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Bonus Cap-Zertifikat 2019/06 auf Enel: Solides Ergebnis, Management bestätigt Ziele - Zertifikateanalyse


07.06.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Enel-Aktie (ISIN IT0003128367/ WKN 928624) ein Bonus Cap-Zertifikat 2019/06 (ISIN DE000DD591Q7/ WKN DD591Q) mit dem Basiswert Enel vor.

Die italienische Enel sei eine multinationale Gruppe und ein führender, integrierter Marktteilnehmer im Energie- und Gasmarkt in Europa und Lateinamerika. Der italienische Staat halte einen bedeutenden Anteil am Unternehmen. Eine wichtige börsennotierte Tochtergesellschaft sei die spanische Endesa.

Enel habe im ersten Quartal 2018 von regulatorischen Verbesserungen in Südamerika, neuen Kapazitäten bei Erneuerbaren Energien und Netzwerken sowie höheren Margen im Endkundenmarkt insbesondere in Spanien profitiert. Der Gegenwind von der Währungsentwicklung (vor allem Südamerika) und niedrigere Margen in der konventionellen Stromerzeugung in Italien hätten daher kompensiert werden können. Der bereinigte Nettogewinn habe um 10,4% zugenommen, wobei Enel aber von einer niedrigen Steuerbelastung profitiert habe.

Enel habe seine Ziele für 2018 bestätigt, die von einem Anstieg des EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) auf 16,2 (2017: 15,6) Mrd. Euro ausgehen würden. Die hohen Investitionen in nach Erachten der Analysten der DZ BANK aussichtsreiche Regionen und Bereiche wie Netze, Erneuerbare Energien, Digitalisierung, Vertrieb und e-solutions, die entweder mit stabilen Gewinnen oder Wachstum verbunden sind, steigern die Attraktivität des Wertes zusätzlich.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Enel zur Verfügung, z.B. Bonus-Zertifikate.

Klassische Bonus-Zertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonus-Zertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonus-Zertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.


Ein Bonus-Zertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonus-Zertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonus-Zertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. Das heiße eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Enel-Aktie vom 05.04.2018 bis 21.06.2019 nicht auf oder unter 4,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonus-Zertifikat mit Cap mit der WKN DD591Q auf ein solches Szenario setzen.

Das Bonus-Zertifikat mit Cap mit der WKN DD591Q zahle am Ende der Laufzeit (28.06.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 5,50 EUR, sofern die Enel-Aktie während der Beobachtungstage (05.04.2018 bis 21.06.2019) immer über der Barriere von 4,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Enel-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 5,50 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Enel-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (05.04.2018 bis 21.06.2019) auf oder unter der Barriere von 4,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Enel-Aktie am 21.06.2019 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 5,50 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Enel-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 5,50 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Enel-Aktie am 21.06.2019 null sei. (Ausgabe vom 04.06.2018) (07.06.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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