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Discount-Zertifikat Classic auf Axel Springer: Pionier bei digitalen Medien - Zertifikateanalyse


09.10.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Axel Springer-Aktie (ISIN DE0005501357/ WKN 550135) ein Discount-Zertifikat Classic 2020/06 (ISIN DE000DD9AAN5/ WKN DD9AAN) mit dem Basiswert Axel Springer vor.

Digitalisierung ist eines der Schlagworte unserer Zeit, so die Analysten der DZ BANK. Nicht nur in der Industrie, auch bei den Dienstleistern wie z.B. den Unternehmen der Medienbranche. Wer sich heute über das aktuelle Geschehen in Politik und Wirtschaft oder die neuesten Sportergebnisse informieren möchte, mache dies in der Regel online via News-App, ePaper oder auf einem der zahlreichen Nachrichtenportale im Web. Jobs oder Immobilien suche man ebenfalls online, anstatt sich mühsam durch die Anzeigen in verschiedenen Tageszeitungen zu arbeiten, die zudem nur einen Bruchteil an Informationen enthalten würden.

Der Medienkonzern Axel Springer habe bereits vor mehreren Jahren auf den sich abzeichnenden Wandel der Medienlandschaft mit sinkenden Auflagen bei Print-Produkten und einer stark zunehmenden Bedeutung des Online-Geschäfts reagiert. Der Vorstand habe unrentable Print-Produkte abgestoßen und sei im Online-Geschäft expandiert. Das Angebot von Axel Springer umfasse neben Print-Produkten (Bild, Welt) zahlreiche Online-Zeitungen und -Magazine sowie digitale Informationsdienste. Zudem halte der Konzern eine Reihe von Beteiligungen an privaten TV- und Radiosendern.

Die Aktivitäten seien in den drei operativen Segmenten Classifieds Media, News Media und Marketing Media gebündelt. Hinzu komme das Segment Services/Holding. Das Segment Classifieds Media fasse alle Geschäftsmodelle zusammen, deren Erlöse zum größten Teil aus Zahlungen von Werbekunden für Inserate (Rubrikenangebote wie Jobs, Immobilien, Autos etc.) resultieren würden. Im Segment News Media seien die Geschäftsmodelle vereint, die durch zahlende Leser und Werbung finanziert würden, während das Segment Marketing Media all jene Geschäftsmodelle versammle, deren Erlöse überwiegend durch zahlende Anzeigenkunden generiert würden.

Im ersten Halbjahr 2018 hätten die digitalen Geschäftsaktivitäten von Axel Springer ein dynamisches Wachstum gezeigt und ein organisches Umsatzplus von 9,4% erzielt. Sie hätten 85% zu den Werbeerlösen, 69% zu den Konzernerlösen sowie 80% zum bereinigten EBITDA des Konzerns beigesteuert. Der Konzernumsatz sei in den ersten sechs Monaten um 5,9% auf rund 1,6 Mrd. Euro gestiegen, wobei insbesondere das Segment Classifieds Media bei den Jobportalen eine sehr dynamische Entwicklung gezeigt habe. Ebenfalls eine dynamische Entwicklung habe das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf Konzernebene gezeigt, das sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,7% auf 354,5 Mio. Euro erhöht habe. Zu diesem positiven Ergebnis hätten alle drei operativen Segmente beigetragen. Die bereinigte EBITDA-Marge habe sich leicht von 21,5% auf 22,7% verbessert.

Nach der erfreulichen Entwicklung im ersten Halbjahr habe der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2018 bestätigt. Danach sollten die Konzernumsätze im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, ebenso das bereinigte Ergebnis je Aktie. Für das bereinigte Konzern-EBITDA werde ein Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, habe mit Blick auf die Ergebnisse der ersten sechs Monate resümiert, das man investiere und wachse. Zusätzlich zur dynamischen Entwicklung der Jobportale habe das Wirtschaftsnachrichtenportal Business Insider schon im ersten Halbjahr die Gewinnzone erreicht. Zudem habe man mit den nationalen Digitalangeboten von BILDplus erstmals mehr als 400.000 Abonnenten erreicht.


Der Konzern verfolge seine Strategie des profitablen Wachstums mit dem übergeordneten Ziel, der führende digitale Verlag zu werden, konsequent weiter. Neben dem Ausbau von Bezahlangeboten sollten strategische Übernahmen und die Vernetzung mit digitalen Start-ups dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Interessant sei in diesem Zusammenhang die Berufung von Mathias Döpfner in den Verwaltungsrat des Streaming-Pioniers Netflix, wo er mit seiner Expertise zum Ausbau und der kontinuierlichen Verbesserung des weltweiten Angebots beitragen werde. Die Analysten der DZ BANK sehen hier die Möglichkeit, dass es künftig zu verstärkten Kooperationen bei medialen Inhalten zwischen beiden Unternehmen komme.

Mit seinen multimedialen Markenfamilien (BILD, Welt) und den Online-Angeboten (stepstone, immowelt, finanzen.net, idealo) sei Axel Springer nach Einschätzung der Analysten gut aufgestellt. Positiv würden die Analysten beurteilen, dass der Konzern seine Aktivitäten im digitalen Bereich mit überdurchschnittlichen Ertragsmargen konsequent durch Übernahmen und Beteiligungen stärke. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung würden ihres Erachtens eine schwächere Konjunktur in relevanten Zielmärkten darstellen, die zu einem restriktiveren Anzeige- und Werbeverhalten der Kunden führe, sowie Risiken bei der Integration neuer Beteiligungen.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stünden verschiedene Discount-Zertifikate mit der Aktie der Axel Springer SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei ein Discount-Zertifikat, das am 26.06.2020 fällig werde (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount (Abschlag) von rund 13,5% zum Kurs der Aktie der Axel Springer SE notiere. Die Höhe der möglichen Rückzahlung werde durch den Cap (obere Preisgrenze) bei 56,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gebe es zwei Möglichkeiten:

1. Liege der Schlusskurs des Basiswerts Axel Springer SE an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 19.06.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalte der Anleger den Höchstbetrag von 56,00 Euro.

2. Liege der Referenzpreis unter dem Cap, erhalte der Anleger einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspreche. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liege.

Der Anleger erhalte während der Laufzeit keine sonstigen Erträge aus dem Basiswert. Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Schlusskurs der Aktie der Axel Springer SE am 19.06.2020 auf oder über 56,00 Euro liegen werde. (Veröffentlicht am 05.10.2018) (09.10.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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