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Discount-Zertifikat auf Voltabox: Wieder unter Strom - Zertifikateanalyse


01.02.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000DD4UJR6/ WKN DD4UJR) der DZ BANK auf die Aktie von Voltabox (ISIN DE000A2E4LE9/ WKN A2E4LE) vor.

Im Oktober sei der der Batteriehersteller Voltabox an die Börse gegangen. Das IPO sei ein voller Erfolg gewesen. Der Ausgabekurs habe bei 24 Euro gelegen, am Ende des ersten Handelstages habe das Papier dann bei 32 Euro geschlossen. Doch die anfängliche Euphorie sei schnell verflogen. Nach Erreichen des Allzeithochs bei knapp 33 Euro wenige Tage nach dem Börsengang sei das Papier bis kurz vor dem Jahreswechsel auf 22,32 Euro abgestürzt. Seitdem pendle das Papier um seinen Ausgabepreis.

Allmählich aber würden die Lebensgeister erwachen. Auf Wochensicht habe sich die Aktie um mehr als neun Prozent verteuert. Der Grund: Voltabox wolle seinen Umsatz seinen Umsatz im laufenden Jahr um rund 120 Prozent auf etwa 60 Mio. Euro steigern. Dabei werde eine EBIT-Marge in der Größenordnung von rund zehn Prozent angestrebt. Wesentliche Wachstumstreiber sollten die Marktsegmente Intralogistik und Bergbaufahrzeuge sein, habe es geheißen. Darüber hinaus habe das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2019 sein bisheriges Umsatzziel von rund 100 Mio. Euro bekräftigt - mögliche Zukäufe nicht mit eingerechnet.

Basis der Prognose sei die sehr gute Auftragslage, so Voltabox. Der kumulierte Auftragsbestand bis zum Geschäftsjahr 2022 habe Unternehmensangaben zufolge zu Jahresbeginn oberhalb von einer Mrd. Euro gelegen. "Wir nehmen inzwischen führende Marktpositionen in den von uns besetzten Marktsegmenten ein", so Voltabox-Chef Jürgen Pampel. "Das Interesse der Industrie an einer Zusammenarbeit mit Voltabox ist überwältigend. Wir profitieren vor allem von der konsequenten Modularisierung und Skalierbarkeit der einzelnen Komponenten, einschließlich der Software für das Batteriemanagement - also dem Gehirn unserer Batteriesysteme."


Auch 2017 sei alles nach Plan gelaufen. Eigenen Angaben zufolge habe Voltabox seine vor dem Börsengang prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele nach vorläufigen, ungeprüften Geschäftszahlen erreicht. Demnach habe der Spezialist für Lithium-Ionen-Batteriesysteme in industriellen Anwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von gut 27 Mio. Euro (Vorjahr: 14,5 Mio. Euro) bei einem leicht positiven EBIT erzielt. Rund zwei Mio. Euro der Gesamterlöse würden auf die Konzernmutter Paragon AG entfallen.

Maßgeblich für den Wachstumssprung sei die zunehmend automatisierte Massenproduktion von Batteriemodulen für den Einsatz in Gabelstaplern und fahrerlosen Transportfahrzeugen gewesen, so der Konzern. Neben den Batteriesystemen für Trolleybusse hätten erstmals auch Starterbatterien für Motorräder zum Umsatz beigetragen. Darüber hinaus sei im abgelaufenen Geschäftsjahr die planmäßige Serienauslieferung von Großbatteriesystemen für den Einsatz in Bergbaufahrzeugen angelaufen. Den vollständigen, testierten Konzernabschluss mit dem Geschäftsbericht wolle Voltabox voraussichtlich am 13. März veröffentlichen.

Dennoch: Mehr als eine Seitwärtsbewegung mit leicht positiver Tendenz sei der Voltabox-Aktie zunächst kaum zuzutrauen. Vor allem die hohe Bewertung gelte als Schwachstelle. Denn die aktuelle Marktkapitalisierung entspreche immer noch dem gut Sechsfachen der für das laufende Jahr erwarteten Erlöse. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis liege sogar bei 136.

Anleger sind daher nicht schlecht beraten, sich lieber einen "in-themoney-Discounter" (WKN DD4UJR) ins Depot zu legen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Ein Cap bei 24 Euro bringe bis Dezember 2018 eine maximale Rendite von 11,8 Prozent entsprechend 12,9 Prozent p.a., wenn der Voltabox-Kurs ausgehend vom aktuellen Niveau nicht mehr als 5,2 Prozent an Wert verliere. Parallel dazu komme man in den Genuss eines rund 15-prozentigen Risikopuffers und rutsche somit erst in die Verlustzone, wenn die Aktie unter 21,46 Euro falle und somit ein neues Rekordtief markiere. (Ausgabe 04/2018) (01.02.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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