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Wave XXL-Optionsscheine auf Öl: Lässt sich der Ölpreisanstieg noch aufhalten? Optionsscheineanalyse


05.10.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS59C29/ WKN DS59C2) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT78403/ WKN DT7840) der Deutschen Bank auf Öl vor.

Einige Marktteilnehmer sehen schon wieder Rohölpreise von mehr als 100 US-Dollar pro Barrel auf uns zukommen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Bis dahin sei es noch ein weiter Weg, allerdings lägen dreistellige Notierungen nach vielen Jahren inzwischen wieder im Bereich des Möglichen.

Nach einem starken Jahresbeginn 2018 und einem etwas schwächeren Sommer hätten die weltweiten Rohölpreise ihren Preisanstieg in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Die Nordseesorte Brent sei zuletzt sogar auf ein neues Vierjahreshoch geklettert. Dabei werde die Ölpreisentwicklung gleich von mehreren Faktoren bestimmt. US-Präsident Donald Trump schiebe die Schuld vor allem der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zu. Diese solle dafür sorgen, dass die Notierungen nicht allzu weit steigen würden. Schließlich bestehe ab einem bestimmten Niveau die Gefahr, dass sich die hohen Preise negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken würden. Immerhin gelte Öl weiterhin als Schmiermittel der Weltwirtschaft.

Allerdings sei Trump an den gestiegenen Rohölpreisen selbst nicht ganz unschuldig. Schließlich habe er den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt und eine neue Sanktionsspirale gegen das Land in Gang gesetzt. Auch andere Staaten sollten nicht mit dem Iran Handel treiben dürfen. Zudem würden seine regelmäßigen Angriffe über den Kurznachrichtendienst Twitter für Verunsicherung der Anleger an den weltweiten Rohstoffmärkten und damit auch für entsprechende Preisschübe bei Rohöl sorgen.


In Trumps Augen wäre die OPEC dafür verantwortlich, ihre Produktionsmenge zu erhöhen, um auf diese Weise den Rohölpreisanstieg zu begrenzen oder sogar für einen deutlichen Rückgang zu sorgen, um auf diese Weise die Weltwirtschaft vor einem möglichen Schaden zu bewahren. Zumal die rückläufige Produktion Venezuelas das Angebot noch weiter verknappe.

Für ein höheres Angebot könnten aber auch die US-Ölförderer sorgen. Höhere Rohölnotierungen würden bedeuten, dass immer mehr Ölbohrvorhaben profitabel würden, was insbesondere die Fracking-Industrie dazu veranlassen sollte, ihre Produktion zu steigern. Zumal mit Donald Trump ein Präsident im Weißen Haus sitze, der den Energieunternehmen des Landes mit niedrigeren Steuern und der Abschaffung von Umwelt-Regulierungsvorschriften kräftig unter die Arme greife. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob den Entwicklungen außerhalb der USA auf diese Weise entgegengewirkt werden könne.

Darüber hinaus könnte ein stärkerer US-Dollar infolge weiterer Leitzinserhöhungen der FED den Anstieg der Ölpreise abbremsen. Da Rohstoffe in der Regel in der US-Währung gehandelt würden, verteuere sich auf diese Weise die Rohölbeschaffung, was sich wiederum negativ auf die Nachfrage auswirke. Zudem habe die Weltwirtschaft bereits vor den deutlichen Ölpreisanstiegen der vergangenen Wochen Tendenzen einer Abkühlung gezeigt. Der Handelsstreit sorge dafür, dass sich die wirtschaftlichen Aussichten eingetrübt hätten, sodass auch die Nachfrage nach Öl als Schmiermittel der Weltwirtschaft abnehmen könnte, was letztlich ebenfalls für eine Begrenzung des Preisanstiegs sorgen würde.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,24, die Knock-Out-Schwelle bei 66,7100 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 9,31; Knock-Out-Schwelle bei 91,6700 US-Dollar) auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen. (Stand vom 04.10.2018) (05.10.2018/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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