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Capped Bonus-Zertifikat auf HUGO BOSS: Kostensenkungen zeigen Wirkung - Zertifikateanalyse


19.11.2020
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe ein Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000SD0F6V8/ WKN SD0F6V) von der Société Générale auf die HUGO BOSS-Aktie (ISIN DE000A1PHFF7/ WKN A1PHFF).

HUGO BOSS habe dank einem kräftigen Tritt auf die Kostenbremse die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft. Unter dem Strich habe im dritten Quartal ein Gewinn von drei Mio. Euro gestanden, wie der Modekonzern mitgeteilt habe. Zum Vergleich: Zwischen Anfang April und Ende Juni hätten die Geschäftsschließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dem Unternehmen einen Verlust von 186 Mio. Euro eingebrockt. Auch der Umsatzrückgang sei mit 26 Prozent auf 533 Mio. Euro deutlich geringer ausgefallen als im Krisenquartal (minus 60 Prozent). Zwar habe das Geschäft mit Touristen nach wie vor stark unter den internationalen Reisebeschränkungen gelitten, habe HUGO BOSS erläutert.


Die lokale Nachfrage in wichtigen Märkten habe im Vergleich zum Vorquartal jedoch deutlich zugelegt. Der Konzern habe zudem auf die anhaltende Dynamik im chinesischen Markt sowie im Onlinegeschäft verwiesen. So hätten die Verkäufe übers Internet im Quartal erneut zweistellig zugelegt - um 66 Prozent. Damit liege der Umsatzanteil derzeit bei zehn Prozent, habe Vorstandssprecher Yves Müller berichtet.

Die Anleger hätten erleichtert reagiert: Die von der Corona-Krise arg gebeutelte Aktie sei auf Monatssicht um fast 20 Prozent nach oben gesprungen - der lang ersehnte Befreiungsschlag? Es sei auf jeden Fall Vorsicht angebracht. Eine Schwalbe mache bekanntlich noch keinen Sommer. In den vergangenen Monaten seien mehrere Erholungsversuche im Sand verlaufen. Auch Analysten seien skeptisch. Die DZ BANK gehe etwa davon aus, dass HUGO BOSS frühestens im Jahr 2023 wieder das Ergebnisniveau von 2019 erreichen dürfte. Sie sehe daher größeres Rückschlagspotenzial.

Auch die erneuten Corona-Beschränkungen dürften nicht spurlos an den Metzingern vorübergehen. Nicht ohne Grund verzichte der Konzern wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie weiter auf eine Prognose. Die Kursgewinne könnten sich daher schnell als Strohfeuer entpuppen. Wer dennoch in der Aktie aktiv werden möchte, sollte lieber gut gepufferte Anlagen ins Auge fassen.

Dass auch so attraktive Renditen möglich seien, zeige ein bis September laufendes Bonus Cap der Société Générale, dessen Barriere mit 16,50 Euro noch ein gutes Stück unter dem Corona-Tief bei 19,11 Euro eingezogen worden sei. Bleibe die Schwelle intakt, werde das aktuell zu Briefkursen um 24,78 Euro gehandelte Zertifikat zum Maximalbetrag von 27 Euro getilgt, woraus sich eine Renditechance von neun Prozent errechne. Für Anleger ebenfalls nicht uninteressant: Das Zertifikat werde aktuell mit einem Abgeld gehandelt. (Ausgabe 46/2020) (19.11.2020/zc/a/a)



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