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Turbo Call auf WCM Beteiligungs- und Grundbesitz: Ein neuer Immobilien-Riese entsteht - Optionsscheineanalyse


28.01.2016
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000SE26V66/ WKN SE26V6) der Société Générale auf die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktie (ISIN DE000A1X3X33/ WKN A1X3X3) vor.

Knapp acht Jahre nach der Insolvenz im November 2006 und rund vier Jahre nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens habe WCM einen Neuanfang gestartet. Dazu sei im September 2014 auf einer Pressekonferenz das neue Konzept als Spezialist für Gewerbeimmobilien vorgestellt worden. Im ersten Schritt sei ein Portfolio aus vier Gewerbeimmobilien in Berlin, Bonn, Düsseldorf und Frankfurt erworben worden - mit einem Deal-Volumen von mehr als 100 Mio. Euro ein viel versprechender Anfang.

Maßgeblich initiiert habe die Transaktion der Immobilienexperte Stavros Efremidis. Mit seiner Berufung zum weiteren Vorstandsmitglied neben Manfred Schumann sei der Neuanfang unterstrichen worden. Als CEO der börsennotierten KWG habe Efremidis von 2007 bis 2012 den Immobilienbestand des Unternehmens von rund drei Mio. Euro auf mehr als 400 Mio. Euro gesteigert. Mit knapp 10.000 Wohneinheiten und einer Gesamtmietfläche von circa 600.000 Quadratmetern habe er das bilanzielle Eigenkapital des Konzerns auf mehr als 170 Mio. Euro erhöht und den Verkauf der Mehrheit von etwa 60 Prozent der KWG-Anteile an die österreichische Conwert Immobilien Invest initiiert.


Ein ähnliches Szenario könnte sich nun bei WCM anbahnen. Der Portfolioaufbau erfolge sogar in einem noch schnelleren Tempo als bei KWG. Seit dem Neustart habe WCM innerhalb von gut einem Jahr Gewerbeimmobilien im Wert von 500 Mio. Euro zusammengekauft. "Unser Timing ist ideal: Anders als bei Wohnimmobilien ist im Bereich Gewerbe bislang noch nicht viel passiert. Zudem finden wir derzeit gute Kreditkonditionen vor", erkläre Efremidis.

Das sei aber noch nicht alles: "Dank umfangreicher Verlustvorträge können wir Gewinne größtenteils steuerfrei kassieren", so der Manager. Die Verlustvorträge würden sich auf rund 271 Mio. Euro (Körperschaftsteuer) bzw. rund 250 Mio. Euro (Gewerbesteuer) belaufen und seien ohne Vorbehalt der Nachprüfung festgestellt worden. Außerdem habe WCM ein steuerliches Einlagekonto im Volumen von mehr als einer Mrd. Euro. Dadurch seien steuerfreie Ausschüttungen an die Aktionäre ohne Abzug von Kapitalertragsteuer möglich. "Wir wollen ein Dividendenwert werden", so Efremidis. Eine erstmalige Ausschüttung sei für 2017 geplant.

Für die weitere Expansion habe WCM im November per Kapitalerhöhung 24 Mio. Euro eingenommen. Der Platzierungspreis habe bei 2,20 Euro je Aktie gelegen. Seitdem habe sich der Titel prächtig entwickelt. Um die Investmentstory abzurunden, fehle eigentlich nur noch der Verkauf an einen Konkurrenten oder an einen Investor - ganz nach dem Vorbild KWG. Die auffällige Stabilität der Aktie während der jüngsten Korrektur deute jedenfalls auf einen Aufkäufer hin. Mit den neu aufgelegten Turbos von Société Générale könnten spekulative Anleger gehebelt auf eine weiterhin erfreuliche operative Entwicklung des Konzerns sowie das Übernahme-Szenario setzen.

Der Schein bilde die Kursentwicklung der WCM-Aktie aktuell mit dem Faktor 3,88 ab. Sollte der Titel also um rund 8,5 Prozent auf 3,0 Euro zulegen, läge der Schein knapp 27 Prozent in der Gewinnzone. Die K.o.-Barriere sei bei 2,26 Euro eingezogen worden, also rund 18 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs. Sollte diese berührt oder unterschritten werden, werde das Papier vorzeitig fällig und zum Restwert zurückbezahlt. (Ausgabe 03/2016) (28.01.2016/oc/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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