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EUR/USD hat einen bewegten Monat hinter sich


12.09.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der EUR/USD-Wechselkurs (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) hat einen bewegten Monat hinter sich, berichten die Analysten der DekaBank.

Der Euro sei gegenüber dem US-Dollar mit 1,17 EUR-USD in den August gestartet. Die Zuspitzung der Türkei-Krise in der ersten August-Hälfte habe den Euro belastet und bis auf 1,13 EUR/USD abwerten lassen. Dies sei der niedrigste Stand seit Juli 2017 gewesen. Als sich in der zweiten August-Hälfte die angespannte Lage in der Türkei etwas beruhigt habe, sei der EUR/USD-Wechselkurs bis Ende August zum Startpunkt von 1,17 zurückgekehrt. In den USA habe der Notenbank-Chef Jerome Powell in seiner Rede auf der Tagung in Jackson Hole den geldpolitischen Normalisierungskurs bestätigt und damit die Erwartungen an zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr bekräftigt. Powell sehe die USA in einer wirtschaftlich starken Situation mit einer sehr guten Lage am Arbeitsmarkt.

EUR/USD habe sich in den letzten Wochen in einem Seitwärtshandel (1,1735 bis 1,1300) mit schwächlichem Unterton für den Euro bewegt. Die technischen Indikatoren würden sich in neutralen Regionen bewegen. Schlusskurse oberhalb von 1,1735 würden einen Test des Widerstands bei 1,1850 ermöglichen. Im Umkehrschluss bringe ein nachhaltiger Bruch von 1,1300, die Unterstützung bei 1,1150/70 auf die Agenda.

Für den Euro erwarten die Analysten der DekaBank mit Blick auf die fundamentalen Faktoren gegenüber dem US-Dollar über die nächsten Monate noch keine Trendwende. Sie würden mit einer weiterhin hohen Zinsdifferenz zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen rechnen. Der US-Zinsvorsprung dürfte sich bei kurz- und mittelfristigen Staatsanleihen ausweiten und bei langfristigen Staatsanleihen überdurchschnittlich groß bleiben. Zudem seien die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro sei dagegen die Stabilität des Aufschwungs in Euroland. In den USA habe die Notenbank 2015 das Anleihekaufprogramm beendet. Die US-Leitzinswende ist im Dezember 2015 erfolge, während die Europäische Zentralbank frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung beim Einlagensatz vornehmen werde. Entsprechend werde die Geldpolitik den Euro zunächst noch tendenziell belasten. (Ausgabe 09/2018) (12.09.2018/ac/a/m)


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