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Bonus Cap 91,5 2019/09 auf SAP: Ausblick erhöht, SAP wächst weiter - Zertifikateanalyse


08.10.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) ein Bonus Cap 91,5 2019/09 (ISIN DE000DDH8HR5/ WKN DDH8HR) mit dem Basiswert SAP vor.

SAP SE zähle zu den weltweit führenden Anbietern von Unternehmenssoftwarelösungen. Das Produktangebot umfasse Geschäftsanwendungen für große und mittlere Betriebe sowie Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Zudem unterstütze SAP mit branchenspezifischen Lösungen Kernprozesse für viele Branchen. Daneben setze SAP verstärkt auf Cloudanwendungen und mobile Lösungen.

Die Cloud Subskriptions- und -Supporterlöse würden zwischen 5,05 EUR und 5,2 Mrd. EUR, die Cloud- und Softwareerlöse zwischen 21,025 und 21,250 Mrd. EUR, der Gesamtumsatz zwischen 24,975 und 25,300 Mrd. EUR und das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) zwischen 7,400 und 7,500 Mrd. EUR prognostiziert. Wegen der guten Entwicklung im Cloud-Geschäft sei die Prognose für das Geschäftsjahr 2018 vom Management erhöht worden.

SAP Leonardo heiße ein "Digital Innovation System", das Anwendungen und Microservices für das Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) sowie Analytik und Big-Data-Analysen bereitstelle. Durch personalisierten Kundenservice würden Algorithmen aus der direkten Interaktion mit den Kunden lernen und präziser auf deren Bedürfnisse eingehen. SAPs KI-Aktivitäten würden mit den erworbenen Erkenntnissen Unternehmen bei der Produktivität bzw. Flexibilität stärken und neue Geschäftswerte schaffen. Angesichts der wachsenden allgegenwärtigen Vernetzung von Dingen und Menschen, der enormen Rechenleistung von IT-Architekturen und dem anhaltenden Siegeszug von KI-, IoT und Cloud-Lösungen sollte SAP von diesen Megatrends profitieren. Die Wachstumsdynamik dürfte anhalten.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert SAP zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.


Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDH8HR zahle am Ende der Laufzeit (27.09.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 135,00 EUR, sofern die SAP-Aktie während der Beobachtungstage (01.10.2018 bis 20.09.2019) immer über der Barriere von 91,50 EUR notiere.

Steige der Kurs der SAP-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 135,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die SAP-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (01.10.2018 bis 20.09.2019) auf oder unter der Barriere von 91,50 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der SAP-Aktie am 20.09.2019 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 135,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der SAP-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 135,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der SAP-Aktie am 20.09.2019 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 01.10.2018) (08.10.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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