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Discount-Zertifikat auf GFT Technologies: Der nächste Schock - Zertifikateanalyse


13.07.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000DGG6V68/ WKN DGG6V6) der DZ BANK auf die Aktie von GFT Technologies (ISIN DE0005800601/ WKN 580060) vor.

Anfang Februar hätten die Experten zum Aufbau einer Long-Position bei GFT Technologies geraten. Die Rechnung sei jedoch nur kurzfristig aufgegangen. Ausgehend von dem Empfehlungskurs der Experten bei 1,27 Euro sei es mit dem Papier zunächst bis auf gut 1,50 Euro nach oben gegangen. Doch Anfang März sei ein kräftiger Dämpfer gefolgt, als der auf die Finanzbranche spezialisierte IT-Dienstleister eine Prognose für 2017 veröffentlicht habe, die unter den Erwartungen des Marktes gelegen habe. Damals habe GFT einen Umsatz von 450 Mio. Euro vorausgesagt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) sollte bei 48,5 Mio. Euro landen.


Nach einer längeren Erholungsphase sei es nun zu einem erneuten Kurssturz gekommen. Denn es stelle sich heraus, dass GFT die Prognose nicht halten könne. Der Sparkurs von Großkunden aus der Finanzbranche durchkreuze die Pläne: Weil zwei Finanzinstitute aus Großbritannien und Nordamerika ihre Ausgaben zusammenstreichen würden, rechne GFT-Chefin Marika Lulay in diesem Jahr mit einem Umsatzausfall von satten 37 Mio. Euro. Obwohl das Geschäft mit anderen Kunden stärker wachse, dürften die Erlöse 2017 statt der bisher anvisierten 450 Mio. nur 425 Mio. Euro erreichen.

Beim EBITDA rechne das Management statt mit 48,5 Mio. nur noch mit 42 Mio. Euro. Die Sparmaßnahmen der beiden Finanzinstitute dürften 2018 anhalten, schätze die GFT-Führung. Eine Erholung erwarte sie erst schrittweise ab 2019. Das bisherige Ziel, im Jahr 2020 einen Umsatz von 800 Mio. Euro zu erreichen, dürfte jetzt erst 2022 Wirklichkeit werden. Auch der Plan, zwölf Prozent des Umsatzes als EBITDA zu verbuchen, werde voraussichtlich erst dann erreicht. Nach der neuerlichen Gewinnwarnung dürfte es einige Zeit dauern, bis das Vertrauen am Markt wiederhergestellt sei.

Anleger könnten die Wartezeit mit dem Discount-Zertifikat von der DZ BANK überbrücken. Das Papier generiere eine Maximalrendite von rund 11,4 Prozent, wenn die TecDAX-Aktie im Juni 2018 mindestens bei 15 Euro stehe. Gegenüber dem aktuellen Niveau sei also noch ein weiterer Rückgang von gut 3,6 Prozent erlaubt. (Ausgabe 27/2017) (13.07.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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