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Bonus Cap-Zertifikate auf Munich Re: Der Rückversicherer zahlt trotz hoher Hurrikan-Schäden stabile Dividende


08.02.2018
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Munich Re (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Jörg Schneider, Finanzvorstand der Munich Re rechne für 2018 mit einem Gewinn für EUR 2 bis 2,4 Mrd. Die Hurrikan-Serie im vergangenen Jahr habe für einen Preisanstieg im Schaden- und Unfallgeschäft gesorgt. Daher bleibe die Dividende unverändert bei EUR 8,60, trotz des jüngsten Gewinneinbruchs von EUR 2,6 Mrd. im Jahr 2016 auf EUR 375 Mio. im Jahr 2017, berichte das Finanzportal Cash. Eine offizielle Gewinnprognose für 2018 werde erst in der Bilanzpressekonferenz am 15. März abgeben.

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re habe 2017 ein operatives Ergebnis von EUR 1.241 Mio. erzielt (EUR 4.025 Mio. im Jahr 2016). Für 2017 habe sich ein Steuerertrag von EUR 298 Mio. ergeben (2016: Steueraufwand von EUR 760 Mio.), vorwiegend aufgrund der Belastungen aus Naturkatastrophen. Die US-Steuerreform habe im 4. Quartal zu einer Entlastung von über EUR 70 Mio. geführt. Die Bedeckungsquote sei bei ca. 240% geblieben, berichte der Konzern in seiner Pressemitteilung.

Laut Schätzungen habe Sturmtief Frederike Schäden von EUR 1 Mrd. angerichtet, dürfte Munich Re aber weniger als EUR 100 Mio. kosten. Die Hurrikane in den USA und die Erdbeben in Mexiko hätten jedoch zum teuersten Jahr in der Geschichte der Versicherungsbranche geführt. Die Versicherer der Munich Re müssten mit Kosten für Naturkatastrophen von welweit ca. USD 135 Mrd. rechnen. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote sei von 95,7% im Jahr 2016 auf 114,1% im Jahr 2017 gestiegen und habe daher deutlich über der kritischen Grenze von 100% gelegen.

Nach einem jahrelangen Preisverfall sei das Prämienniveau in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung ab 2018 um 0,8% angestiegen. Dass die Preise jedoch nur moderat angestiegen seien, habe der Vorstand mit einem starken Wettbewerb erklärt. Trotzdem habe im vergangenen Jahr Munich Re ihr Geschäftsvolumen um 19% auf EUR 9,9 Mrd. ausbauen und ihre Prämieneinnahmen um 0,5% auf EUR 49,1 Mrd. steigern können.

Die Munich Re-Aktie werde aktuell bei EUR 181,25 (07.02.2018) gehandelt. Das Jahreshoch habe bei EUR 199,00 (09.11.2017) gelegen, das Jahrestief bei EUR 166,59 (08.09.2017). Bei Bloomberg würden 15 Analysten die Aktie auf "kaufen",15 auf "halten" und drei auf "verkaufen" setzen. Bloomberg Analysten würden aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von EUR 199,70 setzen.


Eine Investmentidee sei zum Beispiel ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VL42RZ1/ WKN VL42RZ) auf die Aktie von Munich Re. Der Bonuslevel liege bei EUR 220,00. Die Barriere betrage EUR 150,00. Die Bonusrendite belaufe sich auf 13,44%. Die Laufzeit ende am 21.12.2018. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 193,69. (Stand vom 07.02.2018)

Interessant sei zudem ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VL46HV2/ WKN VL46HV) auf die Aktie von Munich Re. Der Bonuslevel liege bei EUR 240,00. Die Barriere betrage EUR 150,00. Die Bonusrendite belaufe sich auf 12,68%. Die Laufzeit ende am 21.09.2018. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 213,20. (Stand vom 07.02.2018)

Eine Investmentidee sei darüber hinaus ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VL5AEX2/ WKN VL5AEX) auf die Aktie von Munich Re. Der Bonuslevel liege bei EUR 260,00. Die Barriere betrage EUR 140,00. Die Bonusrendite belaufe sich auf 12,26%. Die Laufzeit ende am 21.12.2018. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 231,60. (Stand vom 07.02.2018)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handele. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen würden, würden diese die Bruttorendite reduzieren. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen würden, hänge unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des o.g. Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs könne sich immer auch anders entwickeln, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 07.02.2018) (08.02.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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