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EUR/USD: US-Preiszahlen vielleicht von Bedeutung


10.10.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die jüngsten Diskussionen um die Haushaltspläne der italienischen Regierung haben sich als recht nachhaltiger Belastungsfaktor für den Euro erwiesen, so die Analysten der Nord LB im Kommentar zu EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275).

Hand in Hand mit höheren Risikoprämien - und damit steigenden Renditen - am Staatsanleihenmarkt Italiens sei natürlich auch die Gemeinschaftswährung vom Main unter Druck gekommen. Im Rahmen dieser Bewegung sei die psychologisch wichtige Marke von 1,1500 USD pro EUR unterboten worden. In diesem Kontext sei natürlich auch zu bedenken, dass das internationale Zinsumfeld aktuell ebenfalls für die Währung der Vereinigten Staaten spreche. Die von der Notenbank in Washington bereits implementierten Anhebungen der FED Funds Target Rate und die perspektivisch dann noch zu erwartenden zusätzlichen Leitzinserhöhungen der FED würden den US-Dollar für Anleger schon attraktiv erscheinen lassen.

Aufgrund des ökonomischen Umfeldes in den USA dürfte der Devisenmarkt entsprechende geldpolitische Maßnahmen des FOMCs mittlerweile allerdings schon sehr angemessen einpreisen. So habe der wichtige ISM PMI Non-Manufacturing die Finanzmärkte jüngst mit einem Anstieg auf 61,6 Punkte positiv überraschen können. Der auch vom FX-Segment immer stärker beachtete Indikator signalisiere damit für September ein kräftiges Anziehen der Wirtschaftsaktivität bei den Dienstleistungsfirmen in den USA. Zudem sei die US-Arbeitslosenquote am aktuellen Rand auf lediglich noch 3,7% gefallen. Manche Marktteilnehmer könnten sich mittlerweile sogar bereits in der Gefahr befinden, den Handlungsdruck auf die FED schon etwas zu überschätzen.

Die erfreuliche Lage der US-Wirtschaft sollte von den Preisen an den Finanzmärkten derzeit also in sehr starkem Maße reflektiert werden. Die im Laufe der Woche noch zur Veröffentlichung anstehenden Preisdaten aus den Vereinigten Staaten müssten vom FX-Segment zwar im Auge behalten werden, dürften aber wohl keine generelle Neubewertung der geldpolitischen Pläne der FED erforderlich machen. (10.10.2018/ac/a/m)


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