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Discount Put-Optionsschein auf GEA Group: Das Vertrauen ist futsch - Optionsscheineanalyse


18.10.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Put-Optionsschein (ISIN DE000HX46DA9/ WKN HX46DA) von HVB onemarkets auf die Aktie der GEA Group (ISIN DE0006602006/ WKN 660200) vor.

Enttäuschung für GEA-Aktionäre: Wegen des anhaltenden Gegenwinds im Geschäft mit der Milchindustrie rechne der Maschinenbauer für das laufende Geschäftsjahr nur noch mit einer operative Marge von 11,1 Prozent. Zuvor habe das Unternehmen den unteren Rand einer Spanne von zwölf bis 13 Prozent angepeilt. Zwar sei die Gewinnwarnung nicht ganz überraschend gekommen. Schließlich habe GEA bereits nach dem ersten Halbjahr vor sichtigere Töne angeschlagen. Anleger hätten dennoch Reißaus genommen.

Auf Monatssicht sei die Aktie um mehr als 14 Prozent in die Tiefe gerauscht - auf das niedrigste Niveau seit mehr als fünf Jahren. Verstärkt worden sei der Verkaufsdruck noch von Analysten wie Peter Rothenaicher. Der Baader Bank-Experte sei sich zwar bewusst gewesen, dass ein Erreichen des Margenziels eine Herausforderung sein würde. Dennoch hätten sich die Fragezeichen gemehrt, ob die mittelfristigen Ziele des Anlagenbauers für die Lebensmittelindustrie noch realistisch seien. Die Gewinnwarnung sei ein weiterer Schlag für die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.


Ähnlich habe sich Stefan Maichl von der LBBW geäußert: Die Ertragskorrektur deute darauf hin, dass GEA im aktuellen Marktumfeld Kostensteigerungen nicht in ausreichendem Umfang über Preiserhöhungen weitergeben könne. Auch die internen Effizienzmaßnahmen seien noch nicht ausreichend bzw. in ihrer Wirkung zu schwach. Vor diesem Hintergrund sehe man das ambitioniert wirkende Margenziel für 2022 von 13,5 bis 15,5 Prozent kritisch.

Dass GEA für 2018 nun mit einem Umsatzzuwachs von rund 7,5 Prozent statt wie bisher mit fünf bis sechs Prozent rechne, sei angesichts dessen zur Nebensache geraten. Aus technischer Sicht habe die Aktie damit schwer Schlagseite: Denn nachdem das Verlaufstief vom Juli bei rund 27 Euro mit einem Schlag unterschritten worden sei, werde man auf der Suche nach der nächsten wichtigen Unterstützungsmarke erst wieder im Bereich um 20 Euro fündig.

Um mit einem Discount Put von HVB onemarkets die Maximalrendite von 48,4 Prozent zu erzielen, muss es gar nicht so weit abwärts gehen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Es reiche, wenn die GEA Group-Papiere bis März 2019 um gut vier Prozent nachgeben würden. (Ausgabe 41/2018) (18.10.2018/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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