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Endlos-Turbo Long auf Vivendi: Musik macht wieder Spaß - Optionsscheineanalyse


09.10.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Vivendi (ISIN FR0000127771/ WKN 591068) einen Endlos-Turbo Long (ISIN DE000DD82H14/ WKN DD82H1) mit dem Basiswert Vivendi vor.

Früher habe es Schallplatten, Videokassetten und Brettspiele gegeben. Dann seien CDs und DVDs gekommen. Heute seien viele Produkte, die der Unterhaltung dienen würden, digital. Musik und Videos würden online gestreamt. Und auch gespielt werde immer mehr im Internet. Angeboten würden die digitalen Produkte von einer Vielzahl von Anbietern und Plattformen.

Digitalisierung sei auch beim französischen Medienkonzern Vivendi ein Thema. Ihm gehöre unter anderem das weltweit größte Musik-Label Universal Music Group (UMG). Dieses habe - wie die gesamte Branche - in den vergangenen Jahren mit herben Einbrüchen bei den Verkäufen von CDs zu kämpfen gehabt. Ein Grund dafür sei die Möglichkeit gewesen, Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen. Mit dem Aufkommen der Streaming-Dienste habe man dieses Problem in den Griff bekommen. UMG sei mit vielen dieser Plattformen im Geschäft. Deren Nutzer würden beispielsweise per Abonnement für den Zugriff auf ihre Lieblingsmusik zahlen, und ein Teil der Erlöse gehe an UMG.

Die Verbesserung der Situation zeige sich auch in den Ergebnissen. Das Musikgeschäft von Vivendi habe sich im ersten Halbjahr gut entwickelt, Umsätze und Gewinne seien gestiegen. Der Profit der Sparte habe dabei mehr als die Hälfte zum gesamten Konzerngewinn beigetragen. Im ersten Halbjahr habe der Konzern Umsätze in Höhe von 6,46 Mrd. US-Dollar erzielt. Währungsbereinigt seien das 4% mehr als im Vorjahreszeitraum gewesen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 35,8% auf 492 Mio. Euro geklettert. Unter dem Strich hätten die Franzosen einen bereinigten Nachsteuergewinn von 393 Mio. Euro (+22,8%) erwirtschaftet.


Die gute Entwicklung sowie die nach wie vor günstigen Perspektiven für das Musikgeschäft wolle das Management nutzen. Firmenlenker Yannick Bolloré habe im Juli angekündigt, einen Teil von UMG an einen oder mehrere strategische Partner abgeben zu wollen. Die Erwartungen des Marktes bezüglich des möglichen Verkaufserlöses würden dabei weit auseinandergehen und zwischen 10 und mehr als 40 Mrd. Euro variieren. Ein Teil davon könnte auch an die Aktionäre fließen.

Das Vorhaben sei Teil der Strategie, den Konzern fit für die Zukunft zu machen. Neben dem Musikgeschäft sei Vivendi auch in den Bereichen Fernsehen, Film, Verlagswesen, Telekommunikation und Internet tätig. Dem Konzern würden unter anderem der Bezahlsender Canal+, das Werbe- und PR-Unternehmen Havas, der Videospieleentwickler Gameloft und eine Beteiligung von 24% an der Telecom Italia gehören. Die Erlöse aus dem Teilverkauf von UMG sollten auch dazu genutzt werden, um verstärkt eigene Inhalte zu schaffen und zu verwerten. Laut Firmenangaben sei man beispielsweise in exklusiven Verhandlungen, die zweitgrößte französische Verlagsgruppe Editis zu übernehmen.

Aus dem charttechnischen Blickwinkel habe man bei der Aktie von Vivendi seit Februar 2017 eine dynamische Aufwärtsbewegung gesehen, die im Januar dieses Jahres ein Hoch bei 24,84 Euro markiert habe. Anschließend habe man eine Konsolidierung gesehen. Dabei sei zwei Mal das 50%-Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung getestet worden, zuletzt im Juli. Der darauf folgende Anstieg habe die Kursnotierung bis an die über die Hochs von Januar und Mai verlaufende Abwärtstrendlinie geführt. Aktuell versuche die Kursnotierung, diesen Widerstand zu überwinden.

Ein nachhaltiger Ausbruch, der mit einem Anstieg über das Zwischenhoch von Ende August bei 22,65 Euro gegeben wäre, könnte die aktuelle Konsolidierung trendkonform nach oben auflösen und damit ein Long-Signal darstellen. Ein erstes potenzielles Ziel wäre dann aus Sicht der Analysten der DZ BANK das Januarhoch bei 24,84 Euro. In diesem Szenario biete sich ein Stop-Loss knapp unter dem 50%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung von Februar 2017 bis Januar 2018 im Bereich um 20,10 Euro an.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die Vivendi S.A. die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert Vivendi S.A. stünden Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Schwelle von 8,8646 Euro. Werde die Knock-Out-Schwelle berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Veröffentlicht am 05.10.2018) (09.10.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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