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Türkische Lira: Unterpositionierte Investoren sollten ihre Positionen schließen


27.06.2018
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - In der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom Sonntag klar gewonnen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Mit der Analystenprognose übereinstimmend habe dies zu einem starken Rückgang der impliziten Volatilität geführt. Die einwöchige implizite at-the-money Volatilität sei von über 35 auf etwa 20 Volatilitätspunkte zurückgegangen. Für die Vorhersage dieses Schrittes in der Kurve hätten die Analysten mit einem GARCH-Modell gearbeitet, anhand dessen sie bereits hätten beobachten können, dass die realisierten Volatilitäten zurückgegangen seien. Dies bekräftige ihre starke Überzeugung, dass ein short USD / long TRY-Trade in den kommenden Monaten zu den besten Währungsinvestitionen in den Emerging Markets zählen werde.

Die Prognose der Analysten zum Quartalsende für die Türkische Lira (TRY) gegenüber dem USD betrage 4,55 und somit würden sie für die nächsten Wochen mit einer Seitwärtsbewegung der Lira rechnen. Allerdings würden die hohen FX Forward-impliziten Renditen die Investition sehr attraktiv machen. Der implizite Carry sei nicht nur ungewöhnlich hoch für die Türkei, sondern zähle zu den weltweit höchsten. Aus diesem Grund empfehlen die Analysten der RBI in der Türkischen Lira unterpositionierten Investoren eindeutig, ihre Positionen zu schließen.(Ausgabe 14/2018) (27.06.2018/ac/a/m)


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