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Endlos Turbo Long 56,98 open end auf Brentöl: Scharfer Rücksetzer eröffnet Rebound-Chance! Zertifikateanalyse


15.02.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in Brent-Öl einen Endlos Turbo Long 56,98 open end (ISIN DE000DD2S670/ WKN DD2S67) mit dem Basiswert Brent Crude Future Kontrakt vor.

Sorgen über eine ungebremst anziehende US-Ölproduktion hätten die Ölpreisnotierungen zuletzt deutlich unter Druck gebracht. So sei mit 10,25 Millionen Barrel pro Tag laut der staatlichen Energie-Behörde EIA ein neuer Rekordstand markiert worden. Damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein, zumal die EIA ihre Schätzung von 10,9 auf mehr als 11,2 Mio. Barrel pro Tag bis Ende 2019 angehoben habe. Auch der Iran habe zuletzt eine Erhöhung des Öl-Outputs angekündigt, was erneut Befürchtungen über ein mögliches Überangebot an Rohöl habe hochkochen lassen und damit für Abschläge am Terminmarkt gesorgt habe. Positive Nachrichten wie etwa der signifikante Rückgang der Ölproduktion beim OPEC-Mitglied Venezuela auf den tiefsten Stand seit 1989 oder Pipeline-Ausfälle in der Nordsee seien von den Marktteilnehmern hingegen kaum beachtet worden.

Die konjunkturelle Erholung und ein höherer Kraftstoffverbrauch in den Emerging Markets würden für einen steigenden Ölbedarf sorgen, zumal die Lagerbestände in vielen Industriestaaten weiter auf niedrigem Niveau verharren würden. Daher gehe OPEC-Präsident Suhail Al-Mazrouei für 2018 von einer kräftig steigenden Ölnachfrage aus. Da sich die OPEC-Staaten und die übrigen Nicht-OPEC-Länder unter der Führung Russlands an die vereinbarten Förderkürzungen halten würden, dürften Faktoren wie die ungebremst steigende US-Ölproduktion keine ernsthafte Bedrohung für den Ölpreis darstellen, so der OPEC-Chef. Daneben habe Al-Mazrouei eine mögliche Verlängerung der Produktionskürzungen über das Jahr 2018 hinaus als zusätzliche Option ins Spiel gebracht. Neben der Mehrheit der OPEC-Staaten hätten sich russische Ölkonzerne wie Gazprom zuletzt offen für eine Verlängerung der Stützungsmaßnahmen bis Mitte 2019 gezeigt.


Für zusätzlichen Support für die Ölpreisnotierungen würden die Unruhen in Syrien sorgen, die nach der türkischen Militäroffensive zu eskalieren drohen würden. Nach der Ankündigung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, die Militäroffensive gegen kurdische Rebellen im syrischen Grenzgebiet auszuweiten, würden Beobachter eine mögliche Konfrontation zwischen der Türkei und den USA fürchten, die in den von der Türkei bekämpften Rebellen einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen islamistische Rebellen sähen. Dies dürfte die Lage in dieser vom Bürgerkrieg gezeichneten Region weiter destabilisieren, was auch die Ölexporte in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Aus charttechnischer Sicht sahen wir die Ölpreisnotierungen erneut am Widerstand oberhalb der 70 USD-Marke abprallen, wobei unsere Stopp-Loss-Marke bei 66 USD unterschritten wurde, so das DZ BANK-Derivate-Team. Im Anschluss habe sich die Korrekturbewegung weiter fortgesetzt, wobei die Notierungen oberhalb der Horizontalunterstützung bei 61,50 USD Support gefunden hätten. Übergeordnet bleibe das bullische Szenario bei Brent Crude Oil nach Einschätzung der Analysten damit weiter intakt. Nach der kräftigen Korrekturbewegung ist Brent Crude Oil kurzfristig überverkauft, was nach Erachten des DZ BANK-Derivate-Teams gute Chancen auf einen antizyklischen Long-Einstieg erlaubt. Als Stopp-Loss biete sich hier ein Wert im Bereich der Marke von 59,00 USD an.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell 56,975 USD) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 14.02.2018) (15.02.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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