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Memory-Express-Zertifikat plus auf BASF: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse


25.06.2020
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe ein Memory-Express-Zertifikat plus (ISIN DE000LB2G3Z2/ WKN LB2G3Z) von der Landesbank Baden-Württemberg auf die BASF-Aktie (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11).

Vergangene Woche habe BASF seine Hauptversammlung abgehalten. Das Positive gleich vorweg: An der Dividende sei nicht gerüttelt worden. Es sei zwar eine Kürzung diskutiert worden, habe BASF-Chef Martin Brudermüller gesagt. "Aufgrund unserer soliden Finanzkraft und Bilanz haben wir uns aber entschlossen, diese auszuzahlen." Ob BASF die Serie von zehn Dividendenanhebungen in Folge aber auch in 2020 fortschreiben könne, sei fraglich. Zwar habe Brudermüller nach wie vor keine Prognose für das laufende Jahr gegeben. Angesichts des durchwachsenen Jahresauftakts, möglicher Verluste im laufenden zweiten Quartal und der vorerst auf Eis gelegten Pläne für den Börsengang der Energietochter Wintershall Dea sei ein Gewinnrückgang wohl aber nicht mehr zu vermeiden. Das heiße: Um die Ausschüttung erneut um zehn Cent anheben zu können, müsse BASF eventuell an der Substanz knabbern.

Was Brudermüller unterdessen Sorge bereite, sei der niedrige Aktienkurs: "Das Risiko, dass BASF bei der aktuellen Marktkapitalisierung das Ziel einer Übernahme oder von aktivistischen Investoren angegriffen werden könnte, ist nicht auszuschließen", so der Manager. Der Vorstand beobachte solche Entwicklungen aber genau und bereite sich darauf vor. Eine "erfolgreiche und transparente Unternehmensstrategie", die auch zu einer Verbesserung des Aktienkurses führe, gehöre nach Brudermüllers Einschätzung dabei zu den "wirkungsvollsten Instrumenten gegen eine ungewollte Einflussnahme."

Ob es dem Management tatsächlich gelinge, den Kurs anzuschieben, bleibe abzuwarten. Die meisten Analysten jedenfalls würden angesichts der schwierigen Lage in der Chemiebranche diesbezüglich momentan keine allzu großen Hoffnungen hegen. Deren durchschnittliches Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten liege aktuell bei 53,56 Euro und damit nicht allzu weit über dem aktuellen Stand. Seitwärtsinvestments würden daher erste Wahl bleiben. Für konservative Anleger geeignet sei ein Memory Express-Zertifikat der LBBW, das jährlich die Chance auf einen Kupon in Höhe von 6,0 Prozent biete und derzeit knapp unter Nennwert quotiert werde. Dieser werde bereits dann bezahlt, wenn die Aktie an den Stichtagen über 37,10 Euro liege. Zudem verfüge das Papier über eine jährlich sinkende Tilgungsschwelle. (Ausgabe 25/2020) (25.06.2020/zc/a/a)


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