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Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf RWE: Einstieg möglich, aber weiter Stop erforderlich - Zertifikateanalyse


12.03.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Unlimited Turbo Long-Zertifikat (ISIN DE000ST0E5Q7/ WKN ST0E5Q) der Société Générale auf die RWE-Aktie (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) vor.

In einer am Sonntag veröffentlichten Grundsatzeinigung beider deutschen Energiekonzerne E.ON und RWE bahne sich offenbar ein milliardenschwerer Deal an. E.ON wolle demnach den gesamten RWE-Anteil an innogy (derzeit noch knapp 77 Prozent) im Rahmen einer Barzahlung in Höhe von 1,5 Mrd. Euro und eines intensiven Tauschs von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen übernehmen. Dabei handle es sich bislang aber noch um eine Absichtserklärung, E.ON solle das lukrative Geschäft mit Stromnetzen und dem Vertrieb von Strom übernehmen. RWE werde dann das Geschäft der erneuerbaren Energien und Gasspeicher erhalten. Vor Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bedürfe es noch der Zustimmung der Gremien von E.ON und RWE, habe es in den Mitteilungen der Konzerne geheißen.

Im Zuge des umfangreichen Tauschgeschäfts gewähre E.ON dem Konkurrenten RWE eine Beteiligung von 16,7 Prozent. Damit würde RWE zum größten Einzelaktionär von E.ON aufsteigen. Die Durchführung der gesamten Transaktion sei in mehreren Schritten geplant, stehe aber noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Die restlichen Aktionäre von innogy sollten von E.ON ein Angebot über 40,00 Euro je Aktie inklusive Dividenden für die Jahre 2017 und 2018 erhalten. Die Fusion könnte somit ein Volumen von rund 20 Mrd. Euro erreichen.


Nach einem rasanten Kursverfall bei beiden Stromkonzernen bis vor einigen Jahren würden die Papiere wieder in einem Aufwärtstrend tendieren - einem flachen, aber zumindest stetigen Trendverlauf. RWE zeige sich aber übergeordnet zu E.ON charttechnisch in einer etwas besseren Verfassung, trotzdem hätten beide Papiere ihren letzten Abwärtstrend hinter sich lassen können und würden wieder merklich zur Oberseite streben. Wie nachhaltig die Nachricht über den Deal nachwirken werde, müsse aber erst noch abgewartet werden.

Beim Energieversorger E.ON habe durch den Kurssprung (zeitlich Gap) zu Beginn dieser Woche eine entscheidende Hürde genommen werden können - der EMA 200 im Bereich von 8,80 Euro habe bislang einen hartnäckigen Widerstand dargestellt. Verbleibe der Wert darüber, so könnte in den kommenden Wochen fortgesetztes Kaufinteresse die Aktie sogar bis auf ein Niveau von rund 9,50 Euro hochtreiben.

Bei RWE sei der EMA 200 bereits zum Ende vergangener Woche angesteuert und mit dem heutigen Kurssprung nun deutlich hinter sich gelassen worden. Kursgewinne bis zum Niveau von 20,89 Euro kämen beim Wertpapier von RWE jetzt nicht mehr überraschend. Das aktuelle Unterstützungsniveau um 19,00 Euro sollten Anleger nach Möglichkeit verteidigen, damit eine rasche Kurssteigerung erfolgen könne. Doch beiden Papieren liege die zum Montag gerissene Kurslücke inne, dass zuvor eine Schließung nach sich ziehen könnte und einen Long-Einstieg um die Schlusskurse vom Freitag erst attraktiv mache.

Solange die Unterstützungszone um 19,00 Euro auf Wochenbasis halte, könnte ein direkter Durchmarsch in Richtung 20,89 Euro einsetzen. Über das Unlimited Turbo Long Zertifikat könnten Anleger so konservativ bis zu 52 Prozent Rendite erzielen, eine passende Verlustbegrenzung sollte vorsichtshalber aber noch unter dem Niveau von mindestens 17,24 Euro angesetzt werden. Denn es müssten kurzzeitige Rücksetzer auf 18,00 Euro und damit ein Kurslückenschluss zwingend einkalkuliert werden. (12.03.2018/zc/a/a)




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