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Open End Turbo Call-Optionsschein auf Henkel: Chance von 50 Prozent - Optionsscheineanalyse


26.02.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000UY1FJX5/ WKN UY1FJX) der UBS auf die Vorzugsaktie von Henkel (ISIN DE0006048432/ WKN 604843) vor.

Die Aktie des Konsumgüter-Riesen Henkel gehöre normalerweise nicht zu denen, die man als erstes nenne, wenn es um Aufwärtstrends gehe. Umsatz und Gewinn würden sich derzeit kaum bewegen, die Dividende sei nicht besonders hoch. Aber in einer Phase, in der die Bullen am Gesamtmarkt immer nervöser würden, seien das Attribute, die das Abwärtspotenzial enger begrenzen würden als bei stark konjunktursensiblen Titeln. In stürmischen Zeiten würden solche "langweiligen" Aktien wie Felsen in der Brandung wirken … und das könne dazu führen, dass die aktuell umkämpften mittelfristigen Unterstützungen verteidigt würden. Eine interessante Konstellation für risikofreudige Anleger, für die die Experten Anlegern hier den Open End Turbo Call-Optionsschein vorstellen würden.

Eine alte Regel der Börse laute: Wenn man Long gehe, sollte man es nahe an Unterstützungen tun, idealerweise an wichtigen Aufwärtstrendlinien. Das habe den Vorteil, dass man recht enge Stoppkurse platzieren könne und dass die Aufwärtstrendlinie mit der Trading-Richtung mitlaufe, sodass sich dieser Stoppkurs sukzessiv anheben lasse, wenn der Trade gelinge. Das falle vielen Marktteilnehmern gar nicht so leicht, denn der Test einer Trendlinie bedeute, dass der entsprechende Kurs zuvor gefallen sei und man damit ein höheres Risiko empfinde. Und in Marktsituationen wie diesen sei das Risiko in der Tat höher, weshalb sich dieser Open End Turbo Call-Optionsschein auch explizit an risikofreudige Anleger richte, die die Risiken einer hochvolatilen Marktphase einzuschätzen wissen würden.

In Phasen wie diesen seien auf einmal diejenigen Aktien interessant, die sonst wenig Begeisterung hervorrufen würden, gerade weil sie so langweilig seien. Unternehmen, die bei Umsatz und Gewinn recht konstante Ergebnisse zeigen würden, fehle es zwar an spannender Gewinndynamik in guten Konjunkturphasen. Aber dafür sei hier die Größenordnung, um die die Gewinne nachgeben würden, wenn das Wirtschaftswachstum dahin sei, auch deutlich niedriger als bei den ansonsten spannender wirkenden und deutlich schwankungsintensiveren Branchen. In schwierigen Zeiten würden solche Aktien oft als ein relativ "sicherer Hafen" angesehen und könnten sogar gegen den Gesamtmarkt zulegen. Die im DAX notierte Vorzugsaktie des Henkel-Konzerns gehöre in diese Kategorie potenzieller Felsen in der Brandung.


Nichtsdestotrotz sei es ein hochspekulatives Unterfangen, die Aktie jetzt im Zuge des Tests einer wichtigen Kreuzunterstützung "abzufischen", denn in einem derart nervösen Aktienmarkt komme es oft zu sehr starken und zugleich kurzlebigen Ausschlägen, die automatisch ein höheres Risiko beim Trading bedeuten würden - egal, in welche Richtung der Trade weise. Aus charttechnischer Sicht sei diese Konstellation indes höchst lukrativ.

Die Aktie habe in den letzten Tagen etwas weniger nachgegeben als der Gesamtmarkt, was andeute, dass man die Henkel Vorzugsaktie durchaus als eine Aktien betrachte, die in diesem Umfeld weniger im Feuer stehe. Dennoch sei der Kurs zurückgekommen und habe dadurch auf die Kreuzunterstützung aus zwei unteren Wendemarken aus dem vergangenen Herbst bei 89,10 Euro und der unteren Begrenzung des im Juni etablierten, mittelfristigen Aufwärtstrendkanals aufgesetzt.

Halte diese Zone stand, dürfe die derzeit unterbotene, bei 90,94 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zügig zurückerobert werden. Das Anfang des Monats markierte Zwischenhoch bei 96,62 Euro wäre dann ein realistisches Kursziel. Damit stelle sich die Relation zwischen dem angepeilten Kursziel und dem Level, auf dem man unterstellen müsste, dass die Kreuzunterstützung signifikant genug gebrochen worden sei, um einen Long-Trade glattzustellen, sehr lukrativ dar.

Sehr risikofreudige Anleger könnten die Chance, dass die Henkel-Aktie diese Unterstützungszone werde verteidigen können, mit dem Open End Turbo Call-Optionsschein umsetzen, mit dem sie durch dessen Hebel von derzeit 6,28 überproportional von einer Aufwärtswende der Henkel Vorzugsaktie profitieren würden. Würde die Aktie das erste Kursziel bei 96,62 Euro touchieren, würde der Turbo Call-Optionsschein einen Kurs um 2,08 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 50 Prozent (gerechnet vom Stand des Scheins am 25. Februar 2020 um 18:00 Uhr) entsprechen würde. Zur Absicherung der Position wäre ein Stoppkurs um 87 Euro in der Aktie zu überlegen. Dieses Niveau würde etwa einem Kurs von ca. 1,13 Euro im Turbo Call-Optionsschein entsprechen, woraus sich derzeit ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 3:1 ergebe. (26.02.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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