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Attraktive Seitwärtsrendite mit Reverse Bonus auf Bayer! Zertifikateanalyse


10.10.2018
ZertifikateReport

Gablitz (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe zwei Reverse-Zertifikate von Goldman Sachs auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.

Seit den ersten Gerüchten um die Übernahme des umstrittenen Saatgut- und Agrochemiekonzerns Monsanto Mitte Mai 2016 hätten die Bayer-Aktionäre nur noch wenig Grund zur Freude gehabt: Während der DAX bis heute ganze 20 Prozent habe zulegen können, habe die Bayer-Aktie knapp 25 Prozent nachgegeben. Aktuell koste ein Anteilschein gerade noch 75 Euro - so wenig wie zuletzt im März 2013.

Anleger, die der Aktie auch weiterhin kein großes Potenzial zutrauen würden, könnten mit einem Reverse-Bonus-Zertifikat profitieren.


Steige die Bayer-Aktie bis zum Bewertungstag 21.12.2018 niemals auf oder über die Barriere von 90 Euro (also niemals mehr als 20 Prozent), dann würden Anleger mit dem Reverse-Zertifikat mit Cap (ISIN DE000GM60QS9/ WKN GM60QS) von Goldman den Bonus-Betrag von 75 Euro (Reverse-Level 125 Euro minus Cap 50 Euro) realisieren. Bei einem Kaufpreis von 70,85 Euro betrage der maximale Gewinn 4,15 Euro, was einer Rendite von 26,7 Prozent p.a. entspreche.

Wer längerfristig investiere und einen etwas höheren Puffer gegen steigende Notierungen bevorzuge, könnte zum Reverse-Bonus-Zertifikat mit Cap (ISIN DE000GM60SD7/ WKN GM60SD) greifen: Die Barriere liege mit 98 Euro stattliche 31 Prozent über der aktuellen Notierung. Anleger würden den Rückzahlungsbetrag von 95 Euro (Reverse-Level 125 Euro minus Bonus-Level & Cap 30 Euro) erhalten, wenn diese Barriere bis zum Bewertungstag 15.3.2019 niemals berührt oder überschritten werde. Die Maximalrendite errechne sich bei einem Kaufpreis von 90,26 Euro mit 4,74 Euro oder 11,8 Prozent p.a.

Bei Reverse-Bonus-Zertifikaten mit Cap würden Anleger nicht mehr davon profitieren, wenn die Aktie noch unter das Cap sinke. Bei Verletzung der Barriere verfalle der Bonus-Mechanismus; außerdem gehe das gezahlte Aufgeld gänzlich verloren. Der Rückzahlungsbetrag ergebe sich in diesem Fall aus Reverse-Level abzüglich Aktienkurs am Bewertungstag.

Die Zertifikate würden sich grundsätzlich für alle erfahrenen Aktienanleger eignen, die von einer Fortsetzung der Seitwärts- bzw. Abwärtsbewegung bei Bayer ausgehen würden. Anleger sollten vor einer Investition beachten, dass aufgrund der recht hohen Aufgelder bei steigenden Notierungen mit Hebelwirkung zu rechnen sei. (10.10.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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