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Turbo Short auf adidas: 68-Prozent-Chance - Optionsscheineanalyse


11.02.2019
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Stephan Feuerstein von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Turbo Short (Open End) (ISIN DE000HX0XED1/ WKN HX0XED) von der UniCredit auf die Aktie von adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) vor.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China sei in der letzten Woche ins Bewusstsein der Anleger zurückgekehrt. Vor allem den exportorientierten Unternehmen schade das. Mit dem Open End Turbo Short auf eine fallende adidas-Aktie könnte sich eine Trading-Chance von 68 Prozent ergeben.

Die im DAX gelisteten Industrie-Unternehmen hätten im Jahr 2017 zusammen einen Umsatz in Höhe von 1,21 Billionen Euro erwirtschaftet. Das habe einem Plus von sechs Prozent zum Vorjahr entsprochen. Diesen Zuwachs hätten die Konzerne vor allem durch ihre internationalen Aktivitäten erzielt: Während die Umsätze im Ausland im Berichtsjahr um sieben Prozent zugelegt hätten, seien die Erlöse im Inland nur um zwei Prozent gestiegen. Diese Zahlen habe die Beratungsgesellschaft PwC ermittelt. adidas habe in jenem Jahr mehr als 90 Prozent seines Umsatzes im Ausland erzielt.

In der letzten Woche sei der Handelsstreit zwischen den USA und China wieder ins Bewusstsein der Anleger zurückgekehrt. Nachdem sie in den ersten Wochen dieses Jahres auf eine Entspannung spekuliert hätten, seien sie mit den jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump eines Besseren belehrt worden. Es gebe keinen Plan, sich mit einem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping zu treffen, habe der mitgeteilt. Bislang seien sie davon ausgegangen, dass Trump wegen innenpolitischer Probleme gerne einen Deal präsentieren würde.


Doch dieses Bedürfnis teile Trump offenbar nicht. Anleger hätten genervt reagiert und sich in den vergangenen Tagen vom Aktienmarkt zurückgezogen, zumal das Stillhalteabkommen am 1. März auslaufe. Dies hätten beide Länder vereinbart, um der Zoll-Schlacht vorübergehend Einhalt zu gebieten und somit Gespräche zu ermöglichen. Diese hätten bislang aber noch kein relevantes Ergebnis hervorgebracht. Sportartikelhersteller wie adidas würden sich deswegen Sorgen machen. Denn sie stünden im Zwist der USA mit China quasi zwischen den Fronten.

Nach Westen schaut adidas mit Sorge, da sich die USA unter Trump zunehmend abschotten und Handelshindernisse aufbauen, so Stephan Feuerstein von "boerse-daily.de". Jedoch sei Nordamerika der größte Markt für die Sportartikelbranche und besitze für adidas aufgrund der führenden Stellung von US-Konkurrent Nike strategische Priorität, was mit höheren Investitionen einhergehe. Nach Osten schaue adidas mit Sorge, da mit China nicht nur eines der Produktionsländer involviert sei, sondern auch als ein interessanter Absatzmarkt hiervon betroffen sei.

Zwar erscheine die Wahrscheinlichkeit recht gering, dass Sportartikel vom Zorn Trumps getroffen würden, schließlich würden auch fast alle die US-Hersteller ihre Produkte in Asien fertigen. Da es keine einheimische Alternative zur Produktion in Fernost gebe, wäre eine solche Maßnahme schädigend für diejenigen, welche die Produktion konsumieren möchten. Wahrscheinlicher sei, dass sich durch eine vom Handelsstreit ausgelöste wirtschaftliche Abschwächung auch die Nachfrage nach trendigen und hippen Sportartikeln verschlechtern könnte.

Im Chart würden sich die Hochs seit Ende August zu einer fallenden Geraden um aktuell 206 Euro verbinden lassen. An dieser sei die adidas-Aktie unlängst Ende Januar mit einem Hoch bei 207,70 Euro gescheitert und sei seitdem auf dem Rückzug. Auch der Wiedereintritt in den Anfang Dezember verlassenen Aufwärtstrend sei dadurch gescheitert. Am Freitag habe die Aktie zudem knapp unter der aktuell bei 198,47 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie geschlossen. Ein Rückgang der Aktie auf kurze Sicht könnte bis zum Tief von Ende Dezember um 178 Euro laufen.

Mit dem Open End Turbo Short (WKN HX0XED) könnten risikofreudige Anleger, die eine fallende adidas-Aktie erwarten, überproportional profitieren, so Stephan Feuerstein von "boerse-daily.de". Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere betrage dabei 15,0 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Der könnte im Basiswert bei 205 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergebe sich ein Stoppkurs bei 2,31 Euro. Unter 195 Euro könnte er auf Einstandsniveau nachgezogen werden. Ein Trading-Ziel nach unten könnte sich auf kurze Sicht um 178 Euro ergeben. Für die spekulative Idee betrage das Chance/Risiko-Verhältnis 3 zu 1. (11.02.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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