal einen Verlust aus. Dabei wurden auch hier die Erwartungen der Analysten nicht erreicht. Zudem wurden weitere Kosteneinsparungen angekündigt. Das Papier fällt als Schlusslicht im französischen Leitindex CAC 40 um 3,8 Prozent. Daneben tendieren Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727) nahezu unverändert. Der drittgrößte Ölkonzern in Europa verzeichnete im vierten Quartal 2012 einen Umsatz- und Gewinnanstieg. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen unterdessen nach wie vor Lafarge mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent.

In den Niederlanden geht es für die Anteilsscheine des Allfinanzkonzerns ING Groep (ISIN NL0000303600 / WKN 881111) um 2,6 Prozent nach unten. Das Unternehmen verfehlte bei seinem Zahlenausweis zum vierten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten und will weitere Stellen streichen. Daneben zeigen sich die Aktien von Heineken (ISIN NL0000009165 / WKN A0CA0G) mit einem Zugewinn von 4,7 Prozent in guter Verfassung. Der Bierkonzern steigerte im abgelaufenen Jahr 2012 seinen Umsatz um 7,4 Prozent. Das organische Wachstum belief sich dabei auf 3,9 Prozent. Der Nettogewinn wurde unterdessen mehr als verdoppelt.

Im österreichischen Leitindex ATX können Wienerberger, IMMOFINANZ und Telekom Austria als beste Werte um mehr als 1 Prozent zulegen. Die rote Laterne wird unterdessen nunmehr von STRABAG mit einem Minus von 0,8 Prozent getragen.

Im schweizerischen Leitindex SMI zeigen sich die Anteilsscheine von Holcim auch im Mittagshandel mit einem Wertzuwachs von 3,7 Prozent in sehr guter Form. Gleichzeitig müssen mit Julius Bär und Credit Suisse lediglich zwei Titel moderat rote Vorzeichen ausweisen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.653,40 (+0,17 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.624,36 (-0,23 Prozent) FTSE 100 (London): 6.335,81 (-0,04 Prozent) CAC40 (Paris): 3.693,10 (+0,18 Prozent) MIB (Mailand): 16.715,24 (+0,43 Prozent) SMI (Zürich): 7.480,23 (+0,72 Prozent) ATX (Wien): 2.435,78 (+0,66 Prozent) (13.02.2013/ac/n/m)



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