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Wave XXL-Optionsscheine auf Deutsche Telekom: Die Suche nach neuen Kursimpulsen - Optionsscheineanalyse


01.03.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM2KGF1/ WKN DM2KGF) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM99N73/ WKN DM99N7) der Deutschen Bank auf die Deutsche Telekom-Aktie (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) vor.

Im Fall der Deutschen Telekom würden sich Anleger fragen, wo die Kursimpulse herkommen sollten, nachdem im Vorjahr eine geplante Fusion zwischen T-Mobile US und Sprint gescheitert sei und die Bonner abseits des US-Marktes Schwierigkeiten damit hätten, Wachstum zu erzielen.

Die Aktie der Deutschen Telekom habe sich jahrelang kaum von der Stelle bewegt. Anleger hätten eine Dividende eingestrichen, doch die Kursbewegungen hätten sich in Grenzen gehalten. Mit den jüngsten Erfolgen von T-Mobile US, Kunden anzuwerben und einen beeindruckenden Wachstumskurs hinzulegen, sollte sich dies ändern. Zumal die immer wieder gehandelte Fusion des US-Mobilfunkgeschäfts der Bonner mit einem Konkurrenten für zusätzliche Fantasien am Markt gesorgt habe.

Als die Deutsche Telekom am 4. November 2017 jedoch habe verkünden müssen, dass bei den Gesprächen mit der japanischen Sprint-Muttergesellschaft SoftBank keine Einigung über die Rahmenbedingungen für einen Zusammenschluss von Sprint und T-Mobile US habe erzielt werden hätten und die Gespräche deshalb jetzt beendet worden seien, sei die Enttäuschung auf Anlegerseite groß gewesen. Die gute Nachricht sei jedoch, dass die Spekulationen um eine Fusion oder Übernahme in Zusammenhang mit T-Mobile US zurückkehren sollten und damit auch der Deutsche Telekom-Aktie zeitweise Schwung verleihen dürften. Die im Vorjahr geplatzten Gespräche mit Sprint seien nicht die ersten gewesen und dürften nicht die letzten gewesen sein.


Es stelle sich nun die Frage, wie die Deutsche Telekom abseits von Übernahmespekulationen rund um T-Mobile US für eine gute Stimmung bei Anlegern sorgen wolle. T-Mobile US gewinne weiterhin neue Kunden hinzu, allerdings koste der Kundenfang auch viel Geld. Werbung und Rabattaktionen, um die Kundschaft von der Konkurrenz wegzulocken, seien nun einmal nicht zum Nulltarif zu haben. Das Thema Investitionen sei es auch gewesen, das Anlegern im Zuge der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für 2017 am 22. Februar 2018 nicht geschmeckt haben dürfte.

Mit Rekordinvestitionen von 12,1 Mrd. Euro (+10,4 Prozent) ohne Ausgaben für das Mobilfunkspektrum habe die Deutsche Telekom 2017 vor allem ihre Netze weiter ausgebaut, habe es von Unternehmensseite geheißen. Inklusive Spektruminvestitionen seien es sogar 19,5 Mrd. Euro gewesen - ein Plus von 42,9 Prozent. 2018 solle der Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt werden.

Ohne weitere Ausgabensteigerungen dürfte es schwierig werden, Wachstum zu generieren. Dabei stelle sich die Frage, inwieweit sich die Ausgaben rechnen würden. Während T-Mobile US immer wieder mit beeindruckenden Wachstumszahlen aufwarten könne, sehe dies in den anderen Regionen nicht ganz so rosig aus. Während die Deutsche Telekom in den USA 2017 ein Umsatzplus von 5,9 Prozent habe verbuchen können, habe der Zuwachs auf dem deutschen Heimatmarkt bei 0,7 Prozent und im Rest Europas bei 1,2 Prozent gelegen, während das schwächelnde Systemgeschäft sogar leicht geschrumpft sei und einen deutlichen Rückgang beim Auftragseingang zu verzeichnen gehabt habe.

Erfreulicher gestalte sich dagegen die Dividendenpolitik des DAX-Konzerns. Für 2017 werde der dritte Anstieg der Ausschüttung in Folge angepeilt. Die Dividende solle um 5 Cent auf 0,65 Euro je Aktie ansteigen. Wir dürfen gespannt sein, ob dies genügend Begeisterung bei Anlegern auslösen wird oder ob uns im Fall der Deutsche-Telekom-Aktie eine weitere jahrelange Seitwärtsphase bevorsteht, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche-Telekom-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,15, die Barriere bei 11,30 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 5,09; Barriere bei 15,15 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche-Telekom-Aktie setzen. (Stand vom 27.02.2018) (01.03.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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