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Turbo Short-Optionsschein auf Wirecard: Wer hoch steigt, kann auch tief fallen…- Optionsscheineanalyse


08.10.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Turbo Short-Optionsschein (ISIN DE000UX65448/ WKN UX6544) der UBS auf die Wirecard-Aktie (ISIN DE0007472060/ WKN 747206) vor.

Mit nur einem Euro Abstand sei Wirecard an der runden Marke von 200 Euro Anfang September vorbeigeschrammt und habe zunächst einmal den Rückwärtsgang eingelegt. Ein erster ausgiebiger Test des gleitenden Durchschnitts EMA 50 sei Ende September noch erfolgreich verlaufen, heute aber tendiere die Aktie klar darunter und präsentiere sich als schwächster Wert im DAX-Index. Das könnte nun weitere Verkäufer auf dem Plan rufen und fortgesetzt Abgaben bedeuten.

Aktien des DAX-Neulings Wirecard hätten sich im Wert seit Anfang 2017 vervielfacht und seien infolgedessen bis knapp 200 Euro Mitte September angestiegen. Die Kursstärke dieses Wertpapiers sei Anfang Mai unter Beweis gestellt worden, als die Aktien über ihren bisherigen Aufwärtstrend ausgebrochen seien und damit ihre Rally sogar noch beschleunigt hätten. Doch so schön es auch sei an der bisherigen Aufwärtsbewegung zu partizipieren gewesen, habe die Sache nicht ewig so weitergehen können.


Exakt bei 199 Euro habe der Kursverlauf in eine regelkonforme Konsolidierung gedreht und Abgaben auf 167,30 Euro hervorgerufen. Nach einem anschließenden Verlaufshoch bei 194,40 Euro sei es in diesem Bereich zu einem eindeutigen Doppeltop gekommen, im heutigen Handel sei dieses mit einem massiven Kursrückfall von zeitweise 11 Prozent mehr als bestätigt worden. Damit dürfte sich der seit Kurzem vorliegen Abwärtstrend nun weiter fortsetzen und für eine gesunde Konsolidierung des vorausgegangenen Kursanstiegs sorgen. Das biete Investoren auf der anderen Seite aber auch eine gute Handelsgelegenheit, an geläufigen Notierungen zu partizipieren.

Solange sich das Wertpapier von Wirecard unterhalb der 50-Tage-Linie von 178,65 Euro bewege, seien Abgaben auf das Niveau von 158,10 Euro zwingend einzuplanen. An dieser Stelle könnte eine erste merkliche Gegenreaktion der Bullen starten, ansonsten müssten weitere Abgaben auf rund 130 Euro und dann den gleitenden Durchschnitt EMA 200 einkalkuliert werden. Für beide Optionen könnten Anleger aus dem Stand heraus beispielshalber auf den Turbo Short Optionsschein zurückgreifen und eine maximale Rendite von bis zu 150 Prozent erzielen. Eine Verlustbegrenzung sollte nicht fehlen, sei aber noch oberhalb der Marke von 179,00 Euro anzusiedeln - besser sogar über den letzten Verlaufshochs.

Obwohl Chancen auf der Oberseite durchaus vorlägen, seien diese zunächst einmal durch den 50-Tage-Durchschnitt bei derzeit 178,65 Euro beschränkt. Nur ein kleines Stück weit drüber verlaufe auch schon die obere Trendkanalbegrenzung und sorge für weitere Widerstände. Erst oberhalb der Jahreshochs von 199 Euro dürfte sich eine größere Aufwärtsbewegung einstellen und die Aktie an 225 Euro aufwärts führen können. Früher sei kein Handlungsbedarf auf der Long-Seite gegeben.

Über einen direkten Einstieg bei Wirecard über den Turbo Short Optionsschein könnten Investoren zunächst auf einen Kursrückfall an 158,10 Euro partizipieren. Darunter wäre sogar ein Abschlag zurück auf ein Niveau von 130,00 Euro vorstellbar und berge über das vorgestellte Zertifikat eine mögliche Renditechance von bis zu 150 Prozent. Unglücklicherweise müssten Investoren mit einer sehr hohen Volatilität klarkommen, der sogar an den 50-Tage-Durchschnitt aufwärts reichen könne. Ein Stop sollte daher möglichst darüber angesetzt werden. (08.10.2018/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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